Tradition und Innovation: Musikverein Graz – Teil 10
Michael Nemeth bewegt sich als Generalsekretär und künstlerischer Leiter des Musikvereins für Steiermark zwischen Tradition und Innovation.
Michael Nemeth bewegt sich als Generalsekretär und künstlerischer Leiter des Musikvereins für Steiermark zwischen Tradition und Innovation.
Im Künstlerzimmer mit Helmut Deutsch, Krassimira Stoyanova, Olga Scheps, Andrés Orozco-Estrada, Jan Nast und Markus Schirmer.
Emmanuel Tjeknavorian ist in dieser Spielzeit Artist in Residence. Er trat erstmals 2017 im Stefaniensaal auf. Michael Nemeth erarbeitet diverse Projekte mit dem Musiker, der zusehends statt der Geige den Dirigierstab zur Hand nimmt:
Im Auslandskulturjournal spricht diesmal der Andreas Wenninger. Er ist Attaché für Wissenschaft und Bildung der Österreichischen Botschaft in Kiew und leitet als Direktor die OeAD-Kooperationsstelle Lemberg.
Hier hören Sie, wie Andreas Wenninger aus Lemberg nach Österreich gekommen ist.
Die tschechisch-deutsche Initiative Musica non grata bemüht sich, eben diese wieder auf die Spielpläne zu bringen. Musica non grata, in der Vergangenheit unter anderem von den Nationalsozialisten unerwünschte Musik. Gestern hatte in diesem Zyklus am ehemals Neuen Deutschen Theater in Prag Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“ Premiere. Musikchefin Ursula Magnes hat sich mit dem Zug nach Prag aufgemacht und berichtet über den gestrigen Abend.
Die Oper „Der ferne Klang“ von Franz Schreker ist eine Ikone der Musik des 20. Jahrhunderts. Ein Meilenstein am Weg in die Moderne. Die Uraufführung 1912 in Frankfurt/Main brachte Franz Schreker den internationalen Durchbruch. Seine erfolgreiche Berliner Karriere als Lehrer zahlreicher, heute...
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 20. März 2022.
Lukas 13, 1-9
Umkehr ist das Schlüsselwort, im heutigen Evangelium und in Jesu Botschaft überhaupt. Eigentlich müsste dieses Wort uns allen in den Ohren klingen. Es ist das Schlüsselwort unserer Zeit. Die bloße Vernunft sagt es uns und auch das Gespür, das Bauchgefühl. Ohne Umkehr sieht die Zukunft düster aus: Klimawandel, Wirtschaftskrise, Kriegsgefahr, bedrohliche Szenarien überall. Aber lässt sich der Lauf der Dinge noch umkehren? Geht nicht alles in Richtung eines großen Crashs, einer globalen Katastrophe? Was kann da die Mahnung Jesu ausrichten?
Gestern Abend hat die zweite Premiere des diesjährigen Opernfestivals in Lyon stattgefunden. Einer jener Opernabende, mit denen sich Michael Gmasz als Rezensent ein wenig schwergetan hat. Irrelohe, eine Oper von Franz Schreker aus den frühen 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, mit einer spannenden Geschichte, die Schreker selbst innerhalb weniger Tage zu Papier gebracht hat. Und einer saftigen Musik, die der Hollywood Ära jener Zeit auch alle Ehre gemacht hätte. Mehr dazu wieder frisch aus Lyon.
Thema des diesjährigen Opernfestivals in Lyon ist ja Familiengeheimnisse, und auch in Irrelohe dreht es sich, wie schon bei Rigoletto, um einen Familienfluch. Dieser lastet...
Frau Sonnenschein nannte sich früher "Graue Maus". In Wirklichkeit heißt sie Daniela Brodesser, ist Mutter von vier Kindern und war viele Jahre von Armut betroffen. “Das Finanzielle ist das eine, aber was dir den Rest gibt, sind Vorwürfe und Beschämungen”, erzählt sie. Heute ist Daniela Brodesser mit Tausenden Menschen über Twitter vernetzt, viele sind Armutsbetroffene. Warum wir ihre Geschichten anhören sollten und warum wir einfach einmal fragen sollten: Was brauchst du?, darüber spricht Daniela Brodesser in den radio klassik Passionswegen, gestaltet von Stefanie Jeller.
Eine Sendung im Rahmen des radio klassik Stephansdom "Frauenmonat März"
Das Leben stellt Josef Gruber immer wieder vor Situationen, die guten Grund zu Groll und Verbitterung geben würden. Was ihn trotz Burnout, Depression und dem Tod seines Sohnes dankbar sein lässt, erzählt er im Gespräch mit Veronika Bonelli.
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause wurde gestern im französischen Lyon das Opernfestival 2022 eröffnet. Giuseppe Verdis Klassiker Rigoletto stand in einer zeitgenössischen Inszenierung des jungen Deutschen Regisseurs Axel Ranisch auf dem Programm. Michael Gmasz ist in Lyon und hat den gestrigen Opernabend mit Spannung miterfolgt.
Familiengeheimnisse, das ist der Übertitel des diesjährigen Opernfestivals der Opéra de Lyon. Ein solches Familiengeheimnis birgt auch Verdis Rigoletto in sich. Wer ist Gildas Mutter und warum weigert sich ihr Vater Rigoletto so standhaft, über sie zu erzählen? Das ist auch die Frage, der der Regisseur Axel Ranisch auf den Grund zu gehen versucht. Er...