Impuls für den Tag am 28.8. mit Gerhard Bauer

Show transcript

00:00:08: Im Puls für den Tag.

00:00:12: Diese Woche mit dem Priester Gerhard Bauer.

00:00:16: In katholischen Gottesdiensten wird heute ein Evangelium gelesen, das recht bekannt ist weil Jesus ein eindrückliches Bild verwendet.

00:00:24: Wie schon gestern will er zur Wachsamkeit aufrufen und erzählt die Geschichte von zehn Frauen, die auf den Breutigam warten um das große Fest mit zu feiern.

00:00:34: Aber nicht alle haben gut vorgesorgt, denn es ist unklar wie lange es dauern wird bis er kommt.

00:00:40: Da ist dann die Rede von den Klugen und den törichten Jungfrauen.

00:00:45: Mit dem Himmelreich ist es wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampennamen und den Breitigam entgegen gingen.

00:00:52: Die einen waren töricht – und die anderen waren klug.

00:00:57: Die Einen waren stumpfsinnig, die Anderen waren bei Sinnen.

00:00:59: so könnte das auch mit anderen Worten verständlich gemacht

00:01:02: werden.".

00:01:03: Und genau das ist der entscheidende Unterschied.

00:01:06: Wenn die Sinne abstumpfen, wenn das Gespür für die Regung des Herzens verloren geht dann kann nicht empfangen werden was durchtönt.

00:01:16: Personare durchdönen um mit Viktor Frankl zu sprechen bedeutet dass die unzerstörbare geistige Dimension des Menschen durchdöhnen lässt was der Sinn Anruf der jeweiligen Situation ist.

00:01:31: Wenn ich nun gefragt werde zu welchen Fünfig gehören will, dann antworte ich natürlich frank und frei zu den Klugen.

00:01:39: Zu jenen die noch bei Sinnen sind.

00:01:41: Doch wie so frage ich?

00:01:43: Wie kann ich nähern und üben damit ich bemerke was für die jeweilige Situation die rechte Antwort ist.

00:01:51: Was also ist es was dörrigt dumpf und stumpfsinnig macht?

00:01:57: Und was macht geistesgegenwärtig hell wachsam und damit das Leben sinnvoll.

00:02:05: Dumf, so erzählt uns das Gleichnis von den Dörrichten und klugen Jungfrauen macht die Gedankenlosigkeit.

00:02:12: Gedankenloskeit verschließt die Augen vorm Zusammenhang, denn Öllampen brennen nicht ohne Öl und Öllampen brennt deswegen weil das Öl darin verbrennt also weniger wird.

00:02:25: Das Denken in größeren Zusammenhängen will geübt werden Kompliziert darf kein Schimpferz sein sondern will zeigen, wie verflochten und eingewoben in ein größeres Ganzes mein Leben ist.

00:02:38: Alles was ich denke, rede und tue hat

00:02:42: Auswirkungen.".

00:02:44: Dumf so erzählt auch das Gleichnis vom Anvertrauten Geldmacht.

00:02:48: allzu sorgenvolles und angstgetriebenes Denken – da senkt die Wahrnehmung ein!

00:02:53: Und ich orientiere mich nicht an den Möglichkeiten, die lebendig machen sondern an jenen Möglichkeiten, Wie viel Platz in Ihrem Denken und Überlegen geben Sie der Angst, um Ihren Sorgen?

00:03:10: Und wie viel Platz hat der Helle Wache Sinn, der ausgerichtet ist auf das Mögliche.

00:03:18: Die Angst gibt Antwort!

00:03:21: Die Wachsamkeit – Der helle Sinn stellt Fragen.

00:03:25: Fragen die ich stelle, Fragen die mir gestellt werden, Fragen, die mich infrage stellen, Fragen dem ich verunsichern, mich zum Nachdenken zwingen.

00:03:35: Fragen, den ich mir gefallen lasse….

00:03:39: Mit Fragen stoßen wir auf das Meer, so David Steindl rast.

00:03:45: Und der Religionspädagoge Werner Schaube wie ein Kind sein, dass fragend gebunden an andere seinen Weg sucht.

00:03:54: Fragen sind schön als Antworten und offener – in Fragen bleibt Großes eingefangen und tiefes!

00:04:03: Wie ein Kind seien, auf Gott hin.

00:04:06: aber die Fragen bleiben solange ich

00:04:08: lebe.".

00:04:11: Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag.

00:04:13: Stellen Sie Fragen und lassen sie sich nicht allzu schnell mit Antworten

00:04:18: ruhigstellen.".

00:04:29: Das war der Impuls für den Tag mit Gerhard Bauer, er ist Priester in der Pfarrer Wien-Augarten und außerdem als Psychotherapeut tätig!

00:04:38: Die heute besprochene Bibelstelle finden Sie im Matthias Evangelium Kapitel.

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