Propst Anton Höslinger über Joh 17,6a.11b-19
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00:00:14: Probst Anton Höslinger vom Stiftkloster Neuburg Die Evangelien stellen dieser Woche sind dem Buch Johannes entnommen und zwar den Kapiteln XVI, XVII und XXI.
00:00:26: Anton Hößlinger, der den Augustiner Chorherren angehört und damit in der Nachfolge des heiligen Augustinos steht stellt entsprechende Bezüge her.
00:00:36: Vater, ich habe Deine Namen den Menschen offenbart die Du mir aus der Welt gegeben hast.
00:00:44: Jesus spricht beim letzten Abendmahl das sogenannte hohe priesterliche Gebet und lässt dabei sein Kommen in die Welt Revue passieren.
00:00:54: Damit erklärt er aber seine Mission nicht für beendet sondern blickt auf seine Jünger ,die die Welt hasst wie das Johannes Evangelium brutal formuliert.
00:01:06: Die Grundlage des Blickes Jesu auf seine Jünger ist die Einheit Jesu mit Gott seinem Vater, zudem er gerade betet.
00:01:15: In diese Einheit des Vaters und des Sohnes sind die Menschen in ihrem Glauben an Gott und Jesus mit
00:01:23: hineingenommen.".
00:01:25: Der heilige Augustinus stellt in seinem Kommentar zum Johannes Evangelium fest, dass Jesus diese Einhalt ganz eng und dicht meint Die Jünger sind
00:01:37: ich.".
00:01:38: Augustinus argumentiert dies aus verschiedenen Passagen der Paulusbriefe heraus.
00:01:45: Christus ist das Haupt der Kirche, wir sind seine Glieder.
00:01:50: Haupt und Leib sind der eine Christus.
00:01:53: also seid ihr Christus!
00:01:57: Durch diese nicht fester denkbare Einheit von Gott vom Jesus um den Menschen können die aufgrund ihres Glaubens Angefeindeten verfolgten, gehasten Christinnen und Christen ihre Sendung in der Welt wahrnehmen und erfüllen.
00:02:14: Augustinus verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass das in die Welt Gesandt sein Der Auftrag der Jünger schlechthin ist.
00:02:23: Das das grundlegende Wesen des Christen der Christen.
00:02:28: Schon der Name Apostel Was ein griechisches Wort ist, belehrt uns.
00:02:32: Augustinus bedeutet nichts anderes als der Gesamte.
00:02:38: Wenn wir mit Gott und Jesus ein sind, wenn aus dieser Einheit unser Auftrag in der Welt resultiert, gesamt zu sein?
00:02:48: Wenn wir darin schicksalshaft mit dem Kreuzestod Jesu verbunden sind was das Johannes Evangelium den Hass der Welt bezeichnet Dann schlägt Jesus hier auch bewusst die Brücke zu seinem ewigen Sein beim Vater.
00:03:04: Ein Sein mit Gott heißt dann für uns, Jesufreude in Fülle in uns zu
00:03:10: haben.".
00:03:12: Das war Probst Anton Höslinger vom Stiftkloster Neuburg.
00:03:16: Die Bibelstelle aus Johannes Kapitel siebzehn und den Impult zum Nachhören finden Sie auf unserer Webseite im Podcast.
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