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Buchtipp: Jüdische U-Boote in Wien (1938-1945)

Buchtipp: Jüdische U-Boote in Wien (1938-1945)

4m 13s

Wien, im November 1938: Gewalt auf den Straßen gegenüber jüdischen  Wienern und Wienerinnen. Jüdische Geschäfte werden geplündert und  Synagogen gehen in Flammen auf. Einige Juden haben Schutz bei  nicht-jüdischen Bekannten gefunden, sie konnten sich verstecken.
Die Historikerin Brigitte Ungar-Klein hat die so genannten jüdischen U-Boote in Wien während der gesamten  NS-Zeit erforscht. Mehr als 1.600 jüdische Personen haben versucht, im  Untergrund zu überleben. Nicht immer hatten sie eine Unterkunft, erzählt  Ungar-Klein im radio klassik-Beitrag von Stefanie Jeller.
Literaturhinweis:
Brigitte Ungar-Klein
Schattenexistenz. Jüdische U-Boote in Wien, 1938-1945.
Verlag Picus
Das Buch steht auf der Shortlist zum „Wissenschaftsbuch des Jahres 2019“
Veranstaltungshinweis:...

Eine Kindheit als U-Boot.

Eine Kindheit als U-Boot.

49m 38s

Lebenswege über Heinrich Ehlers. (Teil I  und II)
Ausgezeichnet mit dem „Prälat Leopold Ungar-JournalistInnenpreis 2020“
Man  nennt sie U-Boote: Jüdische Menschen, die in der Zeit des  Nationalsozialismus (1938-1945) in den Untergrund gegangen sind, um der  Deportation ins KZ und damit dem sicheren Tod zu entgehen. Heinrich  Ehlers ist einer von ihnen. Er ist heute über 80 Jahre alt und lebt in  einer Gartensiedlung am Stadtrand von Wien. Bis zu seinem 6. Lebensjahr  kannte er nur einen Keller. Die Eltern und die Großmutter waren 1939 mit  dem Neugeborenen untergetaucht – in eine 20 Quadratmeter Wohnung neben  einem Kohlenkeller im 5. Wiener...

365 - Über Medien reden: Norbert Kettner

365 - Über Medien reden: Norbert Kettner

36m 26s

Norbert Kettner steht im Zivilberuf bereits seit 2007 dem Wien Tourismus vor. Darüber hinaus ist er - nominiert als Vertreter des Bundeslandes Wien - ein Mitglied im ORF-Stiftungsrat. Mit Norbert Kettner führt Golli Marboe das Gespräch.

Roswitha Stadlober

Roswitha Stadlober

3m 44s

Die ehemalige Skirennläuferin Roswitha Stadlober ist seit Oktober 2021 Präsidentin des Österreichischen Skiverbands. Sie ist die erste Frau in diesem Amt.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Jänner 2023

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Jänner 2023

9m 42s

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Jänner 2023
Matthäus 4,12-23
Es muss eine ganz einsame Entscheidung gewesen sein. Sie überraschte alle anderen. Sie löste zum Teil heftigen Widerspruch aus. Im Alter von etwa dreißig Jahren verlässt ein Mann seine Heimat Nazareth, gibt seinen Beruf auf, lässt seine Verwandtschaft zurück und fängt ein völlig neues Leben an. Diese einsame Entscheidung hatte weltgeschichtliche Folgen.

Allah und sein Qi

Allah und sein Qi

25m 54s

Erstaunliches entdeckt man beim Durchstöbern von Bibel-Übersetzungen: Allah heißt Gott für Christen, die arabisch sprechen. In chinesischen Bibeln findet man das Qi aus  der Traditionellen Chinesischen Medizin, es dient als Übersetzung von  Gottes Lebensodem, den er dem Menschen bei der Schöpfung einhaucht.
Der Theologe Friedrich Bernack erzählt von gelungenen Bibelübersetzungen und von folgenreichen Fehlübersetzungen aus Vergangenheit und Gegenwart.
Wie es ist, biblische Texte in die deutsche Alltagssprache zu übertragen, berichtet der Theologe Franz Kogler vom Bibelwerk Linz, wo vor kurzem das "Neue Testament. Übertragen in die Sprache unserer Zeit" erschienen ist.
Mi., 18. Jänner 2023, 17.30-17.55 Uhr.
Eine  "Achtung Bibel!"...

Perspektiven: Über jüdisches Leben in Österreich

Perspektiven: Über jüdisches Leben in Österreich

25m 6s

Elie Rosen war bisher Präsident der Jüdischen Gemeinde Graz, nun wurde  der Vizepräsident der Israelitischen Religionsgesellschaft Österreichs  zum neuen Präsidenten der jüdischen Gemeinde Salzburg gewählt.  Eine  Sendung zum Tag des Judentums.

Paula Kose

Paula Kose

4m 10s

Diese Woche heißt es, Vorhang auf für: Paula Kose.
Momentan ist sie als stellvertretende Geschäftsbereichsleitung für Wiener Wohnen in der Gemeindebausanierung tätig.  Dass Paula Kose Architektin wurde ist der Tatsache geschuldet, dass sie es im Aufnahmeverfahren an der "Angewandten" für Graphik-Design "nur" in die zweite Runde geschafft hat. Das Architekturstudium war dann eher Zufall, der aber zu Leidenschaft geworden ist. Und die vermeintliche Niederlage hat eine Fähigkeit in ihr freigesetzt, die sie mittlerweile zu einer ihrer grössten Stärken zählt: Nicht aufgeben, sondern aus jeder Situation das Beste machen.
Ein wichtiges Lernfeld war von klein an auch ihr Zwillings-Dasein. Die persönliche...