Lehár Festival 2026

Show transcript

00:00:01: Reisen Sie mit dem Leha-Festival Bad Ischel rund um die Operettenwelt.

00:00:05: Zum Fünfundsechzigjahr Jubiläum senden wir heute für sie live aus der Festspielstadt.

00:00:12: Mittlerweile ist es vierzehn Uhr zwei und zwanzig, ich freue mich sehr das mir gegenüber Platz genommen hat jetzt Marieteres Arnbom.

00:00:19: Wir sitzen jetzt zum dritten Mal hier in Bad Ischlereinander gegenüber.

00:00:23: Herzlich willkommen!

00:00:24: Danke für die Einladung, ich freu mich.

00:00:29: unter anderem verantwortlich für das Rahmenprogramm dieses Festivals und als erstes möchte ich Sie darauf ansprechen auf die Ausstellung, die es hier gibt.

00:00:40: Den leichtfertigen Erzähler.

00:00:41: um wen geht's da?

00:00:43: In der Ausstellung geht es natürlich um Bocaccio.

00:00:46: Das war ein Wunsch von Thomas Enzinger, dass ich heuer zu der ersten Produktion eine Ausstellung mache und den bin ich gerne nachgekommen.

00:00:54: Es hat sich Bocaco als eine sehr viel schichtige und interessante Persönlichkeit herauskristallisiert und ich habe einerseits versucht Bocco als historische Persönlichkeiten ein bisschen zu portratieren aber auch die Rezeptionsgeschichte diese wunderbaren Operäte zu erzählen.

00:01:09: Haben Sie sich vorher schon mit Bocacco beschäftigt?

00:01:12: Also mit dem Erzähler Boccaccio.

00:01:14: Ehrlich gesagt nicht sehr, das ist wahrscheinlich eine fuchbare Bildungslüge die ich da jetzt momentan von mir gebe oder zugestehe.

00:01:22: Nein!

00:01:23: Ich bin nämlich auch nicht... wie soll ich sagen?

00:01:24: Die Renaissancezeit ist jetzt nicht unbedingt meine Kernzeit in der ich forsche und deswegen wusste ich ein bisschen was aber nicht sehr viel und jetzt weiß ich sehr viel.

00:01:36: Wir haben heute schon einmal darauf hingewiesen.

00:01:38: Ein nächster Höhepunkt hier, nämlich genau auch hier wo wir jetzt gerade sitzen ist eine Martinär kommenden Sonntag am sechsunzwanzigsten Juli um elf Uhr.

00:01:49: Hier geht es um die Diven der neunzehnzwanziger Jahre.

00:01:52: und was darf man sich hier erwarten?

00:01:54: Ja, Cornelia Horak wird in die Rollen, wirklich Rollen der verschiedenen Dieben Schlüpfen.

00:02:00: Winsens Braxmacher spielt dazu am Klavier und wird für sie richtige musikalische Umrahmung sorgen.

00:02:08: Worum geht's?

00:02:09: Diese ganzen Dieben... die man vielleicht vom Namen her noch kennt, die waren diejenigen, die beliebt waren.

00:02:15: Die unglaublich verehrt wurden von Publikum und sehr viele von denen sind aber vergessen weil sehr viele jüdisch waren und einfach in die Vergessenheit geraten sind.

00:02:24: Viele mussten flüchten haben dann schwer aber doch manchmal sich das neues Leben in Amerika aufbauen können oder wo sie auch immer waren.

00:02:32: Aber wir wollen an Sie erinnern an diese großartigen Künstlerinnen An denen so viel Erfolg natürlich gehangen ist.

00:02:39: ohne große Diva würde vielleicht eine Operette nicht ganz so erfolgreich werden.

00:02:44: Wer sind die großen Namen über die Sie jetzt gerade gesprochen

00:02:46: haben?

00:02:47: Ja, die großen Namen waren große Namen.

00:02:49: Rita Georg zum Beispiel das war einer der großen Dieben des Theaters in der Wien hat Slowfox für Mary also dass das titelgebende Lied auch interpretiert.

00:03:00: Dann gibt es aber auch noch Petit Fischer.

00:03:02: Das war auch einer der großen Themen von Lea vor allem, die war eher wie alle immer sagen eher statisch.

00:03:09: Rita Gjörg war da ein bisschen die Bewegtere, die auch mehr getanzt hat.

00:03:12: Es waren natürlich eine große Rivalität zwischen diesen beiden Damen.

00:03:16: Da sind zwei.

00:03:17: Eine dritte über die man gar nichts weiß ist Rudolf Reuth.

00:03:20: Die ist vollkommen in Vergessenheit geraten.

00:03:23: Man weiß nicht einmal, wann die genau und wo sie gestorben ist?

00:03:26: Also das sind so die Themen, die wir da ein bisschen porträtieren möchten anhand ihrer Lieder, anhand der Musik, die für Sie komponiert wurden, die Sie interpretiert durften.

00:03:35: Wo haben Sie da geforscht?

00:03:37: Wie sind Sie dann jetzt an die Noten, an den Namen und vielleicht an die eine oder andere Geschichte gekommen?

00:03:42: Die Noten... Die Klaviernoten, also nur Gesang und Klavier sind relativ gut erhalten.

00:03:48: Da findet man erstens in der Nationalbibliothek sehr viel aber ich habe selber auch eine große Sammlung.

00:03:53: Schwieriger wird es dann wenn man die Salon-Orchesterfassungen für die originaln aus den dreißig Jahren suchen möchte.

00:03:59: das ist immer schwieriger aber auch da sind wir gut aber die brauchen wir ja diesmal nicht weil wir ja nur Klavier haben.

00:04:06: Ich forsche natürlich sehr viele in den Zeitungen Aber auch in Autobiografien.

00:04:12: oft schaue ich mir dann auch diese ganzen schrecklichen Nazi-Akten an, wo man natürlich auch viel findet.

00:04:17: Aber auch über Emigrationsgeschichten in diversen Büchern.

00:04:20: also es ist eine umfassende Recherche aber man findet immer wieder was Neues und das ist so schön.

00:04:26: Sagt Marie Thérèse Arnbohm.

00:04:28: sie ist unter anderem verantwortlich für die Martinie über die wir gerade gesprochen haben ein kleiner Slowfox mit Mary.

00:04:35: Sonntag, der Juli elf Uhr hier im Saal von ihr des Kongressions Theaterhauses Und sie ist die Kuratorin der Ausstellung über Giovanni Boccaccio im Leben und auf der Bühne noch bis dreißigsten August hier in Kongress- und Theaterhaus zu erleben.

00:04:53: Sie sind hier, in Bad Eschel im Salzkammergut zu Hause, fast zuhause zweit wohnen, sitzt aber oft hier und kümmern sich gleichher um mehr als um das Bad Eschl – das Festival, das Lea Festival!

00:05:08: Was gibt es noch?

00:05:09: Es gibt immer so viel im Salzkammergut und das ist das Schöne.

00:05:13: Ja, ich mache in St.

00:05:13: Gilgen wo ich eben zu Hause bin zwei Festivals.

00:05:16: Ich heuer zum tzehundzwanzigsten Mal das Kindermusikfestival.

00:05:20: Das ist fast nicht so.

00:05:21: glauben wie lange es schon her ist Unglaublich, da haben wir drei Konzerte am fünften, sechsten und siebten August.

00:05:29: Christina Siedack die hier den Pocaccio spielt wird bei uns auch auftreten mit einem Kinderprogramm gemeinsam in Marco Simsa.

00:05:35: das freut mich natürlich besonders dass wir auch künstlerisch sozusagen eine Vernetzung haben.

00:05:40: es wird dann noch ein zweites Konzert mit Marco Simser geben ein Klavierprogramm Und dann werden Georg Wachs und Christina Renkhofer ein Beethoven-Programm machen.

00:05:49: Also wir freuen uns schon sehr auf dieses wunderbare Festival im Motorthaus in St.

00:05:53: Gilgen, das zweite Festival haben wir vor sieben Jahren gegründet, Georg Wax und ich.

00:05:58: Das heißt die Hölle am See.

00:06:00: da geht es um jüdische Kleinkunst und ist natürlich klar dass das Programm Slow Fox mit Mary sozusagen eine Co-Produktion von Leha Festival und Hölle ist.

00:06:09: Dann liest Christoph Wagner Trenckwitz am Steg Grünbaum, am vierten August und am sechsten.

00:06:16: August wird das Theater Leo aus Wien zu Gast sein mit dem Programm Zangildner Spombanadeln.

00:06:21: auch da geht es um Schlager aber vor allem auch in Bezug auf die Sommerfrische.

00:06:27: wir begeben uns eine Reise quer durch die Monarchie aber auch in exotischere Gegenden.

00:06:32: ein sehr lustiges Programm

00:06:34: Sagt Maritiris Anwommen verantwortlich für das Kindermusikfest, die war in St.

00:06:38: Gilgen und die Hölle am See.

00:06:41: Herzlichen Dank für den Besuch hier!

00:06:42: Vielen Dank.

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