Impuls für den Tag am 26.8. mit Gerhard Bauer

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00:00:08: Im Puls für den Tag, diese Woche mit dem Theologen und Psychotherapeutin Gerhard Bauer.

00:00:17: Zum dritten Mal hören wir heute im Evangelium einen Ausschnitt aus den Weglagen die Jesus an die Pharisä errichtet, die er als religiöse Heuchler entläuft.

00:00:37: ihr renommee zu polieren.

00:00:42: Das Bild, das andere von mir haben sollen will gepflegt

00:00:46: werden.".

00:00:47: So denken wohl jene von Jesus Angeklagten und niemand von uns ist davor gefeiert es ihnen gleichzutun.

00:00:53: Die anderen sollen ein gutes Bild von mir habe.

00:00:57: Wer will das nicht?

00:00:59: Gute Nachrede gute Presse einen guten Ruf in der Öffentlichkeit Und wenn ich das Gefährde sehe dann ja dann was mache Ich Dann Neu?

00:01:11: ich erzähle Geschichten, die die eigene Großartigkeit, Wichtigkeit ja Grandiosität herausstellen.

00:01:18: Die Wirklichkeit wird überformt gleichsam als Denkmal festgemacht.

00:01:23: Die Wahrheit des Lebens bleibt auf der Strecke aus Angst dass das Urteil streng ja allzu streng sein könnte.

00:01:33: Herr Ich wusste Dass Du ein strenger Mann bist.

00:01:35: so hören wir den angstgetriebenen Diener im Gleichnis von den Dalenten Das Wagnis und damit die hoffnungsfreue Zuversicht, dass es gut wird wenn ich offenherzig zur Wahrheit meines Lebens stehe.

00:01:48: Das wird ablesbar an jenen, die mit ihren talenten Wirtschaften.

00:01:53: Diese sind wach genug um an die Möglichkeiten zu glauben, die das Leben bereithält.

00:01:59: Sie unterstellen dem Leben was reichlich vorhanden ist, was stärkt der Freude nähert und weiterführt.

00:02:05: dafür werden sie dann auch belohnt?

00:02:08: über weniges was du treu Über vieles werde ich dich setzen, so hören sie es.

00:02:14: Vieles ist möglich!

00:02:16: Selbst das was als unmöglich erachtet wird kann Wirklichkeit werden.

00:02:22: Ist denn beim Herr nicht etwas unmöglich?

00:02:25: So hört es Abraham.

00:02:27: Auch der Prophet Jeremiah ringt sich durch sein.

00:02:30: Ach mein Herr und Gott den Glauben ab.

00:02:33: Nichts isst ihr unmöglich der du Himmel und Erde geschaffen hast.

00:02:37: Und Maria Sie hört das Engels Wort, denn für Gott ist nichts unmöglich.

00:02:44: Und Ihre Antwort?

00:02:46: Siehe ich bin dem Markt des Herrn.

00:02:49: Mir geschehe!

00:02:52: Gottes Wille ist es, dass der Mensch sich einlässt auf das was möglich werden will und möglich werden kann.

00:02:58: Ignatius von Loyola wird der Gedanke zugeschrieben wenige Menschen ahnen was Gott aus ihnen machen würde wenn sie sich nur ganz seiner Führung anvertrauten.

00:03:11: Anvertrauen aber geschieht nicht anders, als durch den Schmerz des Loslassen sind.

00:03:15: Durch loslassen der eigenen Bilder und Vorstellungen wie denn das Leben sein soll und so sein hat.

00:03:23: Loslassen und anerkennen was ist Es ist was es ist sagt die Liebe.

00:03:31: Einen gesegneten Tag wünsche ich Ihnen Und denken Sie... ...es geht immer auch anders.

00:03:48: Das war der Impuls für den Tag mit Gerhard Bauer erst, Priester in der Pfarrer Wien-Augarten und außerdem als Psychotherapeut tätig.

00:03:56: Matthias Evangelium Kapitel XXIII Diverses siebenundzwanzig bis zweiunddreißig – das ist der Text aus dem neuen Testament über den wir heute gesprochen haben!

00:04:07: Den Impuls zum Nachhören finden Sie auf www.radioklassik.at.

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