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CD der Woche: Beethoven Quartette

CD der Woche: Beethoven Quartette

2m 15s

Interpreten: Klangkollektiv Wien, Rémy Ballot
Label: Gramola
EAN: 9003643992481
Das Klangkollektiv Wien hat es sich seit seiner Gründung und seinem Gründungskonzert 2018 zur Aufgabe gemacht, das Kammerorchester-Repertoire mit neuem Leben zu erfüllen. Weg von täglicher „Dienst-Routine“ hin zu Musizieren aus reiner Freude am gemeinsamen Spiel. Nach Haydn und Mozart kehren die Musikerinnen und Musiker rund um Rémy Ballot auf ihrem aktuellen Album zurück zu Ludwig van Beethoven. Streichquartette in Streichorchesterfassungen gibt es zu erleben.

Die Bibel und ihre gröbsten Missverständnisse - Teil 2.

Die Bibel und ihre gröbsten Missverständnisse - Teil 2.

25m 8s

Warum Maria Magdalena keine Sünderin ist; warum Thomas kein Ungläubiger ist und Johannes nicht unter dem Kreuz stand; und warum die Juden nicht Schuld am Tod Jesu sind. – Lauter Missverständnisse der Bibelauslegung mit zum Teil katastrophalen Folgen.
Aufklärt werden die Missverständnisse von der Bibelwissenschaftlerin Andrea Taschl-Erber, sie forscht seit Jahrzehnten über Maria von Magdala, und von Boris Repschinski, er ist Professor für Bibelwissenschaften an der Universität Innsbruck.
Eine Sendung in der Reihe „Achtung Bibel!“ von Stefanie Jeller.
Mittwoch, 21. April 2021, 17. 30-17.55 Uhr.
HINWEIS
Teil 1 dieser Sendung hat sich den Fehldeutungen des Alten Testaments gewidmet. Hier zum...

Die Bibel und ihre gröbsten Missverständnisse.

Die Bibel und ihre gröbsten Missverständnisse.

24m 49s

Warum die Erde nicht an sieben Tagen erschaffen, und dem Menschen nicht zur Ausbeutung übergeben wurde; warum Gott nicht rachsüchtigist, aber auch nicht männlich, und das Wort „alttestamentarisch“ ein Unwort ist; warum die Bibel nichts gegen Homosexualität sagt,  warum Gott den Mann nicht vor der Frau erschaffen hat und warum die  Schmerzen bei der Geburt eines Kindes keineswegs gottgewollt sind.  –  Lauter Missverständnisse der Bibelauslegung mit zum Teil katastrophalen  Folgen.
Aufgeklärt werden die Missverständnisse von Thomas Hieke, Bibelwissenschaftler an der Universität Mainz, und Katrin Brockmöller, Direktorin des deutschen Vereins Katholisches Bibelwerk – beide haben an dem Buch „Bibel falsch verstanden“...

Verbotene Frucht?

Verbotene Frucht?

24m 35s

Es mag ein Zufall sein: Das erste Gebot, dass die Bibel ausgibt, ist  eine Art Speisegebot – die verbotene Frucht. Gott sagt: „Von allen  Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut  und Böse darfst du nicht essen“ (Gen 1,16-17). Im Buch Levitikus findet  sich dann eine Liste verbotener Tiere: Kein Schwein, kein Kamel, keinen  Hasen…
Warum bestimmte Tiere verboten waren, lässt sich heute kaum noch sagen, erklärt der Bibelwissenschaftler Thomas Hieke von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Insgesamt aber wird  deutlich: „Die Speisegebote der Bibel schränken den willkürlichen  Zugriff auf die Schöpfung ganz erheblich ein.“...

Warum die Bibel nichts gegen Homosexualität sagt

Warum die Bibel nichts gegen Homosexualität sagt

25m 40s

„Natürlich sind heterosexuelle Beziehungen zur Zeugung von Nachkommen  der Plan Gottes. So steht das in der Bibel, und so machen das auch die  allermeisten Menschen.“ Aber, sagt der Bibelwissenschaftler der  Universität Mainz Thomas Hieke, es stehe nicht in der Bibel, dass dies der einzige Plan  Gottes mit dem Phänomen menschlicher Sexualität sei. Thomas Hieke macht  auf die Besonderheit moderner Partnerschaften aufmerksam: „Das heutige  Konzept von Homosexualität als eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft  auf Augenhöhe mit gegenseitiger Verantwortlichkeit und Wertschätzung  kennt die Bibel nicht – wie sie im Übrigen auch nicht heutige  Vorstellungen einer monogamen heterosexuellen Ehe kennt.“
Segensverweigerung – eine Entwürdigung
Warum...

Warum ein

Warum ein "Sorry" nicht genügt. Über Opfer im Alten Testament.

25m 30s

Levitikus“ heißt das dritte und wenig bekannte Buch der Bibel. Nur  zwei winzige Abschnitte sind für die Lesung in katholischen  Sonntagsgottesdiensten vorgesehen. Dabei steht darin das Gebot der  Nächstenliebe! Aber auch von vielen Opferbestimmungen ist zu lesen. Sie  sind nicht eins zu eins für heute anwendbar, enthalten jedoch  hochaktuelle Impulse für unsere Zeit, erklärt der Bibelforscher Thomas  Hieke gegenüber radio klassik.
Auch am heutigen Karfreitag, an dem die Kirche den Tod Jesu „feiert“, hilft ein Blick in das Buch Levitikus. Dass  durch Jesus Christus die „Versöhnung mit Gott“ geschehen ist, mag für  unsere Ohren sperrig klingen, war aber unter den...

Prälat Leopold Ungar Preis für radio klassik Stephansdom.

Prälat Leopold Ungar Preis für radio klassik Stephansdom.

4m 20s

Stefanie Jeller wird für das zweiteilige Feature „Eine Kindheit als U-Boot“ mit dem Anerkennungspreis für Hörfunk ausgezeichnet.
In der Sendung geht es um den Zeitzeugen Heinrich Ehlers, geboren 1939 in Wien, mit dem Stefanie Jeller – so Roland Machatschke von der Jury des Leopold  Ungar-JournalistInnenpreises – „ein sehr einfühlsames Interview geführt  hat“. Sofort nach seiner Geburt waren die Eltern mit Heinrich Ehlers in  einer Kellerwohnung im 5. Wiener Bezirk untergetaucht. Alle Hausbewohner  wussten von der Familie. Als sie das Versteck verlassen konnten, ist  Heinrich sechs Jahre alt. Später forscht er auf eigene Faust die  rechtsextreme Szene in Österreich aus –...

Buchtipp: Jüdische U-Boote in Wien (1938-1945)

Buchtipp: Jüdische U-Boote in Wien (1938-1945)

4m 13s

Wien, im November 1938: Gewalt auf den Straßen gegenüber jüdischen  Wienern und Wienerinnen. Jüdische Geschäfte werden geplündert und  Synagogen gehen in Flammen auf. Einige Juden haben Schutz bei  nicht-jüdischen Bekannten gefunden, sie konnten sich verstecken.
Die Historikerin Brigitte Ungar-Klein hat die so genannten jüdischen U-Boote in Wien während der gesamten  NS-Zeit erforscht. Mehr als 1.600 jüdische Personen haben versucht, im  Untergrund zu überleben. Nicht immer hatten sie eine Unterkunft, erzählt  Ungar-Klein im radio klassik-Beitrag von Stefanie Jeller.
Literaturhinweis:
Brigitte Ungar-Klein
Schattenexistenz. Jüdische U-Boote in Wien, 1938-1945.
Verlag Picus
Das Buch steht auf der Shortlist zum „Wissenschaftsbuch des Jahres 2019“
Veranstaltungshinweis:...

Eine Kindheit als U-Boot.

Eine Kindheit als U-Boot.

49m 38s

Lebenswege über Heinrich Ehlers. (Teil I  und II)
Ausgezeichnet mit dem „Prälat Leopold Ungar-JournalistInnenpreis 2020“
Man  nennt sie U-Boote: Jüdische Menschen, die in der Zeit des  Nationalsozialismus (1938-1945) in den Untergrund gegangen sind, um der  Deportation ins KZ und damit dem sicheren Tod zu entgehen. Heinrich  Ehlers ist einer von ihnen. Er ist heute über 80 Jahre alt und lebt in  einer Gartensiedlung am Stadtrand von Wien. Bis zu seinem 6. Lebensjahr  kannte er nur einen Keller. Die Eltern und die Großmutter waren 1939 mit  dem Neugeborenen untergetaucht – in eine 20 Quadratmeter Wohnung neben  einem Kohlenkeller im 5. Wiener...

365 - Über Medien reden: Norbert Kettner

365 - Über Medien reden: Norbert Kettner

36m 26s

Norbert Kettner steht im Zivilberuf bereits seit 2007 dem Wien Tourismus vor. Darüber hinaus ist er - nominiert als Vertreter des Bundeslandes Wien - ein Mitglied im ORF-Stiftungsrat. Mit Norbert Kettner führt Golli Marboe das Gespräch.