beitrag- 260624#Bank Austria Private Banking_Norbert Prenner mit Disclaimer

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00:00:00: Viele unternehmerisch geprägte Menschen investieren viel Zeit in ihr Unternehmen, aber weniger für die private Finanzplanung.

00:00:08: Man kennt zwar jede Stellschraube der Firma und jede Budgetzahl, aber oftmals die private finanzielle Seite nicht – daher ist eine Finanzplanungen auch hier unabdingbar!

00:00:19: Norbert Brenner kennt dazu Beispiel aus der Praxis, welche Fragen man sich bei der privaten Vermögensweitergabe stellen sollte auch mit dem Blick dass man selber einmal nicht mehr ist.

00:00:30: Wir leben leider Gottes in vielen Fällen das Thema Ableben sehr lange Zeit verdrängt wird beziehungsweise nach hinten geschoben wird.

00:00:38: Man beschäftigt sich ungern mit einem Thema.

00:00:40: Das ist ja nicht etwas was man gerne macht aber da ist es ganz wichtig frühzeitig zu Beginn sich Gedanken zu machen, was passiert wenn ich nicht mehr da bin.

00:00:50: Und da geht es eben darum.

00:00:51: das kann oft auch in jungen Jahren sein... Wenn habe ich überhaupt ist eine ganz entscheidende Frage, wen gibt's in meinem Familienumfeld?

00:00:59: Denn hab' ich noch keine Kinder, bin vielleicht noch nicht verheiratet dann sind gesetzlich meine Eltern die ersten Erben.

00:01:06: und wenn ich das aber nicht will, dann muss ich etwas regeln!

00:01:09: Hab' ich Kinder, Bin Ich Verheirattet und ich habe keine Regelung, dann ist es natürlich so dass die Kinder und der Ehe-Partner zu Erben berufen werden, sollte ich keine Regelung machen.

00:01:19: Aber in vielen Fällen will ich das ja nicht oder will es nicht so wie es das Gesetz vorsieht?

00:01:25: Und dann ist es ganz wesentlich selber eine Regelung zu treffen – da bin ich im Grunde auch frei, wie ich meinen Vermögen verteile muss mich aber auch an Pflichtteile halten!

00:01:34: Das ist ein ganz wesichtlicher Faktor.

00:01:36: Über einen groben Daumen gesprochen habe ich Kinder, bin ich in dem sogenannten ersten Parintel Und mein halbes Vermögen ist durch Pflichtteile gebunden.

00:01:45: Zum einen, pflichtesberechtigt ist zum anderen eben die Kinder auf der anderen Seite aber auch der Ehepartner.

00:01:50: Auch wenn das Vermögend nicht so groß ist sollte man diese Tatsachen im Blick haben So Norbert Brenner.

00:01:57: Er nennt ein Beispiel aus der Praxis mit dem er konfrontiert war.

00:02:00: Einer meiner schrecklichsten Beispiele ist dass eine jungen Familie beispielsweise deren jungen Jan sein Leben verloren hat Aber verheiratet hatte zwei Kinder.

00:02:08: Das Eigenheim war gerade in der Errichtung und natürlich an das Thema eigene Ableben noch nie gedacht und damit kommt sie zu einer gesetzlichen Erbfolge.

00:02:16: Wer sind die Erben?

00:02:17: Zum einen mal die Kinder unter Ehepartner, aber alle gesamtheitlich!

00:02:21: Und natürlich da es minderjährige Kinder waren, die haben noch einen besonderen Schutzstatus.

00:02:26: Da war sehr schwierig.

00:02:28: in weiterer Folge was passiert mit dem Eigenheim?

00:02:31: Zwei Drittel gehört den Kindern ein Drittel dem Ehepardner Die Kinder vertreten durch auch die Vorsorgepersonen Da war es nicht mehr Pardoon, in das Eigenheim noch zu investieren.

00:02:43: Das heißt am Ende des Tages musste auch dieses Haus verkauft werden und die mussten umziehen weil ihm keine klare Regelung bestand, die man anwenden hätte können.

00:02:52: Und das ist natürlich sehr bitter!

00:02:54: Und da geht's gar nicht mal um großes Vermögen.

00:02:55: Es geht oft um einzelne Themen, die eigentlich so nie gewollt waren.

00:03:00: aber Mangels Zeit, Mangels Beschäftigung mit dem Thema hat man einfach keine Regelungen getroffen was am Ende des Tages für alle Beteiligten in dem Fall sehr, sehr nachteilig war.

00:03:18: Die vorliegenden Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar.

00:03:23: Veranlagungen sind mit Chancen und Risiken verbunden Und können auch zu Verlustem führen.

00:03:30: Experten der Bank Austria beraten sie gerne.

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