Impuls für den Tag am 13.7. mit Katharina Renner

Show notes

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Show transcript

00:00:08: Im Puls für den Tag, diese Woche mit der Theologin Katharina Renner.

00:00:16: Das Evangelium zu dem wir uns heute Gedanken machen beginnt so in jener Zeitsprach Jesus zu seinen Aposteln denkt nicht ich sei gekommen um Frieden auf die Erde zu bringen.

00:00:29: Ich bin nicht gekommen um frieden zu bringen sondern das Schwert denn ich bin gekommen um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegemutter.

00:00:43: Und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde

00:00:47: sein.".

00:00:47: Wie martialisch sich diese Textstelle anhört!

00:00:52: Jesus ist nicht gekommen um den Frieden zu bringen sondern das Schwert.

00:00:55: er will entzweien.

00:00:58: man spricht von Feinden.

00:01:00: ich glaube da muss man den Kontext ein bisschen anschauen.

00:01:03: Jesus hat die Jünger ernannt.

00:01:05: kurz zuvor Entsendet sie nun in alle Städte und Dörfer, um von ihm und der guten Botschaft zu berichten.

00:01:14: Also Jesus bereitet seine Freundinnen und Freunde darauf vor, dass es wahrscheinlich schwer werden wird, dass sie davon gejagt werden, dass Sie womöglich sogar vor Gericht gestellt werden.

00:01:24: Ihre Familien werden sich gegen sie wenden und sie werden auf sich allein gestellt sein.

00:01:29: Aber sie sind nicht alleine!

00:01:30: Sie sind begleitet – sie gehen zu zweit immer und auch der Geist Gottes begleidet

00:01:36: sie.".

00:01:37: Aber noch mal zurück zu diesen harten Worten.

00:01:40: Die Jesus-Bewegung, die erscheint uns oft sehr liebend, also Jesus der die Liebe ist.

00:01:46: es geht ums gute Leben.

00:01:47: Es geht darum dass wir einander wichtig nehmen sollen wertvoll.

00:01:53: und da ist jetzt auf einmal so das man mit der eigenen Familie brechen soll Dass man die eigenen Kinder nicht mehr lieben soll als jesus.

00:02:01: Das irritiert ja doch sehr aber Wir kennen das auch von vielen heiligen die genau so gelebt haben.

00:02:07: Wenn wir denken an den heiligen Franziskus, der hat tatsächlich mit allem gebrochen was seiner Familie wichtig war.

00:02:16: Wie ging es seinem Vater als Franziskuss sich ausgezogen?

00:02:19: Hat dem Tuchhändler seine ganzen teuren Stoffe vor die Füße geworfen und gesagt hat er lässt das ganze hinter sich.

00:02:26: Er will das so nicht mehr!

00:02:28: Das muss ganz schlimm gewesen sein.

00:02:30: Das ist sicher sehr tragisch für seine Familie.

00:02:35: Franziskus hat sich eine eigene Gemeinschaft gesucht, also er hat Menschen gesucht mit denen er das teilen möchte was ihm wichtig ist.

00:02:44: Und genau darum geht es wahrscheinlich Jesus dass wir das tun was uns wichtig ist was der was Jesus wichtig ist.

00:02:52: Es geht darum dass wir aufgeben was uns bequem erscheint was uns in den Strukturen hält und dass wir neu aufbrechen Dieses Schwert, von dem Jesus spricht.

00:03:05: Das ist ein Schwert das für eine Entscheidung denkt.

00:03:09: Da scheidet sich der Weg!

00:03:10: Da müssen wir uns entscheiden wohin wir gehen

00:03:13: möchten.".

00:03:38: Sie ist verheiratet und hat vier Kinder.

00:03:46: Die heutige Bibelstelle ist ein Abschnitt aus dem Matthäus Evangelium, das Ende des zehnten Kapitels und Vers eins aus dem Elften.

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