Thementag Brucknerhaus/Brucknerfest 2026

Show transcript

00:00:00: Gemeinsam im Stehenden jetzt.

00:00:03: Das Brucknerfest LINZ-SW-E-Lät zu außergewöhnliche musikalischen Momenten zwischen Tradition, Aufbruch und Unendlichkeit.

00:00:15: Ein Thematag auf Radio Klassik Stefans Dom Heute live aus dem Bruckener Haus LINz.

00:00:25: Und soeben angekündigt von Norbert Trawöger ist er schon hier und hat mir gegenüber Platz genommen, mein Komponist Thomas Doss.

00:00:33: Herzlich willkommen!

00:00:34: Hallo?

00:00:36: Norbert Trawöger hat vorher schon versucht... zu erklären, wie das Stück das Uhr aufgeführt wird am Sonntag den dreizehnten September vom Setting her ist.

00:00:45: Das heißt Circus Maximus Szene für Sinfonie-Arkäste.

00:00:50: Was wird sich bei diesem Circus Maximus abspielen?

00:00:54: Ja mit diesem Stück wird es mal ein bisschen anders sein als gewohnt.

00:00:56: die Bruckner Festeröffnung ist ja normalerweise geprägt von Sprachen und sehr intensiven Reden Und der Wunsch von Norbert Ravöga war, dass wir dieses Brucknerfest mal ein bisschen anders beginnen.

00:01:08: Ein bisschen aktionsreicher und wir haben da so ein bisschen Ping-Bong gespielt und letztendlich ist mir dann aufgrund des grünen Lichts von ihm die Idee gekommen, das wir einfach einmal die Szenere so umdrehen, dass das Publikum eigentlich im Zentrum des Geschehens ist und zwar dem musikalischen Geschehn.

00:01:26: es wird vom Orchester quasi umzingelt.

00:01:28: also wir haben einen Orchester auf der Bühne und Fernbläser, und Fernmusiker die sich praktisch im Saal um den Saal, um das Publikum positionieren.

00:01:35: Und in so richtig Einheiten.

00:01:38: Zikus Maximus ist das jetzt ein Riesen-Zirkus, den du veranstaltest?

00:01:43: Oder hat das etwas mit dem Zikuss Maximus rumzutun?

00:01:46: Na es hat tatsächlich etwas mit einer Arena zu tun.

00:01:49: Das heißt also... Die Gladiatoren sind praktisch um dieses Publikums, um diese Sklaven oder wie man sie praktisch bezeichnen möchte positioniert und bespielen praktisch oder beschalendes Publikum.

00:02:02: Und es ist eigentlich im Plan, dass das ein leichtes Unwohlsein beim Publikums auslöst.

00:02:09: Das heißt auch von diesem Setting her wenn da die Bläser rundherum sind kann man davon ausgehen, dass es auch relativ laut wird?

00:02:15: Es kann unter Umständen auch laut sein aber wir wollen natürlich niemandem verletzen.

00:02:19: Davon gehe ich aus!

00:02:22: Das Ganze ist eine Uraufführung, die Sie erleben können am Sonntag den thirizehnten September um zehn Uhr dreißig bei der feierlichen Eröffnung des Brugner Festes Linz zweitausendzechsundzwanzig.

00:02:34: Wir haben davon natürlich noch keinen Mitschnitt, noch keine Probenausschnitte, denen wir hier spielen könnten – das wäre ja auch gemeint vor der Urafführung schon etwas hier anklingen zu lassen!

00:02:44: Du hast uns Musik mitgebracht unter anderem einen Schwarm mehr schwärmt.

00:02:50: Ja, ich habe mir gedacht nach dem dieses Stück Zirkus Maximus doch ein sehr energetisches Stück ist.

00:02:55: Ich wäre es vielleicht angebracht da für dieses Interview etwas Subtileres zu zeigen und der Titel vermittelt jetzt vielleicht etwas Romantisches aber tatsächlich geht's praktisch um einen Schwarm Vogelschwarm zum Beispiel.

00:03:09: Ein Schwarm vom Tieren und da fasziniert mich eben immer diese Choreografie dieser Schwärme die praktischer so ja diese morphischen Felder wie man so sagt.

00:03:18: das bewirkt dass sie Im selben Moment die selbe Richtung einschlagen zum Beispiel.

00:03:22: Ich habe das versucht da ein bisschen zu skizzieren mit der Musik und es ist für zwei Klaviere.

00:03:36: Das war der Schwarm, eine Komposition von Thomas Doss, der mir gegenüber sitzt.

00:03:42: Das Stück ist aus einem, glaube ich kann man sagen, aus einem Zyklus mein Zaubergarten... Was ist das?

00:03:51: Es ist tatsächlich ein Zyklos und diese Zaubergarten halt.

00:03:55: zwei Bände Bände wurden geschrieben, anlässlich einer eigentlich einer Bitte einer Kollegin zeitgenössischer Literatur für die Wettbewerber in Bremenler Musikkönne Österreich zu schreiben.

00:04:06: Weil es ja angeblich so wenig zeitgenösische Literatur gibt.

00:04:09: das möchte ich jetzt nicht bewerten aber ich habe das sehr gern gemacht und die Musik soll von der Ästhetik einfach sehr vermitteln sein und eigentlich eine pädagogische Musik.

00:04:17: bildhaft und in verschiedenen Schare ist angesiedelt und der Schwarm ist eines dieser Stücke allerdings für vierhandiges Klavier.

00:04:25: Da gibt es vier Stücke und der Rest sind ca.

00:04:27: zwanzig Stücke für Klavier für zwei Hände.

00:04:30: Wir werden am Ende dieses Interviews noch einen Ausschnitt aus diesem Zaubergarten hören, den Morgentow.

00:04:36: Jetzt noch eine andere Frage Wie würdest du dich so als Komponist einordnen?

00:04:41: Weil zwischen deinem angekündigten Zirkus Maximus Und diesen quasi pädagogischen Stücken ist doch ein großer Spielraum?

00:04:51: Ja

00:04:51: das ist die Frage der Fragen auf die ich meistens keine schlaue Antwort weiß.

00:04:55: Also, ich schreibe es einfach doch sehr aus dem Bauch raus und bei mir ist eine ständige Quelle der Inspiration vorhanden und ich habe noch nie den Moment gehabt das nichts geht beim Komponieren.

00:05:06: Ich bin wahrscheinlich der, der vom emotionalen Zugang zuerst Musik schreibt, also ein Effekt raus und Inspiration dann zuvor.

00:05:14: natürlich meistens halt irgendwo in der Weltgeschichte

00:05:19: Sagt Thomas Doss seinen Zirkus Maximus, diese Szene für Sinfonierorchester.

00:05:24: Können Sie erleben am Sonntag den dreizehnten September die Uhr-Aufführung beim Festakt zur feierlichen Eröffnung des Brugnerfestes Lins.

00:05:33: Natürlich auch in der zu passenden Fernsehübertragung.

00:05:37: Herzlichen Dank für den Besuch hier bei uns im Studio im kleinen Saal und wie angekündigt noch eine Komposition aus dem Zaubergarten jetzt der Morgentau!

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