Impuls für den Tag am 29.04.2026 mit Martin Rupprecht
Show notes
**Woche: 27. April bis 02. Mai 2026
radio klassik Stephansdom hat für den „Impuls für den Tag“ bei Pfarrer Martin Rupprecht nachgefragt, was die Bibeltexte dieser Woche für unser tägliches Leben bedeuten können. Martin Rupprecht stammt aus der Diözese Regensburg und ist Pfarrer in der Pfarre Hildegard Burjan im 15. Wiener Gemeindebezirk: "Dem multikulturellsten Bezirk Österreichs".
Montag, 27. April 2026 Ich bin die Tür zu den Schafen Joh 10, 1-10
Dienstag, 28. April 2026 Ich und der Vater sind eins Joh 10, 22-30
Mittwoch, 29. April 2026 Ich bin als Licht in die Welt gekommen Joh 12, 44-50
Donnerstag, 30. April 2026 Wer einen aufnimmt, den ich senden werde, nimmt mich auf Joh 13, 16-20
Freitag, 01. Mai 2026 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben Joh 14, 1-6
Samstag, 02. Mai 2026 Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen Joh 14, 7-14
Einen Link zu den Texten finden Sie hier.
Show transcript
00:00:07: Im Puls für den Tag.
00:00:11: Diese Woche mit
00:00:12: Pfarrer Martin Rupprecht aus der Pfarrerin Hildegard Burian, im Fünfzehnten wie in einer Gemeindebezirk In der heutigen Bibelstelle nach Johannes rief Jesus aus Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich sondern an den der mich gesand hat.
00:00:26: Und wer mich sieht, sieht den der mir gesandt hat.
00:00:30: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:00:33: nur über den einen Satz will ich heute nachdenken Wer mich sieht, sieht den der mich gesandt hat.
00:00:42: Im Buch Exodus ist folgendes Gebot formuliert Eines von den zehn geboten Du sollst Dir kein Gottesbild machen noch irgendein Abbild von etwas was oben im Himmel Was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der er diest.
00:00:57: Sehen wir also Gott in Jesus?
00:00:59: Dann dürften wir kein Bild zeichnen.
00:01:02: Dabei sind unsere Gebetsbücher doch voll von Jesusbildern.
00:01:06: Ist das nun richtig?
00:01:08: Zu schnell dürfen wir das Bilderverbot nicht abtun.
00:01:12: Darüber wurde ernsthaft gestritten.
00:01:14: jahrhundertelang, sogar gewalttätige Auseinandersetzungen hat es in der Kirche über diese Frage gegeben.
00:01:22: In den ersten Jahrhundert haben die einen Bilder, Ikonen und Fresken in den Kirchen zerstört denn wir sollen uns kein Bild von Gott machen.
00:01:31: andere haben sie wieder übermalt.
00:01:33: Und dann im zweiten Konzil von Ezea, im Jahr sevenhundert achtzig haben die Kirchenfette festgestellt dass die Verehrung von Ikonen erlaubt ist.
00:01:44: Nicht aber deren Anbetung!
00:01:48: Jesus war nicht nur Gott sondern auch Mensch.
00:01:51: Darum haben ihn gläubig von Anfang an dargestellt Aber eben im Wissen das wir Gott und Jesus nicht festlegen dürfen auf ein bestimmtes Bild Auf eine bestimmte Vorstellung.
00:02:02: Diese Diskussion bleibt bis heute und weitert sich auf das Gebet aus.
00:02:07: Muss der Gottesdienst so sein oder darf auch anders sein, was da verändert werden?
00:02:12: Diese Diskussionen bleibt denn wir dürfen Jesus nicht festlegen – niemals!
00:02:19: Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
00:02:23: Was sehen wir also von Jesus?
00:02:25: Natürlich die Güte, die Heilungen aber auch den Zorn ob der Verengung des Glaubens.
00:02:32: Der Heilige Ignatius sagt, mit allen Sinnen sollen wir uns Jesus vorstellen.
00:02:37: Nehmen wir seine Stimme heraus!
00:02:40: Wie mag seine Stimmen geklungen haben?
00:02:43: Das wäre doch heute ein Experiment für den Tag Ein Wort Jesu zu nehmen und so zu lesen unterschiedlich zu lesern wie es sich sagen kann ja So könnte Jesus gesprochen haben in dieser Tonlage In dieser Stimmlage Mit diesem Zorn oder mit dieser liebevollen Güte In der Stimme.
00:03:04: Ihnen allen einen schönen
00:03:05: Tag.".
00:03:17: Impuls für den Tag – diese Woche mit Pfarrer Martin Rupprecht aus der Pfarrerin Hildegard Burian im fünften Wien-Gemeinde Bezirk.
00:03:25: Die Bibelstelle von heute finden Sie im Evangelium noch Johannes, Kapitel zwölf, diverse forty bis fünfzig.
00:03:32: Einen Hinweis dazu finden sie auch auf unserer Homepage RadioKlassik.at.
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