Tschechische Woche: Wein in musikalischer Begleitung – Teil 2
Zwei Gespräche mit dem Direktor von Czech Tourism Wien, Roman Hrdina, zur Weinvielfalt in Tschechien.
Zwei Gespräche mit dem Direktor von Czech Tourism Wien, Roman Hrdina, zur Weinvielfalt in Tschechien.
Auch wenn die tschechischen Weine im Ausland kaum bekannt sind, gibt es doch beachtliche Weinberge, die international prämierte Weine hervorbringen. 90 % der Weinberge Tschechiens liegen im Osten des Landes, in Mähren, oftmals direkt an der Grenze zum Weinviertel. Daneben gibt es auch viele Wellnessangebote. Mehr dazu hören Sie bei uns zwischen 19. und 25. September in Infomercials aber auch in Interviews mit dem Direktor von Czech Tourism in Wien, Roman Hrdina.
20. September 1974: Das Kraftwerk Theiß in Gedersdorf mit der größten Gasturbine wird eröffnet.
2012 war das kalorische Kraftwerk in Theiß mit einer Nennleistung von 800 Megawatt das leistungsstärkste Wärmekraftwerk der Energieversorgung Niederösterreich (EVN). Das Wärmekraftwerk Theiß besteht aus zwei Blöcken. Block A wurde 1974 in Betrieb genommen, Block B 1976. Der von beiden Blöcken gemeinsam genutzte Kamin verzeichnet eine Höhe von 135 Metern und ist der dritthöchste Kamin Niederösterreichs.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Was ein Pharisäer angeblich ist, hat sich in unsere Sprache eingeprägt: ein Heuchler. Das ist unfair. Im Neuen Testament gibt es vorbildliche Pharisäer, zum Beispiel Nikodemus (Johannesevangelium, Kap. 3). Wenn Jesus die Pharisäer kritisiert, dann meint er die religiöse Führungsschicht (Matthäusevangelium Kap. 23). Für heute ausgelegt bedeutet das: die Bischöfe und Priester.
Selbstverständlich gab es Frauen in Leitungsfunktionen zur Zeit des Apostel Paulus. Von einigen sind die Namen überliefert: Lydia, Junia, Tryphäna und Tryphosa, Priska – und Phöbe. Über den aktuellen Stand der Forschung zu den Ursprüngen des Diakonats der Frau berichtet die Bibelwissenschaftlerin Marlis Gielen von der Universität Salzburg.
Hunderte Redewendungen unseres Alltags stammen ursprünglich aus der Bibel. Hören Sie zu, es wird Ihnen „ein Licht aufgehen“ (Matthäusevangelium 4,16).
Jesus war kein auffälliger Typ. Sie hätten ihn auf der Straße wohl verpasst! Das sagt der irische Bibelforscher Andrew Doole, der an der Universität Innsbruck lehrt. Er hat nachgeprüft, ob die gängigen Jesusvorstellungen historisch wahrscheinlich sind. Ergebnis: Jesus dürfte wohl keine langen Haare, keinen Bart und kein leuchtend weißes Gewand getragen haben. - Wie also hat Jesus ausgesehen? Und warum würden wir ihn auch heute verpassen?
Erstaunlich oft ist in der Bibel von geschlechtlicher Liebe die Rede. Es beginnt mit dem ersten Gebot: „Seid fruchtbar und mehrt euch!“ (Genesis 1,28). In der Folge geht es aber nicht nur um Fortpflanzung, sondern um alle möglichen, und unmöglichen, Formen von Sex: um Erotik und Romantik, um Spaß und Leidenschaft, und um Polygynie und Leihmutterschaft. Realistischerweise erzählt die Bibel sexueller Gewalt. Der Bibelwissenschaftler Paganini sagt: „Dass es Verfehlungen gibt, ist menschlich, aber sie dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden, sie gehören bestraft.“
Das Hohelied ist eines der schönsten Bücher des Alten Testaments. In einer neuen Auslegung bringt der Wiener Alttestamentler Ludger Schwienhorst-Schönberger die Tiefendimensionen des Hohelieds wieder zum Vorschein: Die Wiederentdeckung eines geheimnisvollen Gedichts über zwischenmenschliche und über göttliche Liebe.
Jesus berührte ganz selbstverständlich die Menschen, die er heilte. Heute hingegen sind wir oft skeptisch gegenüber Körperkontakt, wohl aus Angst vor Übergriffen. Die Schweizer Theologin Anemone Eglin hat die Kraft der Berührung für heute neu entdeckt.