Gedanken zum Stundengebet – Laudes: Psalm 85
Show notes
Ich werde sehr ungerecht behandelt. Niemand versteht mich im Kleinen und Großen, im Persönlichen und im Öffentlichen. Leben wir manchmal in Konflikten. Sie sind oft eine Erfahrung der eigenen Ohnmacht. Wenn ich Zeit für mich finde, ruhig werde, zu Gott beten kann und mich gehalten weiß, zieht Friede und Güte in mein Herz ein. Daraufhin ist es mir möglich, mich der Wahrheit und den Fragen der Gerechtigkeit zu stellen. Ich brauche keine Angst um diese Welt zu haben. Ich brauche nicht sorgenvoll in die Zukunft zu blicken. Vielmehr lerne ich auf diese Weise, wie ich mitwirken kann, dass diese Welt, diese Kirche Gottes, besser werden wird.
Konstantin Spiegelfeld, Pfarrer von St. Johann Nepomuk, Wien 2
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