Tradition und Innovation: Musikverein Graz – Teil 6
Grigory Sokolov, Hubert von Goisern und Plácido Domingo: Konzerthöhepunkte in den nächsten Wochen.
Grigory Sokolov, Hubert von Goisern und Plácido Domingo: Konzerthöhepunkte in den nächsten Wochen.
Das Motto der Saison 2022/23, der mittlerweile 208. Spielzeit, lautet „Begegnungen“.
Der Musikhistoriker und Kulturmanager Michael Nemeth spricht über seinen Werdegang, seine Familie und prägende Erinnerungen.
2700 Mitglieder zählt der Musikverein für Steiermark mittlerweile, die das Team rund um Michael Nemeth betreut. Antonia Pötsch ist Dramaturgin und zudem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Elisabeth Probst ist die Referentin des Generalsekretärs.
Michael Nemeth bewegt sich als Generalsekretär und künstlerischer Leiter des Musikvereins für Steiermark zwischen Tradition und Innovation.
Im Künstlerzimmer mit Helmut Deutsch, Krassimira Stoyanova, Olga Scheps, Andrés Orozco-Estrada, Jan Nast und Markus Schirmer.
Emmanuel Tjeknavorian ist in dieser Spielzeit Artist in Residence. Er trat erstmals 2017 im Stefaniensaal auf. Michael Nemeth erarbeitet diverse Projekte mit dem Musiker, der zusehends statt der Geige den Dirigierstab zur Hand nimmt:
Im Auslandskulturjournal spricht diesmal der Andreas Wenninger. Er ist Attaché für Wissenschaft und Bildung der Österreichischen Botschaft in Kiew und leitet als Direktor die OeAD-Kooperationsstelle Lemberg.
Hier hören Sie, wie Andreas Wenninger aus Lemberg nach Österreich gekommen ist.
Die tschechisch-deutsche Initiative Musica non grata bemüht sich, eben diese wieder auf die Spielpläne zu bringen. Musica non grata, in der Vergangenheit unter anderem von den Nationalsozialisten unerwünschte Musik. Gestern hatte in diesem Zyklus am ehemals Neuen Deutschen Theater in Prag Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“ Premiere. Musikchefin Ursula Magnes hat sich mit dem Zug nach Prag aufgemacht und berichtet über den gestrigen Abend.
Die Oper „Der ferne Klang“ von Franz Schreker ist eine Ikone der Musik des 20. Jahrhunderts. Ein Meilenstein am Weg in die Moderne. Die Uraufführung 1912 in Frankfurt/Main brachte Franz Schreker den internationalen Durchbruch. Seine erfolgreiche Berliner Karriere als Lehrer zahlreicher, heute...
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 20. März 2022.
Lukas 13, 1-9
Umkehr ist das Schlüsselwort, im heutigen Evangelium und in Jesu Botschaft überhaupt. Eigentlich müsste dieses Wort uns allen in den Ohren klingen. Es ist das Schlüsselwort unserer Zeit. Die bloße Vernunft sagt es uns und auch das Gespür, das Bauchgefühl. Ohne Umkehr sieht die Zukunft düster aus: Klimawandel, Wirtschaftskrise, Kriegsgefahr, bedrohliche Szenarien überall. Aber lässt sich der Lauf der Dinge noch umkehren? Geht nicht alles in Richtung eines großen Crashs, einer globalen Katastrophe? Was kann da die Mahnung Jesu ausrichten?