Impuls für den Tag am 11.6. mit Andreas Schöffberger

Show notes

Mit P. Andreas Schöffberger aus dem Kalasantinerorden beschäftigen wir uns in dieser Woche mit Abschnitten aus der Bergpredigt im Matthäusevangelium.
(Wir wiederholen Sendungen aus dem Jahr 2021)

Donnerstag, 11.6.
Selbstliebe.
Mt 5, 20-26

Show transcript

00:00:08:

00:00:18: Die Evangelien.

00:00:18: Texte dieser Woche, wie sie in den katholischen Gottesdiensten gelesen werden sind der Bergpredigt im Matthäus-Evangelium entnommen.

00:00:27: Ganz schön starker Tobark, den wir dazu gemutet bekommen!

00:00:31: Im heutigen Abschnitt geht es darum, wie wir miteinander umgehen wenn es größere Konflikte gibt.

00:00:38: Jeder, der seinem Bruder zürnt oder ihn auch nur dumm Kopf nennt, der soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.

00:00:46: Heißt es da?

00:00:48: Und dass wir ohne Zögern Frieden schließen sollen und uns miteinander

00:00:52: versöhnen.".

00:00:54: Wie bei den meisten Texten in dieser Woche hat man beim ersten Hörn den Eindruck, das Jesus einen extremen Anspruch an seine Freunde stellt.

00:01:03: Wenn man genauer hinsieht Entdeckt man aber, dass es ihm einfach um die größere Liebe geht.

00:01:35: Gemeinheiten jeder Ort, als Dummkopf dastehen und das neue Phänomen namens Shitstorm.

00:01:44: Mit all dem muss ich sehr wohl rechnen.

00:01:48: um es in dieser neuen Begrifflichkeit zu sagen Jesus will die neue Normalität dass es zur üblichen Haltung wird weder mit Faust-Messer noch mit vernichtenden Worten oder Blicken sich in dieser Welt durchzuschlagen.

00:02:07: Wie schon am Montag in den Silikpreisungen beschrieben, ohne Gewalt mit reinem Herzen Brücken bauen.

00:02:16: So entsteht eine Zivilisation der Liebe.

00:02:19: wenn ich hier einen Lieblingsausdruck der letzten Peps den Anspruch nehmen

00:02:23: darf.".

00:02:24: Ein zweiter Aspekt, der an der heutigen Stelle missverständlich sein könnte es klingt ein wenig so als ob wir immer nachgeben sollten alles runterschlucken nie auf unser Recht pochen dürfen und alles ohne Wimpernzucken verzeihen sollen, ist es so gemeint?

00:02:42: Dann wäre da wenig selbstlieber möglich.

00:02:45: Lesen Sie bitte mal längere Passagen in den vier Evangelien!

00:02:51: Da wird von einem Jesus berichtet der zu diskutieren weiß, der zu kontern weiß und er sich nicht in die Enge treiben lässt.

00:03:02: Die Passion Jesu, also seine Leidensstationen am Ende dürfen kein falsches Bild entstehen lassen.

00:03:10: Der Nächsten lieben wie sich selbst.

00:03:13: das inkludiert eben gut für mich selber Sorgen und auch wenn nötig zu kämpfen für mich und mein Recht.

00:03:25: Letztlich verzeihen zu können, wie wir es von Jesus sehen, Das ist Leben und seelische Gesundheit auf Formel eins Niveau, wenn ich das so sagen darf.

00:03:42: Ja aber dafür muss der Motor der Seele zuerst einmal richtig warm laufen Und das braucht Training viel Training!

00:04:16: Das heutige Evangelium findet sich bei Matthäus im fünften Kapitel, diverse zwanzig bis sechsundzwanzig.

00:04:23: Wenn Sie es nachlesen wollen einen Link finden sie im Artikel auf unserer Website radioklassik.at.

00:04:29: Impuls für den Tag.

00:04:31: Dort können Sie die heutigen Gedanken auch nachhören.

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