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Kulturausflüge: Die Melker Stiftsbibliothek

Kulturausflüge: Die Melker Stiftsbibliothek

25m 53s

100.000 Bücher zählt die Bibliothek des Benediktinerstiftes Melk, davon 1.800 Handschriften. In den nächsten 10 Jahren soll sie renoviert und damit für kommende Generationen bewahrt werden.
radio klassik Stephansdom hat die barocken Prunkräume des Stiftes  besucht, Einblick in die Handschriftenkammer bekommen und im ältesten Buch der Bibliothek geblättert. Die Bibliothekarin Bernadette Kalteis uns eines der wertvollesten Fragmente und ein rätselhaftes Kräuterbuch gezeigt. Und in einer Übersetzung einer hauswirtschaftlichen Schrift des Petrus Crescentius haben wir etwas übers Brotbacken vor 400 Jahren erfahren.

Martina Bär

Martina Bär

25m 31s

"Die Mütterlichkeit Gottes haben wir lange vernachlässigt", sagt Martina Bär, die neue Professorin für Fundamentaltheologie an der katholischen Fakultät in Graz, die als einzige einen Schwerpunkt für Frauen- und Geschlechterforschung hat. "Ich glaube aber, dass Gott unsere Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder noch einmal übersteigt." Im radio klassik-Sommergespräch mit Stefanie Jeller spricht Martina Bär über theologische Geschlechterforschung, weibliche Gottesbilder und die Zukunft der Kirche.

Wiener Blut in Ischl

Wiener Blut in Ischl

2m 23s

In Bad Ischl ist gestern die erste Premiere des heurigen Lehár-Festivals über die Bühne gegangen. Man gab Wiener Blut. Wie das im Salzkammergut angekommen ist, hat sich radio klassik Stephansdom-Kollegin Bernadette Spitzer angeschaut.
Vorneweg – es geht in Ischl völlig unblutig zu. Ensemble und Orchester feuern die Hits von Johann Strauss ins Publikum und spielen mit Hingabe und großem Können ihre Vielseitigkeit aus. Gerd Vogel etwa, der den Fürsten Ypsheim Gindelbach hinreißend komisch und mit großer Selbstironie  mimt, ist in Deutschland ein bekannter Wagner-Sänger. Ebenso originell ist Josef Forstner als Kagler. In deutlich verständlichem Wienerisch gibt der 74-jährige Kammersänger sympathisch...

La Bohème in Klosterneuburg

La Bohème in Klosterneuburg

2m 39s

Gestern Abend brachte die operklosterneuburg Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ heraus. Der radio klassik Stephansdom Opernliebhaber Richard Schmitz berichtet:
Bis zur letzten Minute hat Intendant Michael Garschall gezögert. Dann musste er die Premiere in die Babenbergerhalle verlegen. Es hatte zu regnen begonnen. Die Zuschauer mussten auf das Ambiente des Kaiserhofes im Augustinerchorherrenstift verzichten. 20 Jahre hat der Klimawandel dafür gesorgt, dass open air gespielt werden konnte. Gerade die 25. Premiere der Klosterneuburger wurde verregnet. Intendant Michael Garschal erhielt dafür eine Flasche Wein und zum Geburtstag von der Landeshauptfrau eine blutige Kardinalschnitte. Frau Mikl-Leitner gab das Rätsel des Abends auf: Wie...

Heute vor 36 Jahren: 10. Juli 1986

Heute vor 36 Jahren: 10. Juli 1986

4m 1s

10. Juli 1986: Erhebung St. Pöltens zur Landeshauptstadt durch einstimmigen Beschluss (Änderung des Artikels 5 in der Landesverfassung)
Die Stadt hatte sich im März 1986 im Rahmen einer Volksbefragung gegen die vier anderen kandidierenden Städte Krems, Baden, Tulln und Wiener Neustadt durchgesetzt. St. Pölten wurde somit durch Zustimmung der Parteien im niederösterreichischen Landtag zur Änderung der Landesverfassung offiziell zur Landeshauptstadt. Und ist damit die jüngste Landeshauptstadt Österreichs.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

Evangelium, 10. Juli 2022

Evangelium, 10. Juli 2022

9m 45s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 10. Juli 2022.
Lukas 10, 25-37
Wie wird sich das alles ausgehen? Immer mehr Menschen stellen sich diese Frage. Bisher wurde unsere Zeit gerne als „Überflussgesellschaft“ bezeichnet, schlimmer noch als „Wegwerfgesellschaft“. Es gab von allem reichlich, sodass viel mehr übrigblieb als gebraucht wurde. Es gab genügend Energie, vor allem fossile, nicht erneuerbare. Ihr verdanken wir den gewaltigen wirtschaftlichen Fortschritt der letzten zweihunderte Jahre. Diese Quellen des Wohlstands werden sich erschöpfen und zu Ende gehen. Wie wird es weitergehen?

Il turco in Italia

Il turco in Italia

3m 42s

Das Gastspiel der Opéra de Monte-Carlo an der Wiener Statsoper wurde gestern mit Rossinis „Il turco in Italia“ fortgesetzt. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet.
Es ist nicht leicht heitere Opern zu schreiben und zu komponieren. Rossini war dieses Talent gegeben, aber auch er hat nicht nur Geniestreiche geschrieben.
„Il turco in Italia“ ist eine handwerklich saubere und spritzige Opera Buffa, nicht mehr.
Trotzdem ist es vergnüglich, dieses Werk kennenzulernen. Schon das Handlungsgerüst des routinierten Felice Romani ist interessant. Romani hat nicht auf den verkrampften Versuch eines modernen Regisseurs gewartet, sondern gleich selbst die Rahmenhandlung geschrieben. Ein Dichter zieht die Fäden...

Heute vor 5 Jahren: 7. Juli 2017

Heute vor 5 Jahren: 7. Juli 2017

3m 4s

7. Juli 2017: Wildnisgebiet Dürrenstein zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt
Das Wildnisgebiet Dürrenstein lassen Tal im Südwesten von Niederösterreich bewahrt den größten Urwaldrest des Alpen Bogens den Urwald „Rothwald“ in der niederösterreichischen Eisenwurzen im südlichen Teil des Bezirks Scheibbs. Die Wälder des Gebiets sind größtenteils Buchen-, Tannen-, Fichtenwälder und entsprechen der typischen Vegetation der Gebirge der Nördlichen Kalkalpen.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

Heute vor 65 Jahren: 6. Juli 1957

Heute vor 65 Jahren: 6. Juli 1957

2m 39s

6. Juli 1957: Kraftwerk Ottenstein ging in Betrieb
Das Kraftwerk Ottenstein liegt an der Gewölbesperre Ottenstein. im Jahre 1954 begannen die Betonierarbeiten der Staumauer. Dieses imposante Bauwerk hält 75 Millionen Kubikmeter Wasser zurück, verzeichnet eine Höhe von 69 Metern und ist rund 24 Meter dick.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

Angelika Wild

Angelika Wild

23m 3s

Angelika Wild ist Musikerin – sie spielt Cello im Ensemble Wild. Darüber hinaus ist sie für das Land Niederösterreich tätig, früher zuständig für Filmförderung und die Unterstützung von Theatern. Seit mittlerweile acht Jahren engagiert sie sich außerdem im österreichischen Verein art but fair. Diesem Verein geht es um eine faire Bezahlung für Künstlerinnen und Künstler. Mit Angelika Wild führt Golli Marboe das Gespräch.