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Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 18. Jänner 2026

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 18. Jänner 2026

9m 11s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 18. Jänner 2026
Johannes 1,29-34

„Es ist besser, einen Tag als Löwe zu leben als 100 Jahre als Schaf.“ Dieses Wort wird Benito Mussolini zugeschrieben, dem faschistischen Diktator Italiens (1883–1945). Was meinte er damit? Der Löwe gilt als stark, majestätisch, mächtig, mutig. Könige und Kaiser haben im Löwen das Symbol ihrer Herrschaft gesehen. Für Mussolini sollte das Wort vor allem das Heldenhafte seiner Regierung, seiner faschistischen Bewegung betonen. Das Leben des Löwen mag kurz sein, aber nicht feige und untertan. Das Gegenbild ist für ihn das Schaf.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 25. Jänner 2026

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 25. Jänner 2026

9m 21s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 25. Jänner 2026
Mt 4,12-31

Gestern wurde im Stephansdom, im Herzen von Wien, Josef Grünwidl zum neuen Erzbischof von Wien geweiht. Er ist der 33. Bischof von Wien. Ich durfte ihm, gemeinsam mit dem Erzbischof von Salzburg und dem Bischof meiner Heimatdiözese Leitmeritz in Tschechien, durch Handauflegung die Weihe spenden. Ein Gedanke hat mich dabei besonders bewegt: Seit 2000 Jahren gibt es eine ununterbrochene Folge von Bischöfen, die bis zu den Aposteln zurückreicht. Deshalb werden die Bischöfe zu Recht „Nachfolger der Apostel“ genannt.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. Februar 2026

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. Februar 2026

8m 40s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. Februar 2026
Mt 5,1-12a

Immer wieder treffe ich Flüchtlinge aus der Ukraine. Der Krieg will dort nicht und nicht enden. Wenn ich mit ihnen zu sprechen versuche, kommt immer ein Wort: Mir! Frieden! Würde in der Ukraine Frieden herrschen, gäbe es wohl kaum Flüchtlinge. Man flieht den Krieg, nicht den Frieden. Der Frieden ist das, wonach sich die Menschen der Ukraine sehnen, mehr als nach allem anderen, weil der Friede die Grundlage von allem ist.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 8. Februar 2026

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 8. Februar 2026

8m 15s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 8. Februar 2026
Mt 5,13-16

Salz ist selbst keine Speise, aber ohne Salz ist jede Speise geschmacklos. Salz ist kein Nahrungsmittel, sondern ein Zusatz. Zu viel Salz macht das Essen ungenießbar, zu wenig Salz macht es fad. Auf das rechte Maß kommt es an. Das wissen alle, die kochen, und ebenso alle, die das Gekochte essen dürfen. Was will Jesus sagen, wenn er von seinen „Followern“, wie man heute sagt, seinen Jüngern, schlicht und einfach behauptet, sie seien „das Salz der Erde“?

Impuls für den Tag am 18.02.2026 mit Christine Hubka

Impuls für den Tag am 18.02.2026 mit Christine Hubka

3m 16s

Christine Hubka, evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin, macht sich in dieser Woche Gedanken zu den Evangelien der Wochentage – von Neuanfängen und Vergebung bis hin zur politischen Dimension des Fastens. Impuls für den Tag auf radio klassik Stephansdom.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Februar 2026

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Februar 2026

10m 6s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Februar 2026
Mt 4,1-11

Oft schon habe ich Briefe oder Mails mit Fragen zum Vater-Unser-Gebet bekommen. Fast immer ging es um die Bitte: „und führe uns nicht in Versuchung“. Dieser Text müsse unbedingt geändert werden, denn Gott könne uns unmöglich in Versuchung führen. Manche „bibelfesten“ Schreiber hatten auch gleich ein Zitat zur Hand, das ihre Kritik bestätigt.

Impuls für den Tag am 17.02.2026 mit Christine Hubka

Impuls für den Tag am 17.02.2026 mit Christine Hubka

2m 50s

Christine Hubka, evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin, macht sich in dieser Woche Gedanken zu den Evangelien der Wochentage – von Neuanfängen und Vergebung bis hin zur politischen Dimension des Fastens. Impuls für den Tag auf radio klassik Stephansdom.

Impuls für den Tag am 16.02.2026 mit Christine Hubka

Impuls für den Tag am 16.02.2026 mit Christine Hubka

3m 15s

Christine Hubka, evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin, macht sich in dieser Woche Gedanken zu den Evangelien der Wochentage – von Neuanfängen und Vergebung bis hin zur politischen Dimension des Fastens. Impuls für den Tag auf radio klassik Stephansdom.

Perspektiven: Die Schneekugelmacherin

Perspektiven: Die Schneekugelmacherin

31m 17s

Sabine Perzy ist Chefin der Original Wiener Schneekugelmanufaktur – in vierter Generation und erfolgreicher als alle ihre Vorgänger. Wie aus einem Zufall um 1900 die allererste Schneekugel der Welt entstand und warum Barack Obama, Bill Clinton und Ronald Reagan eine besitzen: Gerlinde Petric-Wallner hat die Unternehmerin in der Manufaktur in Wien-Hernals besucht.

Perspektiven: Das letzte Weiß.

Perspektiven: Das letzte Weiß.

32m 44s

Winter wie heuer 2025/2026, mit Schnee und Kälte, werden immer seltener. Das Winterweiß ist mitunter nur noch eines: eine Erinnerung aus der Kindheit. Doch einige geben nicht auf: Der Verein „Protect Our Winters“ etwa setzt sich dafür ein, unsere Bergwelt zu schützen. Und kooperiert dabei auch mit unerwarteten Partnern: z.B. der Kirche. Moritz Nachtschatt leitet den gemeinnützigen Verein. Gerlinde Petric-Wallner hat sich mit ihm getroffen und unter anderem erfahren, warum weiße Winter für ihn nicht nur Kindheitserinnerung sind – sondern eine Aufgabe, für die es sich zu kämpfen lohnt.