akj- 260608#David Schriffl

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00:00:02: Blick in die Welt.

00:00:04: Das Auslands-Kulturjournal In Zusammenarbeit mit der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten des Außenministeriums

00:00:16: Zum Auslandskulturschinal begrüßt sich Stefan Hauser.

00:00:19: Da steht heute das historische Referat im österreichischen Außenministerium Im Blickpunkt.

00:00:25: Es ist ein Teil der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten für die Aufarbeitung, Sammlung und Bereitstellung historischer Unterlagen zuständig.

00:00:35: Es fungiert als zentrale Dokumentationsstelle zur Diplomatie-Geschichte.

00:00:40: Geleitet wird dieses vom Historiker David Schriffel.

00:00:44: Das ist in der Session für Internationale Kulturbeziehungen angesiedelt und eigentlich ist eine der Kernaufgaben die Aufbereitung der diplomatischen Beziehungen.

00:00:53: sprich seit wann gibt es diplomatische Beziehungen mit gewissen Ländern?

00:00:57: Wann ist die Anerkennung erfolgt, was sind die positiven Bereiche wo man zusammenarbeiten kann.

00:01:03: Man könnte sich jetzt vorstellen dass solche Daten schon sehr lange seit Jahrzehnten und noch länger gut etabliert und erhoben sind.

00:01:10: dem war aber nicht ausschließlich so.

00:01:13: Es ist eine spannende Aufgabe.

00:01:15: das ist nämlich auch so dass der unterschiedliche Ansichten bestehen zwischen den Staaten waren sozusagen die Aufnahme diplomatischer Beziehung zu geltendem obwohl es die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen gibt.

00:01:26: Langer Rede kurzer Sinn, da eine gute Datenbasis zu schaffen und damit auch für das gesamte Team BMR eine Servicestelle zu sein – für die Botschaften, für die Kulturforen, die dann bilateral arbeiten ist eine der Kernaufgaben.

00:01:38: Diplomatie ist die Konstantpraxis des Verhandlungs zwischen Staaten.

00:01:43: Wo ist deren Beginn?

00:01:45: David Schriffel sagt dazu

00:01:47: Man muss dann natürlich pragmatisch sagen, wo beginnt man?

00:01:50: Also natürlich wenn ich jetzt an Gesandschaft und Botschaften im Sinn von einmaligen Aufträgen und Reisen an sowas denke, dann geht das natürlich sehr weit zurück.

00:01:59: Diplomatie hat es immer gegeben.

00:02:01: wir sehen das im Sinne einer modernen sozusagen Diplomatie so spätestens ab dem westfälischen Verridden, und danach da beginnt es.

00:02:12: Wir haben auch ältere Beziehungen.

00:02:13: Spanien ist mehr oder weniger in den Fünften vierundsechzig verordnet aber das sind die weit zurückreichen.

00:02:19: Das heißt moderne diplomatische Beziehung im Sinne eines beglaubigten Vertreters der ständig vor Ort ist.

00:02:25: Das ist sozusagen ein bisschen der Grundgegenstand.

00:02:28: Es ist sehr unterschiedlich von den Jahreszahlen.

00:02:30: In der Tätigkeit des historischen Referats im Außenministerium geht es unter anderem um Unterstützung der einzelnen Botschaften.

00:02:37: Einerseits wird angefragt, es gäbe ein Jubiläum zum Beispiel, das treuert.

00:02:44: Stimmt dieses Datum?

00:02:45: Ist das belegt?

00:02:46: Gibt's dazu nähere Informationen?

00:02:48: Was kann man darüber noch Näheres sagen?

00:02:49: und zum Beispiel eben auch positiv im Sinne des Team-BMRs?

00:02:53: nach außen zu wirken.

00:02:54: Das heißt, es ist natürlich immer noch so gewisse Jubiläen sind gute Möglichkeiten, bilateral auch positiv zu

00:03:02: wirkten.".

00:03:02: Dann geht es auch darum neue historische Erkenntnisse zu gewinnen, sodai betrifft der Leiter des historischen Referats im Außenministerium.

00:03:10: Es

00:03:11: ist oft so dass bilaterale Daten in der Literatur oder in Presseaussendungen in verschiedenen Publikationen herumschwieren wenn ich das mal so sagen darf.

00:03:19: und da ist dann der Versuch möglichst dringend nach einem einheitlichen Schema sozusagen das Durchzuteklinie und nachzuweisen.

00:03:27: In unserem Sinn, ob das entspricht?

00:03:30: Es ist leider so dass die Quellenlage sehr unterschiedlich ist.

00:03:32: Interessanterweise Quellen vor-Ninzen-Achzehn sind oft einmal besser und dichter erhalten als aus der Zeit der Republik.

00:03:39: Ist ein interessantes Faktum vielleicht.

00:03:41: Grundsätzlich ist das Projekt eine vollständige Datenbasis zu erstellen für alle Länder aber de facto ist es so dass halt Fragen ans Referat herangetragen werden die wir da noch gemeinsam versuchen, zu beantworten.

00:03:53: Wir kommen zur aktuellen Forschungsarbeit im historischen Referat.

00:03:56: Neben den bilateralen Daten und auch den positiven Feldern, die man bearbeiten kann – wir haben ja einige Forschungsprojekte laufen, eines davon haben wir schon erwähnt, Traumberuf-Diplomaten.

00:04:07: aber wir haben zum Beispiel auch bilaterale Geschichtsbücher, die wir publizieren.

00:04:12: Das ist ein wichtiges Instrument in der bilateralen Arbeit.

00:04:15: das österreichisch-tzechische Geschichtsbuch aus dem Jahr entstanden, da ist jeder Artikel von einem österreichischen und einem technischen Historiker-Historikerin so fast worden.

00:04:27: Und das verleiht dem Ganzen eine Gravitas weil man sich sozusagen auf eine Gemeinsamposition geeignigt hat und einigen konnte.

00:04:35: Das heißt historische Probleme die in vieler leipeladalen Beziehungen vorhanden waren konnten dann sozusagen mit einem gemeinsamen Blick und das ist ja das Wichtige der Geschichte der Blick auf die Vergangenheit wie es dargestaltet so lange abgedeckt werden und wir arbeiten jetzt gerade an einem österreichisch-slavakischen Geschichtsbuch.

00:04:53: Wir hoffen, dass das dieses Jahr noch erscheint.

00:04:55: Das ist eines der wichtigen Dinge.

00:04:58: Ein anderes Forschungsprojekt, das wir auch verfolgen, ist die Aufarbeitung der Geschichte des österreichischen Auswärtigendienstes in der NS-Zeit und davor und danach – und das Schicksal der Angehörigen des Österreichischen Auswertigen Dienstes.

00:05:14: Das soll auch heuer publiziert werden und da gehen wir eben externe Vorschau machen, das sozusagen.

00:05:19: Dazu gab es im Jahr auch in Symposium – Informationen dazu auf der Website des Außenministeriums.

00:05:26: Abschließend noch zu weiteren Erinnerungskulturellen Projekten die das historische Referat im Außen-Ministerium fort bzw einführt.

00:05:35: Wir haben einen sogenannten Historian in Residence,

00:05:38: d.h.,

00:05:38: wir schicken eine Historikerin an einem bestimmten um ein Thema zu beforschen für die Hinrichtungsstätte Berlin Plötzensee.

00:05:46: Und da geht es um das Thema der Österreicherinnen und Österreichern, die dort während der Näszeit hingerichtet worden sind.

00:05:53: Wir hoffen auch, dass wir in diesem Jahr einen Historienresidenz verorten können.

00:05:58: Es ist wirklich ein weites diverses Feld, das Referat im Rahmen der Kultursektion im Außenministerium abdeckt.

00:06:14: In Zusammenarbeit mit der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten des Außenministeriums.

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