Thementag Brucknerhaus/Brucknerfest 2026

Show transcript

00:00:00: Gemeinsam im Stehenden Jetzt.

00:00:03: Das Brucknerfest LINZ-SW-E-Lät zu außergewöhnliche musikalischen Momenten zwischen Tradition,

00:00:12: Aufbruch

00:00:13: und

00:00:13: Unendlichkeit.

00:00:15: Ein Thematag auf Radio-Klassik Stefans Dom heute live aus dem Bruckener Haus LINz.

00:00:23: einen wunderschönen guten morgen.

00:00:25: herzlich willkommen hier aus dem brucknerhaus.

00:00:29: es ist neun uhr fünf.

00:00:30: herzlich willkommen zu einem themantag aus dem brugnerhaus.

00:00:34: radio classic steffernsturm hat sein studio aufgebaut im kleinen saal im brugnaus.

00:00:39: das ist auf der galeriehöhe.

00:00:41: ich von meinem platz kann hinaus blicken auf die donau.

00:00:45: es ist wunderschönes wetter in linz.

00:00:48: martin machalmer unser chef techniker sitzt neben mir hat wie gewohnt die regler Grief und mir gegenüber sitzt der künstlerische Direktor des Brückner Hauses unter Liva Norbert Trawöger.

00:00:59: Herzlich willkommen in deinem Haus!

00:01:03: Schönen guten Morgen aus dem finnischen Konzertus an der Donau entlehnt, schön dass ihr da seid und dass wir diesen Tag gemeinsam vom Donauufer verbringen werden.

00:01:16: Das ist gleich das erste Stichwort.

00:01:19: Finisches Konzerthaus an der Donau in Linz, eine ganz kurze Geschichte über dieses Haus, über dieses Brucknerhaus, in dem wir heute sind.

00:01:27: Warum sage ich finnisches Konzerthaus?

00:01:29: Die Architektinnenpaar Kaya und Heikiziren sind zwei finnische Architekten die dieses Haus Ende der Sechziger Jahre, siebzig Jahre geplant haben ohne je in Wien zu sein.

00:01:44: Die haben den Wettbewerb gewonnen, ohne je vor Ort gewesen zu sein, aber welch Glücksfall an Architektur, der hier von Herbert von Karajan und dem Wiener Philharmoniker eröffnet wurde eine Architektooikone der europäischen Architektorgeschichte so muss man wirklich sagen von ästhetischer Zeitlosigkeit und ich kann es jetzt noch mehr sagen, sozusagen von einer Funktionalität.

00:02:17: Jetzt bewohn' ich ja das Haus sozusagen seit gut einem Jahr noch intensiver als ich's schon seit meiner Kindheit kenne wie dieses Haus funktioniert die Atmosphären ein Haus ist ein Haus aber es muss also lebendig werden und wir sind ein Haus für Menschen in dem Musik gemacht wird gespielt wird und gehört wird Und es sozusagen Idealbedingungen gibt, auch diese Öffnung zur Donau hin.

00:02:44: Diese Öffnung an sich, dieses angebissene Dortenstück das ja so ein Hester-Aufstellung ist und die innere Struktur mit der Administration, mit der ganzen Technik wie das funktioniert.

00:02:56: Das war schon sein wirklich großer Wurf in Architektur, in der Qualität und finde ich schon weil es natürlich von diesem skandinavischen Rationalismus bestimmt ist.

00:03:10: Gleichzeitig aber zeitlich gar nicht so genau einzuordnen ist, Franz Welser-Möst hat das auch zuletzt in unserem Magazin gefragt wie architektonisch das Haus einordnet indem er selbst sozialisiert worden ist und selbst seine ersten Konzerte gehört und gespielt hat und erkennt doch sehr viele Konzerthäuser dieser Welt.

00:03:35: Das Spezielle am Bruckner aus ist, dass man in einer Severance Hall eine Musikverein natürlich seine historische Herkunft ankennt und es natürlich neue Konzerte bauten wie die Elbphilharmonie gibt.

00:03:48: Aber dieser siebziger Jahrebau der eigentlich kein typischer siebzerjahre-Bauer ist hat etwas sehr zeitloses an sich steht ja auch für die Musik, ganz egal wann sie geschrieben oder improvisiert hat.

00:04:02: Sie findet immer im Augenblick im Jetzt statt und es ist ein Jetzt-Haus.

00:04:06: Es ist ein Gegenwartshaus das darauf wartet sozusagen Musik zu bringen gehört zu werden hier gespielt zu werden.

00:04:16: für alle Damen und Herren, die das Brückenhaus jetzt vielleicht nicht so vor Augen haben wie wir wo wir jetzt hier herinnen sitzen.

00:04:24: Ich habe gesagt wir sitzen hier im kleinen Saal.

00:04:26: Das suggeriert natürlich dass es zumindest einen großen Saal gibt.

00:04:29: kannst du beschreiben was es hier an Möglichkeiten gibt um sowie Du gesagt hast Musik zu hören, Musik zu spielen, Musik zur Improvisierung?

00:04:36: Der kleine Saal ist eigentlich sowas wie ein interner Versammlungssaal.

00:04:39: da finden auch Empfänge statt weniger, sozusagen konzertante Ereignisse auch wenn wir künftig für unsere Education die Vermittlung stärker nutzen wollen.

00:04:52: Gleich daneben ist dann der große Saal wo tausend vierhundert Menschen hineingehen eine wunderbare Orgel.

00:05:01: den steht ja auch aktualisiert worden ist in den letzten Jahren.

00:05:05: und da gibt es noch den mittleren Saal mit dreihundert dreißig Plätzen Für Kammermusik, für Liederabende.

00:05:14: Das Schöne daran ist an diesen Seelen und das ist auch ein Thema dem wir uns mehr widmen.

00:05:21: Wir wollen nicht nur in der klassischen Frontal-Aufstellung bespielen.

00:05:25: Und es ist einfach auch möglich sehr flexibel mit der Bestuhlung umzugehen Weil es ja in seiner Konzeption und da ist also der Urmutter aller Konzerthäuser den Wiener Musikverein Ähnlichheit Wenn ich Salop sagen könnte, eine Mehrzweckhalle ist und nämlich auch um Ballereignisse, um ganz unterschiedliche Ereignisse stattfinden zu lassen.

00:05:43: Das ist ja im Musikverein auch eingeschrieben sozusagen die Reduten, die zu beginnen.

00:05:47: Dadurch müssen sich Stühle verschwinden können und muss das Haus sehr wandelbar sein.

00:05:51: Diese Wandlungsfähigkeit wollen wir in Konzertformaten sozusagen wo es hinstiftend ist auch mehr nutzen.

00:05:58: Es wird sich auch zeigen habe ich schon ein Programm dass wir sozusagen in der Miederei, das heißt am mitten in den großen Saal sitzen.

00:06:06: Also wie im Lagerfeuer und auch um das Publikum positionieren wo die Bühne dann vielleicht so gesagt sogar eine Galerie wird.

00:06:13: Und diese Räume auch anders zu bespielen, anders zu erleben, um einfach Nähe... Auch die Nähe aus Konzertformaten, die das verlangen oder möglich oder eine neue Nähe zu generieren, erleben zu lassen und vielleicht auch die Räume immer wieder neu erleben mit den Ereignissen, die stattfinden.

00:06:37: Sagt Norbert Trawöger, er ist der künstlerische Direktor vom Brugner Haus und von der Liva.

00:06:42: Was Liva isst werden wir im Laufe des heutigen Vormittags auch noch im Detail besprechen?

00:06:47: Du hast jetzt vorhin so in einem Nebensatz erwähnt hier wurde es zu sozialisiert und bist dem Haus jetzt noch näher als schon früher.

00:06:56: diesen künstlärischen Direktor den machst du jetzt seit bisschen mehr als einem Jahr.

00:07:00: wie lang bist du jetzt hier?

00:07:01: Wir sind gesagt, Kaili Chefsky und ich seit dem letzten August, zu Gang.

00:07:07: Gerade wir sind am Beginn unseres zweiten Jahres.

00:07:11: Du hast immer schon mit Brugner und den Brugnahaus zu tun gehabt?

00:07:15: Mach bitte einen kurzen Rückblick über die Stationen, die dich letzten Endes hier hergeführt haben.

00:07:19: Zum Einen weil ich Oberösterreicher bin in Welsgeborenen bei Schallerbach aufgewachsen und an der Hand meines Musikervaters wohl mit sechs, sieben Jahren das erste Mal im Haus war.

00:07:28: also... Das Konzert kann ich mich nicht erinnern.

00:07:43: Ich kann mehr erinneren, dass er die ... die Flöte sozusagen fünf Meter in die Höhe geschmissen hat und wieder gefangen hat.

00:07:48: Und zu spielen begonnen hat, ist auch lustig an das man sich erinnert.

00:07:52: Das beschäftigt mich auch sozusagen so.

00:07:55: Das war prägend dieser Wurf!

00:07:58: Und bindet dann auch ein dieses Ereignissein.

00:08:01: und so habe ich das Haus natürlich aus Zuhörern oder Spielen da... In allen Lebenslagen erlebt in den letzten Jahrzehnten, um letztlich so in der Verantwortung hier zu landen.

00:08:13: Was eine große Freude ist noch dazu Brugner.

00:08:17: ein Lebensthema von mir war ja vor acht Jahren beim Brugnäher ist der künstlerische Direktor habe die Kulturexpo zum brugnär verantwortet.

00:08:25: das ist schon ein großes Thema aber Brugner Haus ist natürlich mehr wie Brugna, aber ist nach dem großen Sonntagstatt benannt.

00:08:36: Sagt Norbert Travöger und wenn Sie mehr über ihn und seine künstlerische Entwicklung erfahren wollen, morgen in einer Woche am Freitag den elften September um neunzehn Uhr in den Lebenswegen auf Radio Klassik Stephensdom ein ausführliches Porträt von Norbert Trawöger.

00:08:54: Lehrerin von mir, eigentlich Lebensretterin.

00:08:56: in einer sehr existenziellen krisenhaften Zeit meines Flötenstudiums durfte ich ihr Privatschüler ein Jahr lang in Wien sein.

00:09:05: Ganz große Musikerin, Flötenspielerin, Wienerin.

00:09:10: leider schon über einen mehr tent verstorben mit nicht einmal fünfzig Jahren aber es gibt viele viele Aufnahmen.

00:09:19: das war ja vor allem in Skandinavien Da wird es ja zum Teil als Grotteit in Island verehrt, sozusagen eine charismatische Musikerin die damals wie ich bei ihr aber die tente Sprache gelernt hat japanisch und ein Mensch mit einem großen Herzen einen Wissen rund um Musik umfassend.

00:09:44: das hat mich wahnsinnig geprägt.

00:09:46: Und ich würde es sozusagen alle ans Herz legen Manuela Wiesler zu hören Gott sei Dank, fantastische Aufnahmen und da einzutauchen.

00:09:56: Die ist eigentlich in unserem Breiten gar nicht zu bekannten Musikerinnenpersönlichkeit die wirklich eine der großen MusikerInnen österreichischer Herkunft ist.

00:10:07: Sagt der Flutist Norbert Trawöger.

00:10:10: Er sitzt aber hier als künstlerischer Direktor des Bruckenhauses.

00:10:16: Wir haben heute hier einen Live-Themantag aus dem Brugner Haus.

00:10:20: Warum gerade, was tut sich jetzt?

00:10:22: Hier im Brugnachaus und in den kommenden Wochen.

00:10:26: Guten Morgen ist Brugna Geburtstag der Zweihundertzweite.

00:10:29: Wir haben die Setzung der Klangwolken, die Klangwolke war ja immer sozusagen im September letztes Ferienwochenende quasi der Urknall an... Kultur gepaart mit dem Aus-Elektroniker-Festival, mit den ersten Prämieren am Landesjahr.

00:10:50: Da ist es immer ein wahnsinnig heißer Kulturherbst in Linz sehr vielfältig wo wir auch künftig mehr gemeinsame Sache machen.

00:10:58: das ist auch sehr schön mit den Institutionen.

00:11:01: Diese Klangwolle waren aber eigentlich sind schon seit längerer Zeit drei nämlich sozusagen die klassische das höhere Ereignisse im Donnerpark einer der schönsten Freiluftkonzerzeile seit fast fünfzig Jahren vor dem Bruckner Haus.

00:11:17: Die Kinderklangwolke, die am sechsten jetzt am Nachmittag stattfindet und am zwölften dann die visualisierte Klangwolken, die Linkzer Klangwolke zu hören und zu sehen gibt.

00:11:31: Unsere Vorgängerin, die Interim-Chefin des Brückner Hauses Johanna Mösling hat schon wieder mehr angebunden.

00:11:36: An die Stadt inhaltlich diesen partizipativen Ursprung auch wieder mehr gepflegt haben wollen wir ganz sehr weitergehen.

00:11:45: inhaltliche um die Klang wollten wieder mehr ins Hören zu bringen.

00:11:49: natürlich muss sich das auch etwas zu sehen geben.

00:11:52: aber die Setzung der klangwollten das künftig die Klassischema am Bruckner Geburtstag sein wird am vierten dann die Kinderklangwolke, je nachdem wie es kalendarisch sich ausgeht und wir haben eine Woche Zeit bis zu visualisierten.

00:12:03: So haben wir auch erstmalig eine Klangwolkenwoche mit Gesprächen, mit Ausstellungsaufrufen, mit Performances in der Stadt.

00:12:13: Montag Am siebten um zwanzig Uhr wird Milo Rau im Gespräch Renate Schmidt-Kunstige im Gesprächen mit Milo Rauch hier sein über letzte Dinge, weil ihm die visualisierte Gangolge at the end also am Ende attained lehnt.

00:12:30: Was kommt sozusagen?

00:12:30: Es dreht sich um letzte Zustände, letzte Dinge letztlich als Sprungbrettinnen oder als Erinnerung, als drastische Erinnerungen.

00:12:38: was ist denn wenn wir Dinge das letzte Mal tun, wenn etwas untergeht und verschwindet?

00:12:43: Nach diesem Jahrhunderts-Sommer an Hitze ist das Thema Dringlicher den je und Felix Preisach hat, dass er einen doch eher drastisches Untergangsszenario für diese Klangwolke konzipiert.

00:12:58: Natürlich nicht um in einer Dystopie stecken zu bleiben schon gar nicht um missionarisch oder moralisch daherzukommen als Kunstereignisse sozusagen auch vielleicht das Bewusstsein wieder mehr zu schärfen Auch bei so einem großen Ereignis vielleicht ein bisschen Nachdenklichkeit auszulösen und natürlich auch mit Richtung Blick und Optionen.

00:13:19: Und das ist an uns liegt, einen fantastischen künstlerischen Team.

00:13:26: Bruckner heißt da wird unter Markus Poschner auf einem Schiff zu hören sein Rafael Fingerlos und Markus Merkel den Sängern mit dem Pianisten mitten... Am Donauufer gegenüber Flora.

00:13:43: Marlene Geißelbrecht und Autifussi, ein Performance Duo, das ist auf dem anderen der Donauüfer.

00:13:49: Aber an Gartklänge beisteuern werden die Flora in einem Sängerknaben sind am Dach des Brückner Hauses also auch sozusagen... Die Bains wenn ich das so salopp sagen sin verteilt auf diesem großen Bühnenraum, der kaum größer und kompliziert er auch nicht so schöner ist, nicht gegen kann mit Bilderwelten von Felix Preisach mit einem starken, eindringlichen Thema.

00:14:16: Ich glaube es wird spannend lustvoll, augenzinkend ernsthaft alles was man halt selber.

00:14:23: Es war ja sehr üblich ihr Geschichten auch stattfinden zu lassen.

00:14:26: die Geschichte wird jede jeder bei sich selber finden.

00:14:30: Die gibt's zwar sozusagen aber Das ist wie ein Eintauschen in eine Symphonie, wo man auch sozusagen die Geschichte eigentlich abstrakt ist und jeder in sich selber findet.

00:14:40: So ist quasi diese Klangwolke auch so konzipiert und wiederso mehr an die Urklangwolken angedockt.

00:14:47: ins Musik hören und doch sehen natürlich weil das auch Traditionen diesem Format hat.

00:14:52: am zwölften Aber morgen Abend um neunzehner dreißig gibt es ja schon die klassische Klangwolke Richard Jai.

00:14:59: Das heißt da der Meiler in der Skala und nicht mit Brugna, aber sozusagen mit Ständchen für Brugnar, mit Tchaikovsky.

00:15:05: mal auf EF wird Rachmaninoff vierte Sklavierkonzert spielen, vierte Tchaikski wird gespielt werden und ist im Brugnahauslauf zu erleben.

00:15:14: Man kann sich auch eine Karte kaufen.

00:15:16: Es gibt noch ein paar Oder im Donerbach sitzen wo das geeignet ist zuhören wird.

00:15:21: Und am Sonntag um sechzehn Uhr ist die Kinderklangwolke ebenso im Donnerpark, also eine heiße Woche bevor am treizehnten, am Vormittag nach der visualisierten Klangwolken das Brucknerfest beginnt und die Bruckenerfeste Eröffnung am dreizehnden um zehn oder dreißig hier im Haus stattfinden wird und wir dann quasi zwei zwei ein halb wochen Bruckerfest haben mit diesen Feiertagen zum Geburtstag und dem Todestag am elften Zehnten.

00:15:48: dass es Das ist ein finale Feiertag, der nicht unmittelbar Brucknerfest ist.

00:15:53: Aber zum Bucknerfest gehört das Bucknerfeiertag.

00:15:56: Franz Wölzermöst und Gliflendorchestra behindert nach dieser Saison seine twenty- fünfundzeigjährige Chefdirigentenzeit in Glifland.

00:16:04: Und es war sehr oft fast jährlich in Linz zu hören mit seinem Orchester.

00:16:11: Er ist quasi der große Österreichische oder der große österreichische Dirigent vom Weltrang, der hier lebt dem Haus auch sehr verbunden ist und es ist schön, dass er sozusagen noch ein letztes Mal mit seinem Eistallschiff Dirigent zu hören sein wird am elften

00:16:29: Oktober.

00:16:30: Norbert Trawöger macht Appetit auf die Bruckner Feierlichkeiten der nächsten Tage.

00:16:38: Morgen die klassische Klangwolke unter anderem mit der vierten Sinfonie von Peter Ilitsch Tchaikovsky.

New comment

Your name or nickname, will be shown publicly
At least 10 characters long
By submitting your comment you agree that the content of the field "Name or nickname" will be stored and shown publicly next to your comment. Using your real name is optional.