Propst Anton Höslinger über Joh 17,20-26
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00:00:14: Probst Anton Höslinger vom Stiftkloster Neuburg.
00:00:18: Die Evangelien stellen dieser Woche sind dem Buch Johannes entnommen und zwar den Kapiteln XVI, XVII und XXI.
00:00:26: Anton Hößlinger, der den Augustiner Chorherren angehört und damit in der Nachfolge des heiligen Augustinos steht stellt entsprechende Bezüge her.
00:00:36: Am Ende seines hohe priesterlichen Gebets bat Jesus auch für uns, worum er damals für die Jünger bat – dass alle wir und sie eins sein.
00:00:49: So legt der heilige Augustinus die letzten Verse des siebzehnten Kapitels des Johannes Evangeliums aus.
00:00:56: Jesus bringt noch in einer gewissen Geballtheit alle für das Johannes Evangelium so typischen theologischen Begriffe zur Sprache Einheit, Sendung durch den Vater, Herrlichkeit, Vollendung, Erkenntnis, Name Gottes, Liebe.
00:01:18: Aber langsam alles der Reihe nach!
00:01:20: Die Einheit von Gottvater und Gottsohn nimmt den Menschen mit hinein in eine Einheit mit Gott.
00:01:29: Diese Einheit muss sich zeigen in der Einheit der Glaubenden untereinander.
00:01:37: für die Menschen zum Glauben.
00:01:39: Der Glaube hat seine Vollendung in der Herrlichkeit, alles um Schreibungen des endgültigen Seins in Gott, des ewigen Heils bei Gott.
00:01:51: Vorgelagert ist noch die Erkenntnis also der Glaube an die Sendung Jesu in die Welt durch den Vater.
00:01:58: Die Mission dieser Sendung ist das Kundtun des Namens Gottes.
00:02:04: Die Synoptischen Evangelien würden vereinfacht von der Verkündigung der frohen Botschaft reden.
00:02:11: Aus alledem resultiert das Wissen, dass Gott die Menschen genauso liebt wie er seinen eigenen Sohn
00:02:18: liebt.".
00:02:20: Augustinus erklärt diesen biblischen Gedankengang so – Der Vater, der den Sohn libt kann nämlich nicht die Glieder des Sohnes nicht lieben und aus keinem anderen Grund liebt er sie als weil er den Sohnen liebt.
00:02:37: Jesus geht im Schlusssatz seines hohen priesterlichen Gebets da noch zwei entscheidende Schritte weiter.
00:02:45: Die Liebe, von der da gesprochen wird muss in uns Menschen sein.
00:02:50: Daraus erwächst das biblische Liebesgebot.
00:02:54: In wem diese Liebe ist?
00:02:56: Indem ist Jesus Christus.
00:03:00: Augustinos denkt mit dem Apostel Paulus Wir sind Glieder am Leib Christi.
00:03:06: Daher ist für Augustinos klar Jesus Christus ist in uns, weil wir er sind.
00:03:14: Hier beginnt aber erst die Umsetzung der Erfüllung des
00:03:18: Liebesgebots.".
00:03:20: Sagt Probst Anton Höslinger vom Stiftkloster Neuburg.
00:03:24: Die Bibelstelle aus Johannes Kapitel siebzehn und den Impuls zum Nachhören finden Sie auf unserer Webseite im Podcast.
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