Impuls für den Tag am 24.8. mit Gerhard Bauer

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00:00:08: Dieser Woche mit dem Theologen, Psychotherapeutinnen und Priester Gerhard Bauer.

00:00:18: In katholischen Gottesdiensten wird in dieser Woche aus dem Matteus Evangelion gelesen.

00:00:23: Heute Morgen und übermorgen hören wir da eine lange Liste an Weglagen die Jesus an die sogenannten Pharisee errichtet – mit denen er sich ja immer wieder angelegt hat.

00:00:36: Das hört sich heute so an!

00:00:38: Hier ein Ausschnitt.

00:00:42: Und so weiter?

00:01:09: Zum Beginn dieser Woche will ich schon das Ende in den Blick nehmen.

00:01:14: Ich versuche durch die Brille des Gleichnesses vom anvertrauten Vermögen, die Textstellen des Matthäus Evangeliums dieser Woche zu beleuchten.

00:01:23: In den sieben Wehe rufen im XXIII.

00:01:26: Kapitel des Matthäos Evangeliums zur Beginn der Woche, hören wir Jesu enttäuschtes Klagen über das unangemessene Verhalten der Schriftgelehrten und Pharisäer.

00:01:37: Es wäre doch zu einfach!

00:01:38: bei Klage und Vorwurf stehen zu bleiben, um die Beweggründe für das Wehe dahinter zu übergehen.

00:01:45: Das Wehe befindet sich in der biblischen Literatur immer dort wo Propheten die Zustände ihrer Zeit anklagen.

00:01:53: Das Entscheidende dabei ist dass wehe will zur Umkehr- und Umdenken bewegen.

00:01:59: Das wehe steht es mit der Aufforderung zurechtem und angemessenem Verhalten verbunden.

00:02:05: Es gilt also jene Möglichkeiten zu bedenken die außer Acht gelassen wurden.

00:02:10: Um mit Viktor Frankl zu sprechen, das Wehe trägt einen Sollensanspruch in sich.

00:02:17: Denn jede konkrete Lebenssituation fragt was ist jetzt angemessen?

00:02:21: Was die rechte Antwort auf die Erwartung dieses Augenblicks?

00:02:26: Das Leben stellt die Fragen und der Mensch hat zu antworten Und diese Antwort ausgeformt im konkreten Tun und Sein hat der Mensch dann zu verantworten.

00:02:39: Das heißt, jede Situation birgt in sich einen Sinnanspruch.

00:02:43: Den gilt es zu entdecken!

00:02:46: Das Gleichnis von den Dalenten nimmt denen Blick der sein Dalent aus lediger Angst in der Erde versteckt – Angst die einengt hinter daran Möglichkeiten zu erkennen und der konkreten Situation jenen Reichtum an Lebensmöglichkeiten abzutrotzen, der immer schon drinnen steckt.

00:03:04: Im Evangelium heißt das Ihr hau ich ja, ihr verschließt den Menschen das Himmelreich.

00:03:10: Ihr selbst geht nicht hinein und lasst die nicht hineinein, die hineingehen

00:03:14: wollen.".

00:03:16: Hinter dem Wehrhof Jesu steckt die Aufforderung sich zu öffnen für Möglichkeiten.

00:03:21: über jegliche Angst hinaus gilt es ein Möglichkeitsmensch zu werden.

00:03:26: Das ist österliche Botschaft schlechthin!

00:03:29: Eine Botschaft, die jene Lebensmöglichkeit aufzeigt, die selbst im Tod drinnen steckt.

00:03:35: Ihr blinden nahen, so klagt Jesus die Verschlossenheit an.

00:03:38: Seht doch was das eigentliche ist!

00:03:40: Nicht Gold und nicht Opfer sondern Tempel und Altar denn sie verweisen auf den Tragen Grund des Lebens Gott mein Fels meine Burg mein Retter meine Feste in der ich mich berge mein Schild Und mein sicheres Heil meine Zuflucht Sodabsalm achtzehn.

00:03:59: Mögen Sie sich an diesem Tag und in der kommenden Woche geborgen fühlen und getragen erleben und wahrnehmen, wie viel gute Möglichkeiten ihnen ihr Leben schenken will.

00:04:09: Und wird einen gesegneten Tag und eine gute Woche!

00:04:45: Am besten über unsere Website radioklassik.at, Podcast Impulse für den Tag!

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