Impuls für den Tag am 4.9. mit Josef Schultes
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00:00:08: Im Puls für den Tag.
00:00:12: Diese Woche mit dem Bibelwissenschaftler Josef Schultes.
00:00:16: Heute hören wir eine, wie ich finde sehr sympathische Geschichte über den Beginn des öffentlichen Wirkens von Jesus.
00:00:23: Da stellen skeptische Menschen fest, dass die Jünger von Jesus im Gegensatz zu denen von Johannes dem Teufa gar nicht so viel Fasten und sich zurückhalten sondern sie essen und trinken.
00:00:38: Und Jesus sagt, ja das ist okay oder im Originalton könnte denn die Hochzeitsgäste fasten lassen solange der Preutigern bei ihnen ist?
00:00:49: Josef wer waren denn diese Kritiker?
00:00:52: Ja diese Kritik nennen sich untereinander Freunde oder Genossen.
00:01:00: andere haben sie eher als die abgesonderten gesehen als die reinen Perushime im Hebräischen, Fariseioi im Griechischen.
00:01:10: Das gewissenhafte Erfüllen der Torah – die Gesetzestreue und die Gesetzesstränge standen ganz oben in ihrer Werteskala.
00:01:21: Die Pharisäer waren Lein.
00:01:23: Sie fühlten sich dem Volk nahe den einfachen Leuten.
00:01:27: Im Jahre siebzig nach eroberten die Römer Jerusalem und zerstörden den Tempel samt seinem Opferkult.
00:01:35: Ab dieser Zeit wurden die Pharisäer zur führenden politisch-religiösen Partei im Judentum.
00:01:43: In den Evangelien nach Markus und Matthäus sind sie schon früh präsent, bei Lukas tauchen Sie erst jetzt auf!
00:01:52: Im fünften Kapitel seines Evangeliums – Die Pharisääer und Schriftgelehrten Vorwurfsvoll fragen sie nach, als Jesus einen Gelinden heilt und ihm seine Sünden vergibt.
00:02:05: Wer ist dieser der Lästerungen ausspricht?
00:02:09: Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein?
00:02:13: Und als Jesus den Zöllner Levi beruft – und er und seine Jünger bei dessen Gastmahl sitzen – da murren die Pharisäer!
00:02:21: Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern und Sündern essen und
00:02:24: trinken?!
00:02:26: Unmittelbar danach… steht der heutige Abschnitt aus dem Lukas Evangelium.
00:02:31: Und schon hebt sich manend der Zeigefinger, der Pharisäer ihre Jünger und auch jene des Teufers Johannes fasten viel und beten häufig Jesu Jünga aber essen und trinken – und anscheinend nicht wenig.
00:02:50: Ist es doch damals in den Frommenkreisen des Volkes üblich gewesen, wöchentlich zweimal zu fasten?
00:02:59: Um durch Werke der Busse den sündigen Leib zu züchtigen, um für begangene Schuld das erwartete Strafgericht abzuwenden.
00:03:10: Um durch irdische Söhneleistungen die Himmlischen zu besänftigen.
00:03:16: Gegen die Angst des Menschen vor einem Drohgott stellt Jesus das Frohbild eines Festes.
00:03:24: Könnt ihr denn Die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Breudigam bei ihnen ist, fragt er.
00:03:31: Den Neubeginn verdeutlichter Breudiggam Jesu noch weiter in einem Gleichnis.
00:03:36: Niemand fühlt jungen Wein in alte Schläuche!
00:03:40: Für das Aufbewahren von Wein und anderen Flüssigkeiten verwendete man Behälter aus gegärbten Ziegenfäll'.
00:03:49: Niemand füllt jungen Weinen in alte Schläuche, sonst würde ja der junge Wein die Schläche zerreißen.
00:03:55: Er läuft aus.
00:04:28: Das war der Impuls für den Tag mit dem Bibelwissenschaftler Josef Schuldes.
00:04:32: Wir sprechen in dieser Woche über die Abschnitte aus dem Lukas Evangelium, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden Und auch heute die Sendung Lebenswege mit Josef Schultes.
00:04:47: Da wird er über seine Bibelbegeisterung erzählen und vieles mehr!
00:04:52: Ich freue mich schon darauf, heute um neunzehn Uhr Infos auf radioklassik.at.
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