Impuls für den Tag am 20.6. mit Franziska Libisch-Lehner
Show notes
11. Woche im Jahreskreis von 15. bis 20. Juni 2025
radio klassik Stephansdom hat für den „Impuls für den Tag“ bei Theologin Franziska Libisch-Lehner und Pfarrer Richard Geier nachgefragt, was die Bibeltexte dieser Woche für unser tägliches Leben bedeuten können.
Franziska Libisch-Lehner ist Redakteurin der katholischen Presseagentur Kathpress. Sie hat Fachtheologie, Religionspädagogik und Journalismus studiert. Nach Stationen bei radio klassik Stephansdom und Print-Medien, arbeitet sie heute „im Hintergrund“ des Mediengeschehens zu den Themen Kirche, Soziales, Frauen und Ethik.
Samstag, 21.6.2025
Ihr könnt nicht gott und dem Mammon dienen.
Mt 6, 24-34
Show transcript
00:00:08: Im Puls für den Tag, diese Woche mit der Theologin Franziska Liebeschlener.
00:00:17: Im heutigen Bibeltext warnt Jesus seine Zuhörer und Zuhörerinnen.
00:00:22: Niemand kann zwei Herren dienen!
00:00:25: Er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben oder er wird zu dem einen halten uns den Anderen verachten.
00:00:33: Ihr könnt nicht Gott dienen Also dem Geld.
00:00:39: Und er sagt weiter, dass wir uns nicht um unser Leben sorgen sollen!
00:00:43: Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als Kleidung?
00:00:49: Seht euch die Vögel des Himmels an – sie sehen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Schäunen.
00:00:56: Euer himmlischer Vater ernährt Sie.
00:00:59: Seid ihr nicht vielmehr wert als sie?
00:01:02: Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Spanne verlängern?
00:01:09: Wie können wir das verstehen, Franziska.
00:01:12: Der Text ist keine Aufforderung zu mehr Sorglosigkeit oder zur Naivität in den Tag zu lieben und nur im Jetzt-und-Tier zu sein – so wie man es vielleicht so von manchen isoterisch angehauchten Tischkalendern oder Selbsthilfebüchern kennt sondern Es ist mehr so eine Einladung zum Glauben gegen allen Kleinklauben, also dass es eben nicht darum geht was man trägt oder was man ist sondern das Wichtige des Leben und der Leib ist.
00:01:41: Und jetzt kann man natürlich in das jetzige Leben, in die jetzigen Zeit übersetzen und sagen Es geht darum dass wir hier sind, dass wir bewusst leben objetzt rechtsgedrehtes oder linksgedrehte Wasser, ob jetzt die Kleidung diese oder jene Marke hat.
00:01:59: Das ist nicht wichtig.
00:02:00: Sie muss diesen Zweck dienen.
00:02:03: Es geht so um Diese Hoffnung und das Wissen.
00:02:07: ich kann glauben es gibt Gerechtigkeit.
00:02:10: Es wird für mich gesorgt da ist jemand Da sorgt sich jemand um mich Und wenn Jesus hier spricht spricht er immer mit der Perspektive der Herrschaft Gottes.
00:02:21: also dass ist Wie schon vorher gesagt, kein Selbthilfe-Text zur Liebe im Jetzt und dem Hier.
00:02:28: Sondern immer mit der Perspektive zu diesem himmlischen Vater zum himmlischem Gott, der weiß was wir alles brauchen.
00:02:36: Dieser Text strahlt für mich ein großes Vertrauen aus.
00:02:40: Zu wissen es wird um mich gesorgt geistig in einer gläubigen Perspektiv.
00:02:46: Es gibt Gerechtigkeit.
00:02:50: Es reicht auch, einfach mal da zu sein ohne diese Sorgen um das ganze äußere Externe.
00:02:58: Was man zu essen und zu tun hat, welchen Sport man machen soll was gerade innes oder autes usw.
00:03:04: Darum geht es
00:03:05: nicht.".
00:03:16: Das war der Impuls für den Tag mit Franziska Liebeschlener.
00:03:20: Sie ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Katpress.
00:03:26: Der heute besprochene Text findet sich im Mateus Evangelium Kapitel sechs, vierundzwanzig bis viertreißig.
00:03:33: Infos auf www.radio-classic.at.
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