Thementag Jeunesse Geigerin Maria Sotriffer
Show transcript
00:00:01: Alles a la carte.
00:00:03: Neue Talente, neue Saison!
00:00:06: Ein Thementag mit der Schönes – heute auf Radio-Klassik Steffans Dom.
00:00:16: Mein Name ist Mariusa Treffer und ich bin eine Geigerin aus Wien.
00:00:19: Und ich bin für die Saison im Jahr zu sehen, bei der Schönest Future Artist.
00:00:24: Die Geigerin Maria Sotriffer ist Jahrgang, war in einer Wiener Musikerfamilie geboren und erhielt mit nur zwei Jahren den ersten Geigenunterricht von ihrer Mutter.
00:00:35: Also es ist so dass meine Mutter und meine Großeltern sind alle Geiger.
00:00:40: Mein Bruder spielt Cello und ich habe noch eine Schwester die spielt hobbymäßig Klavier und mein Vater auch hobbymäßig verschiedene Instrumente.
00:00:47: das heißt es war eigentlich immer Musik zu Hause.
00:00:51: Wir haben immer wieder zusammengespielt, wir waren auf den Konzerten.
00:00:54: Es war eigentlich etwas was in meinem alltäglichen Leben dabei war.
00:00:58: Es gab eigentlich keinen Kommen.
00:01:00: Wenn es so natürlich zu einem kommt dann... Dann nein!
00:01:06: Wie war Ihre musikalische Ausbildung?
00:01:10: Also es hat eigentlich damit begonnen dass ich habe wie ich ganz klein war dadurch das meine Mutter Geige unterrichtet immer Kinder mit einer Geige in der Hand gesehen Und laut den Erzählungen meiner Eltern habe ich immer versucht ihnen die Geige wegzunehmen.
00:01:25: Woraufhin mein Vater mir mit eineinhalb, zwei Jahren die erste Geige gekauft hat und ich bin mal stundenlang am Tag da gestanden gesessen und hab Lärm gemacht bis meine Mutter gemeint erzählt es nicht mehr aus und hat begonnen mit mir Geige zu üben.
00:01:40: So hat das Ganze eigentlich begonnen.
00:01:42: Ich war offensichtlich sehr früher einfach schon sehr fasziniert was man alles damit machen kann.
00:01:49: Welche Lehrer-Lehrerinnen kamen dann nach Ihrer Mutter?
00:01:53: Ich habe bei meiner Mutter und meiner Großmutter Unterricht gehabt.
00:01:56: Dann war ich bei Pavel Wernikow, Thomas Christian, Alvina Danilova, Gerhard Schulz – also es gab viele von denen ich die Chance hatte wahnsinnig viel zu lernen!
00:02:06: Sie haben an der MUG studiert, sie haben aber auch an der MD nicht
00:02:09: studiert?!
00:02:09: Ja, also ich war zuerst an der MdW und jetzt bin ich im MUG
00:02:12: Und Ihr Hauptlehrer momentan ist aber Pavel Wernikow.
00:02:16: Wer war ihr wichtigster Lehrer, Lehrerin?
00:02:20: Wer hat sie am stärksten geprägt?
00:02:22: Wahrscheinlich meine Mutter und meine Großmutter.
00:02:27: Das waren die mit denen alles begonnen hat.
00:02:29: also im Endeffekt es ist eine Sammlung aus.
00:02:33: ich hab von allen Lehrern bei dem ich war wahnsinnig viel mitnehmen können.
00:02:36: Fidget Artist der Genäßin der nächsten Saison.
00:02:40: diese Möglichkeit erreicht Sie zu welchem Zeitpunkt in ihrer musikalischen Laufbahnen.
00:02:47: Es ist gerade daran, sich zu entwickeln, dass immer mehr Konzerte kommen aber natürlich durch Dijonès ist einfach eine wahnsinnig breite Anzahl an Konzerten mit verschiedensten Ensembles und verschiedenen Publikum.
00:03:01: Da sind Konzerte für jene Leute da vielleicht in einem kleineren Rahmen.
00:03:05: dann gibt es Konzertemusikverein mit Tchaikovsky-Konzert.
00:03:07: Das ist einfach ein sehr breiter Palette an Sachen die ich da machen kann.
00:03:13: Was ist alles geplant?
00:03:16: Sprechen wir ein bisschen über die Termine, es geht gleich eigentlich los.
00:03:19: Im Oktober, den Fünfzehnter Oktober Talent trifft
00:03:22: Star.
00:03:23: Also das wird das erste Konzert sein dass wir mit dem Streichtrio spielen wo wir doch noch nicht streicht rüber spielen was eines der bekanntesten Streichtrios ist was immer ein Stück ist was wahnsinnig viel Spaß macht zu spielen wo man wirklich auch alle drei Musiker Gleichwertig sind viel zu sagen haben und das ist natürlich auch eine tolle Möglichkeit mit diesen ganzen anderen Musikern einen Arm zu gestalten.
00:03:49: Das Sotrifatrio, das sind Sie, Violine.
00:03:53: Es spielt dann noch Patrizia Bartek auf der Bratsche Und mein Bruder spielt Cello Das sehr praktisch ist wenn man ein Schlisten in der Familie hat.
00:04:02: Wir spielen sehr viel Kammermusik zusammen und es ist schon einfach eine andere Art sich zu verstehen wenn man mit seinen Geschwistern zusammenspielt.
00:04:13: Und bei diesem Termin im Oktober sind Ihnen gegenüber oder mit Ihnen auf der Bühne David Seidel, Fagott, Stefanie Timošek Klavier, Julian Rachlin, Violine Roland-Bartig Klavier.
00:04:26: Jetzt muss ich mal fragen kleines PS Patrizia Bartik, Roland Bartig
00:04:30: Das sind Tochter und Vater.
00:04:32: Siebenter November Das sind sie wieder mit dem Trio vertreten.
00:04:37: Junge Kammermusik, Wien und Prag – ist das so ein?
00:04:40: jeder spielt seinen Teil?
00:04:42: Genau!
00:04:43: Also da kommen zwei Ensembles aus Tschechien...
00:04:48: ...das Trio Vischerrad und das Duo Comenius.
00:04:51: Und wir haben hier eine Konzertreihe, das spielen wir einerseits in Wien dann danach in ein paar anderen Orten in Österreich.
00:05:04: Was werden Sie da musizieren?
00:05:06: Da spielen wir ein Beethoven-Streich-Trio.
00:05:08: Also wieder ganz was anderes.
00:05:10: Jena, siebenundzwanzig... Das ist dann ein Kinderkonzert?
00:05:15: Ginello?
00:05:17: Haben Sie sowas schon mal gemacht?
00:05:19: Ich hab das tatsächlich noch nicht gemacht!
00:05:20: Ich habe es mir angeschaut in der letzten Saison und das ist eigentlich eine sehr interessante Sache weil da ... Es ist so eine Kombination aus Konzert und Theaters, würde ich sagen mit einem Clown zusammen Und ich glaube, das ist eine sehr schöne Sache einfach die kleinen Kinder dazu zu bringen oder in diese Welt reinzubringen.
00:05:42: Das heißt, da werden sie wahrscheinlich von Clown Betty also Caroline Ganz angeleitet?
00:05:49: Oder die führt durch diesen Termin und sie werden dann aufgefordert oder Sie machen die Musik gerade von Nöten ist oder um dies geht, oder?
00:05:59: Ja!
00:06:00: Und wir haben auch einen dreitägigen Clownwork schon was auch so interessant wird
00:06:07: vor
00:06:08: dem Termin.
00:06:10: Also das wird mal ein eigen Konzert, was ganz anders ablaufen wird als sonst, aber es wird interessant werden.
00:06:16: Werden Sie Nase tragen?
00:06:18: Das glaube ich nicht!
00:06:19: Es war zumindest nicht so bei dem Konzern wo ich zuhören war, aber... Ich weiß es noch nicht.
00:06:23: Sie sind auch in einem Babykonzert
00:06:26: und da wird das ein Klaviertrio sein.
00:06:29: Trio-Senti ist das extra für diesen Termin zusammengestellt worden oder gibt's...?
00:06:33: Wir haben schon zusammen gespielt ein paar Mal.
00:06:35: Also das ist der Pianist Marcella Sark und auch wieder mein Bruder.
00:06:40: Und da spielen wir ein Trio von Beethoven und von Haydn, wo wir gedacht haben – Das sind eigentlich super Stücke um junge Leute die Liebe zu Musik weiterzubringen!
00:06:55: Das Hayden-Trio mit dem Ungeräsesatz?
00:06:57: Genau.
00:06:59: Und im Juni, Zweiter Juni… der große Solistenauftritt von Maria Soetreffer.
00:07:05: Warum haben sie sich für Tchaikovsky entschieden und nicht für Beethoven oder für Bruch?
00:07:10: Sagen wir so einerseits, es war eigentlich schon immer ein Traum von mir einmal dieses Konzert im Großmusikferenzal spielen zu können weil das war... Immer ein Konzern, dass mich wahnsinnig fasziniert hat.
00:07:21: Das war das erste große Violinkonzert, was ich gelernt habe Das war wie ich zwölf, dreizehn, vierzehn war hab' ich mir das glaube ich jeden Tag angehört ist irgendwie ein Stück, zu dem ich eine besondere Verbindung habe.
00:07:35: Und... Ich glaube das ist ein Stück dass einerseits gut ist für Leute die schon wirklich in dieser klassischen Musik drinnen sind, die auf den Konzerte gehen aber auch für Leute, die vielleicht zum ersten Mal in einen Konzert gehen und es ist ein Stück mit dem man einfach von der ersten Minute an die Leute mit sich ziehen kann.
00:07:58: Besondere Vorliebe für eine gewisse Interpretation.
00:08:01: oder hören Sie gar keine Interpretations?
00:08:05: Ich würde sagen, der erste Punkt ist natürlich dass man sich mit der Partitur beschäftigt.
00:08:11: Ohne mal zu überlegen wie macht er das, wie spielt er das?
00:08:16: und zu schauen was steht da drinnen dann kann man sich beschäftigen mit dem Komponisten was jetzt zurzeit passiert.
00:08:23: Dann kann man damit beschäftigen was es im Rest der Welt passiert kann man sich natürlich auch anhören, wie machen das die anderen Leute?
00:08:34: Wie interpretieren sie das?
00:08:38: Und dann auf der anderen Seite würde ich sagen selbst wenn man versuchen würde eine Interpretation zu kopieren wird man es sowieso nicht schaffen.
00:08:45: Welche Qual dienen besonders gut?
00:08:47: Die Version von David Eustach.
00:08:49: Stehen Sie mir erst auf die Klassiker?
00:08:52: Ja und sagen wir so er kommt einfach aus dieser Tradition vom Spielen.
00:09:00: Es ist schon ein Werk, was sehr gut zu der russischen Geigen-Schule oder sowjetischen Geigenschule passt.
00:09:07: Und das ist die Linie aus der Sikromen eigentlich?
00:09:10: Schon ja!
00:09:12: Was haben Sie denn schon alles gewonnen?
00:09:15: Also die letzten Preise waren im Sommer habe ich beim Wärtslauf Hummelwettbewerb den ersten Preis gewonnen.
00:09:24: Ein Jahr davor beim Isayi-Wettbewerk, dann gab es noch einige andere.
00:09:28: Das war so die größten... Bei beiden Wettbewerben habe ich Konzertpreise gekriegt.
00:09:32: Ich spiel z.B.
00:09:33: im November auch mit den Sakre-Bafilharmonikern, Bruchkonzert und beim Isairwettbewerk habe ich dann in das Metternahol in Prag Mendelsson Konzerte gespielt.
00:09:43: Diese Preise sind einfach eine Art Visitenkarte die einem hilft um weitere Auftritte zu kommen.
00:09:50: Wann war Ihr erster Auftritt im Musikverein?
00:09:54: Da war ich zwölf Jahre alt.
00:09:56: Welchen Rahmen?
00:09:57: Das
00:09:58: war das Zweihundertfünfzig Jahre Jubiläum.
00:10:00: Da habe ich mit meinem Bruder zusammen und dem Bruder Buchbinder das Haydn-Trio gespielt, dass auch in der Saison von der Schönheitsspiel werde.
00:10:06: Ihr Instrument!
00:10:08: Sie spiele momentan auf einer Geißendhof.
00:10:10: Das ist war eine der wichtigsten oder der wichtigste Geigenbauer aus Wien.
00:10:17: Und es war eigentlich... Ich hab sehr lange nach einer Geige gesucht, sicher drei, vier Jahre.
00:10:22: Ich weiß nicht wie viele hunderte Geigen ich probiert habe weil ich auch teilweise ... Im Urlaub bin ich in verschiedenen Städten zu Geigenbauern gegangen, um mal ein bisschen herumzuprobieren.
00:10:31: Und dann war das eigentlich so... Da wurde ich angerufen von dem Geigenbauer, hat gemeint er hatte sehr schöne Instrumente, bin ich mal hingefahren und ich habe die ersten paar Takte vom Czechoski-Konzert gespielt.
00:10:47: Ich bin zu Hause angekommen!
00:10:48: Das war wirklich irgendwie vom ersten Moment an mein Instrument.
00:11:00: dass es Kamermusik unsvollistisch bleibt oder soll's dann schon eigentlich verstärkt in die solistische Richtung gehen?
00:11:08: Also gerade das, was ich am Geige spielen so interessant finde ist, dass man die Möglichkeit hat alles zu machen.
00:11:15: Einerseits würde ich sagen ein Scherkovski-Konzert auch wenn es einen sehr solistisch geschriebenen Konzert ist, ist auch Kammermusik.
00:11:22: Oder wenn man da eine Beethoven- oder Brahmsiolinkonzerte nimmt wo oft in der Sologeige ja auch eine Begleitung zum Orchester ist.
00:11:30: Aber andere, diese kleineren Besetzungen geben einem auch wahnsinnig viel.
00:11:34: Also ich will nicht nur eines von beiden haben.
00:11:38: Aber eine Orchesterstelle wird es eher nicht werden?
00:11:40: Eher nicht!
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