Impuls für den Tag am 01.06.2026 mit Christine Hubka
Show notes
Woche: 01.-06. Juni 2026
Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsam haben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag.
Montag, 01. Juni 2026 Christliche Gemeinde als Ort des Friedens. 2 Petr 1, 2–7 ** Dienstag, 02. Juni 2026 Jesus und die Vermögenssteuer.** Mk 12, 13–17 ** Mittwoch, 03. Juni 2026 Sätze als Lebensbegleiter.** 2 Tim 1, 1–3.6–12
Freitag, 05. Juni 2026 Sich selbst treu bleiben. Psalm 119 ** Samstag, 06. Juni 2026 Fasten – der Anfang eines neuen Lebensgefühls. ** Mk 12, 38–44
Show transcript
00:00:07: Im Puls für den Tag.
00:00:11: Diese Woche mit...
00:00:19: In der heutigen Bibelstelle schreibt Petrus an die Glaubensgemeinde.
00:00:22: Es ist eine Art Predigt mit zwei Hauptpunkten.
00:00:25: Einerseits steht darin die Notwendigkeit des Glauben, andererseits geht es um die Wiederkunft Christi und es sind Worte und Münsche des Friedens, die der Apostel gleich zu Beginn mitgibt – dazu Christine Hubka.
00:00:38: Liebe Schwestern und Brüder, gnaden Sie mit Euch und Friede in Fülle!
00:00:42: Schreibt der Apostle Paulus an Christen und Christinnen in Kleinasien.
00:00:48: Und genau das ist in ihrem Leben gerade ganz und gar nicht der Fall.
00:00:53: Denn das römische Reich hat die Anhänger der neuen Religion zu Sündenböcken erkoren.
00:00:58: Innen kann man alles in die Schuhe schieben, was aktuell politisch und auch sonst schiefläuft – jede Seuche, jede Missernte!
00:01:07: Die Christen sind schuld weil die Römischen Götter angeblich zornig sind über sie und überhaupt Sündenbock.
00:01:17: Erzählungen brauchen ja keine logische Erklärung.
00:01:21: Damals nicht, heute auch nicht!
00:01:24: Wir wissen nicht wer die Leute genau waren in deren Gottesdienst dieser Brief verlesen wurde und ich behaupte der Verfasser des Briefes, der sich Petrus nennt hat sie auch nicht persönlich gekannt.
00:01:38: Warum schreibt er nicht unter seinem eigenen Namen?
00:01:42: Warum verwendet er ein Pseudonym?
00:01:45: Es ist gerade nicht ratsam, sich als Christ zu auten im römischen Reich.
00:01:51: Darum bleibt er lieber unerkannt – unangreifbar!
00:01:55: Er will offenbar kein Märterer werden.
00:01:58: Ist das nicht feig?
00:02:00: Wo bleibt da die Bereitschaft für den Glauben zu leiden und wenn sein muss auch zu sterben?
00:02:07: Er hilft aber den verfolgten Glaubensgeschwistern mehr indem er ihnen Mut zuspricht, Gnade und Friede wünscht.
00:02:15: Er erinnert sich daran, dass auch in schweren Zeiten die christliche Gemeinde ein Ort des Friedens und der Gnade für sie werden kann.
00:02:24: Denn gerade dann brauchen Sie einander.
00:02:27: Allein ist es viel schwerer dagegen ward Christi und seiner Begleitung weiter zu vertrauen.
00:02:34: Daran hat sich bis heute nichts geändert!
00:02:48: Impuls für den Tag, diese Woche mit Christine Hubka, evangelische Pfarrerin im Hohe Stand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin.
00:02:55: Immer wieder schreibt sie auch Kinderbücher wie zum Beispiel das Buch Und Doch sind alle Äpfel rund was Judentum Christentum und Islam gemeinsam haben.
00:03:04: eine besondere Familiengeschichte erschienen ihm Tirolia Verlag.
00:03:08: Wenn Sie die Bibelstelle von heute nachlesen wollen, sie steht im zweiten Brief des Apostels Petrus Kapitel I, Diverse II bis VII.
00:03:16: Einen Link dazu finden Sie auf unserer Homepage radio-classic.at.
00:03:20: Dort können Sie den Impuls für den Tag auch nachhören!
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