Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 5. Juli 2026
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Im heutigen Evangelium kommen die Weisen und Klugen schlecht weg. Gelobt werden „die Unmündigen“, wörtlich die kleinen Kinder, im weiteren Sinn die Kindlichen, die schlichten Gemüter. Ist das ein Lob der Dummheit? Jubelt Jesus den schlichten Kinderglauben hoch? Ist Weiterdenken nicht erwünscht? Der alte Verdacht wird wieder wach: Religion ist gegen die Vernunft! Glauben ist Sache derer, die auf eigenes Denken verzichten.
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