Perspektiven: Die eigene Berufung finden

Show notes

Wie findet man heraus, was man wirklich vom Leben will?

In dieser Perspektiv-Sendung erzählt Andreas Dudas, warum sein beeindruckender Karriereweg ihn nicht erfüllt hat – und wie ein Burnout ihn zur entscheidenden Frage führte: Was will ich wirklich?

Dudas hat Staudämme gebaut, Kraftwerke realisiert, Tunnel geplant. Ein Bauingenieur, der weltweit Verantwortung trug. Später Topmanager mit internationalem Alltag – bis nichts mehr ging. Ein Burnout reißt ihn aus seinem bisher gewohnten Leben.

Heute begleitet er Menschen zu dem, was ihnen Sinn gibt: ihren Beruf, ihre Leidenschaft, ihre Berufung. Und er zeigt, wie jeder Mensch seinen inneren Kompass neu ausrichtet – egal, ob Schüler, Suchende, Erfahrene oder Erschöpfte.

In dieser Sendung erfährst du:

Warum selbst eine glänzende Karriere irgendwann nicht mehr trägt Wie ein Burnout zum Wendepunkt werden kann Welche Schritte helfen, die eigene Berufung zu finden Welche Fragen dich weiterbringen – und welche in die Irre führen Warum Sinn kein Luxus ist, sondern Orientierung Wie du spürst, was wirklich zu dir passt Welche Methode Andreas Dudas nutzt, um Menschen wieder auf ihren Weg zu bringen

Mehr Infos: Andreas Dudas

Show transcript

00:00:05: Viele Menschen sagen immer, Andreas ich bin ja kein Beethoven oder ein Einstein.

00:00:08: Ich habe keine Talente!

00:00:10: Jeder Mensch hat mindestens eins bis zwei oder noch mehr Talente.

00:00:17: Mein Name ist Andreas Dudasch, ursprünglich oder umgarisches Geschlecht.

00:00:22: Leber in der Schweiz bin dort aufgewachsen und mein Vater war umgarischer Abstammung.

00:00:27: Meine Mama kommt aus Deutschland mittlerweile auch verstorben.

00:00:31: Ich nenne mich heute den Legacy Maker.

00:00:34: Warum?

00:00:35: Ich habe eine sehr wilde Karriere hinter mir, ein Suchprozess und jetzt seit gut einem Jahr sage ich mir – ich bin wirklich im Auftrag der Erde unterwegs!

00:00:46: Legacy Maker bedeutet ich helfe insbesondere Menschen die eigentlich im Außen schon alles erreicht haben ihren wahren Purpose ihre Berufung zu finden diese zu leben und daraus mit dieser immensen Kraft einen Vermächtnis zu erschaffen welches die Welt von morgen positiv transformiert.

00:01:03: Deshalb Legacy, das Vermechnis der Maker.

00:01:06: Der andere Menschen hilft ein Vermechtnis mit einer positiven Wirkung zu erschaffen.

00:01:12: Andreas Tudorz ist The Legacy Maker.

00:01:15: auf seiner Internetseite ist der Satz zu lesen was bleibt von dir wenn du gehst?

00:01:21: Es ist eine Frage die direkt zum Kern des Lebens führt.

00:01:25: fragt sich nur wie lässt sich dieser Kern der Sinn die Berufung tatsächlich finden?

00:01:32: und was ist Berufung überhaupt?

00:01:40: Berufung heißt letztlich, tief in deinen Kern einzutauchen.

00:01:46: Und das, was in dir drinsteckt... Was heisst was in uns oder in dir drinnen steckt?

00:01:51: Das sind Talente, das ist die Begeisterung, das sind Werte.

00:01:56: Auch dieses Gefühl, dass wir mittragen einen Beitrag leisten zu wollen.

00:02:01: Das möchte jeder Mensch, also schon jeden den ich begleit habe und jeden den nicht getroffen habe, möchte irgendeinen Beitrag leisten.

00:02:07: Und Berufung heißt mit einer kurzen Definition in dich hineinzuhören und aus Liebe das zu tun was du spürst.

00:02:17: ja es ist die Liebe zu dir selbst nichts anderes nichts mehr nichts weniger.

00:02:21: Jeder und jede ist so etwas berufen sagt Dudasch und mitunter zeigt sich schon früh wohin der Weg geht.

00:02:28: Dudasch erinnert sich an seine Kindheit.

00:02:50: ...drehen mit Menschen zusammenzuarbeiten.

00:02:52: Und dann habe ich sehr viel gezeichnet, das weiß ich... Ich bin sehr viel in die Natur raus,... ...habe einfach ein Block genommen und hab gezzeichnet Bäume abgezeichnet... ...Menschen porträtiert schon mit fünf, sechs, sieben.

00:03:02: Habt das aber nicht weiter verfolgt?

00:03:05: Und ich denke, dass Umfeld prägt einem natürlich schon zu einem gewissen Grad.

00:03:10: mein Vater.... hat sich so mehr in die technische Richtung entwickelt und meine Mama war einfach kaufmännisch angestellte, aber ich war schon immer auch von der Technik ein bisschen fasziniert.

00:03:20: Und das war sehr wahrscheinlich eine gewisse Prägung!

00:03:23: Aber was mich immer fasziniert hat – und das ist also meine Schlüsselfrage für viele Menschen heute ist, was würdest du tun wenn du nochmals von vorne beginnen könntest?

00:03:34: Was von vorne heißt?

00:03:36: mit fünf, mit zehn, mit fünfzehn egal wann und ich würde sehr wahrscheinlich etwas mit eben Thema internationale Beziehungen interkulturelle Kommunikationen mit Menschen in fremden Kultur zusammenarbeiten.

00:03:48: Das hat mich immer fasziniert.

00:03:49: und dann auch das Philosophische und das war immer so ein starker Drang Bewusstsein zu fördern, Menschen zu inspirieren.

00:03:59: Aber es gibt ja eigentlich keinen Beruf.

00:04:00: Es ist eben eine Berufung!

00:04:02: Sein eigener Berufungsweg war ein langer, sagt Andreas Dudasch.

00:04:06: Fünfzig Jahre wird es dauern bis er mutig genug ist dem inneren Ruf zu folgen.

00:04:11: Mein Vater hat mir immer gesagt, Andreas authentisch zu sein das ist eigentlich das Wichtigste im Leben.

00:04:16: für Kinder ist das noch normal.

00:04:17: wir strahlen und sind authentisch Wir sehen blaue Elefanten auf den Bäumen.

00:04:21: Das ist ganz normal.

00:04:23: dann werden wir langsam erwachsen.

00:04:25: Und dann kommen natürlich verschiedene Prägungen Glaubenssätze usw.

00:04:28: auch die Angst sich selbst zu sein

00:04:30: Eine Angst, die du das gut kennst.

00:04:33: Du wächst als Sohn eines politischen Flüchtlings auf!

00:04:36: Als Sohn des Mannes der dafür an seinen Werten festzuhalten, inhaftiert wird.

00:04:41: Mein Weg in dieser Karriere oder den Erfindungswegen der Berufung ist sehr stark geprägt durch meine Kindheit und auch durch den Hintergrundfrauen meines Vaters – es ist ganz wichtig zu verstehen warum ich das tue was ich heute tue.

00:04:57: Mein Vater war politischer Gefangener, also über zehn Jahre in einem Gefangenenlager in Sibirien.

00:05:02: Er hat sich sehr stark gegen den Kommunismus eingesetzt und hat eine eigene politische Partei gegründet.

00:05:09: Er wurde dann von einem seiner besten Freunde verraten Gefangenen Lager.

00:05:14: Er hat es zum Glück überlebt, ja mit Beginn kurz vor der ungarischen Revolution, sie hatte.

00:05:20: dann ist er geflüchtet aus Ungarn und ist dann über Deutschland in die Schweiz gekommen, hat sich einfach eine neue Existenz aufgebaut.

00:05:27: Authentisch sein!

00:05:29: Das war einer der wichtigsten Werte den sein Vater ihm mitgegeben hat.

00:05:33: Und genau das war als Kind auch die größte Angst von Andreas Dudasch.

00:05:38: Denn als Kind lernt er in der Schule vor allem eines kennen wie es ist, nicht dazu zu gehören ausgegrenzt zu werden.

00:05:46: Bei mir war das ganz extrem so.

00:05:48: ich wurde dann in der Schule sehr schnell gemobbt und ja habe ich dann logischerweise zurückgezogen und hab all das getan was nicht mehr meine Authentizität entsprach Nur aus einem Grunde.

00:06:01: Ich wurde einfach an den Menschen gefahren, das ist das Thema Liebe Wertschätzung Anerkennung.

00:06:06: Wenn einem die weggenommen wird eben durch Mobbing zum Beispiel dann schlägt man entweder los oder man zieht sich zurück oder man spielt eine Rolle.

00:06:23: Nach der Schule verschreibt Dudasch sich ganz der Technik, wird Bauingenieur übernimmt die Leitung eines Milliardenprojektes und schlittert in eine Krise.

00:06:34: Ich hatte immer eine gewisse Faszination für die Technik, habe dann jeden Bauingenieur studiert.

00:06:39: Diese Karriere dauerte in so größten Ordnungen etwa acht, neun Jahren – es war eine ganz spezielle Zeit.

00:06:47: bei meinem ersten Job kurz nachdem ich den angetreten bin sind meine beiden Chefs meinen Flugzeugabsturz tödlich verunglückt und mir wurde dann einfach nahegelegt, ich müsse ein riesengroßes Projekt übernehmen was ich auch tat.

00:07:03: Und genau das war dann auch, wie soll ich sagen, wirklich so ein Schicksalsschlag.

00:07:08: Weil ich ja nie gelernt hatte, authentisch zu sein und mutig zu sein... Menschen führen.

00:07:13: Ich hatte einen Team, fünfzig Leute ein Fünfhundert Millionen Projekt.

00:07:17: es war ein riesen Ding.

00:07:18: nach zwei Jahren war ich wirklich am Limit, ich war finanziell im Limit also ich habe das Projekt wirklich in den Abgrund gesteuert stand dann beim Auftraggeber.

00:07:27: Aufsichtsrat kann mich noch gut erinnern wo uns angedroht wurde.

00:07:31: wir kündigen dem Vertrag weil da Andreas hat es ja geschafft um zwei Jahre über zwanzig Millionen in den Sand zu setzen Und das war so der Wegruf.

00:07:38: Ich landete dann auch im Krankenhaus, hat also wirklich ein heute würde man sagen super typisches Burnout und das war der Weg-Ruf der erst in dem Leben.

00:07:47: Seither weiß Andreas Dudascheines die wichtigste Führungskompetenz ist genau das Authentizität bei sich bleiben unseren Werten.

00:07:57: Du kannst nur andere Menschen führen wenn du dich selbst führst sagt Dudasch Heute

00:08:02: Weil nur durch die Authentizität gewinnen wir Glaubwürdigkeit.

00:08:05: Und mit siebenundzwanzig, wenn du nicht ein Super Sivi hast und viel Erfahrung... Wie hostet dir die Glaubwirklichkeit?

00:08:12: Du kannst nur authentisch sein!

00:08:13: Das ist auch das was heute immer noch am meisten zählt.

00:08:18: Ich habe dann das Projekt fertig gemacht.

00:08:25: gesundheitlichen Rückschlag.

00:08:27: Das hat mir dann schon viel aufgezeigt, ich habe mich wirklich angefangen zu verändern und so hat sich im Außen auch viel geändert.

00:08:45: Ich hatte den Mut rauszugehen und sagen das tue ich gerne und dass tue nicht gerne.

00:08:49: also ich hab gemerkt mit Menschen arbeiten das liebte ich.

00:08:53: Das Engineering, ich hatte ja gar nicht viele Erfahrungen.

00:08:55: das war zwar noch von der kreativen Seite sehr interessant aber das habe ich sehr schnell auf die seite gelegt Und ich habe vorher viele Management-Aufgaben ausgeführt und das war mir völlig zu wider.

00:09:06: Es ist einfach nicht meine Leidenschaft, also Management, dass sie es organisieren, koordinieren, Budgetplanung machen usw.. Das ist einfach kein Ding!

00:09:14: Aber Menschen zu inspirieren, Menschen zu helfen ihre Potenziale auch zu entfalten in dem Umfeld wo sie drin sind, das habe ich gemerkt sehr früh, das liegt mir und das macht mir unheimlich Spaß.

00:09:29: Und das war, dass es verändert, einen rauszugehen.

00:09:31: Mutig zu sein und sagen, das will ich!

00:09:34: Das kann nicht!

00:09:36: Meine Chefs haben mich zum Glück sehr massiv unterstützt und so wurde dieses Projekt dann letztlich ein riesen Erfolg auch finanziell.

00:09:44: Es brauchte viel Mut aber auch viel Unterstützung

00:09:46: durch

00:09:47: mein soziales Umfeld

00:09:48: ist ganz klar.

00:09:52: Nach acht Jahren als Bau-Engineur und beflügelt vom Erfolg Will du das mehr?

00:09:57: Und entwickelt sich in Richtung Leadership macht Ausbildungen in Norwegen In England hüpft von einem Job zum nächsten, von einem Großkonzern zum anderen und kommt doch nie wirklich an.

00:10:10: Immer im Hinterkopf ist deine große Sehnsucht, die er spürt – die Welt sehen zu wollen in Entwicklungsländer zu gehen, Menschen zu

00:10:17: helfen.".

00:10:18: Und dann kam so der nächste Weckruf nach sechs, sieben Jahren Odyssee hey stopp fertig!

00:10:23: Das ist gar nicht das was du willst.

00:10:26: Und dann habe ich sehr, sehr zackhaft oder mühsam einen Job in der humanitären Hilfe gesucht.

00:10:32: Ich habe nichts Adäquates gefunden, das ich wirklich gut anfühlte und da habe ich wirklich losgelassen eines Tages.

00:10:58: Dann habe ich den Job gekündigt einfach wie heute sage ich all-in zu gehen.

00:11:03: All-in mutig zu sein auch zu vertrauen auf das Leben.

00:11:07: und dann gehe ich in den Urlaub surfen, habe wirklich voll los gelassen Kopf ausgeschaltet.

00:11:12: und dann kam der Traumjob ja?

00:11:15: Jobangebot gekriegt über einen ehemaligen Studienkollegen im Bereich erneuerbare Energie.

00:11:21: Weil ich ja in der Wasserkraft eigentlich groß geworden bin als Bauingenieur, also hat es mich wieder in die Wasserkraft zurückgezogen und für dieses Unternehmen durfte ich dann ganz Südostasien, darf ich wirklich sagen, erobern.

00:11:33: Also ich habe Indien von Null aufaufgebaut, war eine sehr anspruchsvolle Zeit mit ganz großen Herausforderungen.

00:11:41: Dann aus Indien heraus, in Bhutan, Nepal, Laos, Vietnam, Myanmar.

00:11:48: All diese Märkte, die uns dann auch offen standen plötzlich und da war ich dann sechs Jahre.

00:11:53: Und im Jahr zwei Tausendzehn wurde dieser Firma leider verkauft.

00:11:59: Nicht leider weil die Leute keine Jobs mehr hatten.

00:12:03: Im Gegenteil, da ging ganz viele Türen auf.

00:12:05: aber für mich änderte sich die Kultur und die Werte sehr schnell in diesem Unternehmen Und das war für mich der Startschuss in die Selbstständigkeit.

00:12:19: Heute hilft Andreas Dudasch Menschen dabei, ihre Berufung – ihren Sinn im Leben zu finden!

00:12:25: Wie hängen Sinn

00:12:26: und Berufung eigentlich zusammen?

00:12:30: Ein anderes Wort, das ich immer wieder benutze.

00:12:34: aber ich versuche so ein bisschen vom Englischen wegzukommen.

00:12:37: wir sind ja alle ein bisschen verdorben im Alltag.

00:12:39: Die englische Ausdrücke zu brauchen ist der Purpose Wort.

00:12:43: Purpose liegt so viel mehr drin als Berufung.

00:12:46: Da steckt ja Sinn drin, da steckt Zweck drin der Purpose eines Unternehmens.

00:12:51: also dieses Wort erlebt eine riesige Inflation momentan nicht nur in der Schweiz sondern im Dachraum ganz Europa.

00:12:58: Gerade die Covid-Zeit hat mit den Lockdowns viel Raum zum Krübeln gelassen und hat damit die Suche nach dem Purpose wie Dudas sagt noch verstärkt.

00:13:08: Warum bin ich hier?

00:13:09: Soll ich überhaupt so weitermachen, wie was ich bis jetzt gemacht habe?

00:13:13: Es ist und war eine Riesenschance behauptlich.

00:13:15: In der Schweiz – ich hab' jetzt gelesen in der neuen Zöcherzeit vor einigen Wochen waren Artikel drin – eins Komma zwei Millionen Menschen suchen aktiv einen Job!

00:13:26: Man muss sich das mal vorstellen.

00:13:27: Das ist ein Drittel plus Minus der erwerbstätigen Bevölkerung in der Schweiz.

00:13:32: Also irgendwas stimmt da nicht Und man weiß aus Statistikumfragen etwa gut zehn Prozent aller Menschen sagen, sie leben wirklich ihr Potenzial.

00:13:42: Und das ist dann schon eine Waage behauptet.

00:13:45: und was heißt denn sein Potenzials zu leben?

00:13:47: Also da sind ja überhaupt keine ungenutzten Möglichkeiten mehr da!

00:13:51: Es gibt ein ganz großes Potential, Menschen eben in diese Berufung zu

00:13:56: bringen.".

00:13:59: Fragt sich nur, was braucht es um seine Vision für die Welt, seine Berufung Im Sinne von, was verhindert gar die Suche nach dem eigenen

00:14:11: Weg?

00:14:23: Glaubenssatz oder mehrere Glauben-Sätze, die uns hindern.

00:14:26: Ich kann nicht!

00:14:27: Ich bin zu klein, ich bin zu groß und zu dick.

00:14:29: Ich brauche noch eine Ausbildung, ich brauche viel Geld.

00:14:32: Das ist eben genau diese Haltung – und die hatte ich fünfzeig Jahre.

00:14:36: Also ich bin da keine Ausnahme, vielleicht sogar das Extrem in dieser Landschaft, weil es so lange

00:14:42: brauchte.".

00:14:43: Eines ist jedenfalls klar, sagt Andreas Dudasch.

00:14:46: Es ist nie zu spät dafür seine Berufung zu finden.

00:14:50: Die Ärztin bei mir, die war in der Sekunde der Sechzehnte, hat gesagt, jetzt bin ich pensioniert und Beruf hat mir Spaß gemacht plus minus.

00:14:59: Aber irgendwas steckt danach in mir drin?

00:15:02: Dann bin ich mit ihr durch diesen Entwicklungsprozess zu ihrer Berufung.

00:15:07: Und dann hat sie rausgefunden, also ist gar nicht so abwägig.

00:15:11: Weil es ja Ärztin war aber sie muss mit Kräutern Naturheilmitteln sowas machen.

00:15:16: Hat sich auch in die philosophische Richtung weiterentwickelt und ist heute super zufrieden.

00:15:20: Hat ein neues eigenes Business gestartet das toppe Volkreich ist oder ein anderes Beispiel kann ich mich gut erinnern.

00:15:25: Ich habe immer diese Kurzgespräche angeboten in der Vergangenheit, hat sich einen Mann gemeldet zum Zoom-Call, da haben wir drüber geredet und gesagt, Andreas weißt du... Ich bin dreiundsechzig.

00:15:37: Viel zu alt, also ist eh zu spät.

00:15:40: Wum und wegwahre hat einfach abgeschaltet.

00:15:42: Zwei Wochen später hatte ich ihn wieder im Quatsch.

00:15:45: Also weißt du es würde mich schon interessieren was das an meinem Beruf oder meinen Potenzial noch ist.

00:15:49: aber nee eigentlich bin ich zu alt.

00:15:50: meine Freundin haben mir auch gesagt vergiss es um.

00:15:52: dann etwa sechs Wochen später stand er einen Samstag Nachmittag bei mir vor der Tür hat geklärt hat gesagt Andreas Jetzt will ich es wirklich wesentlich sagen, der ist super.

00:16:02: Schön hast du dich nicht angemeldet aber ich bin ja zu Hause, hast du Glück!

00:16:06: Und dann haben wir ein Coaching gemacht und so nach gut zweieinhalb Stunden... Der hat eine ganz wilde Karriere hinter sich, da war Filmemacher, Journalist, Fotograf, dann war er arbeitslos, dann hat er als Fahrzeugausstatter gearbeitet, Hilfs-Jobs einfach, so sitze montiert.

00:16:23: und dann sagt er Du, und ich bin noch ein Super-Tänzer.

00:16:27: Soll ich da Tänzer werden oder so?

00:16:30: Und dann sag' ich ihm also für mich ist es klar du bist der geborene Therapieklauen für krebskranke Kinder.

00:16:36: Punkt!

00:16:37: Dann steht er aufnimmt seiner Jacke läuft da raus aus dem Seminar.

00:16:40: aber ich hab schon gedacht oh was habe ich jetzt gesagt.

00:16:42: und dann kommt er in die anderen Türe wieder rein paar Sekunden später sagt er Andreas nicht erschrecken und holt sich aus seiner Jackentasche eine rote Gumminase hervor und klebt sie sich da auf die Nase.

00:16:53: Er ist jetzt fünfundsechzig und dann habe ich ihn in eine Clown-Schule geschickt.

00:16:57: Da habe ich gesagt, okay du kannst oder sollst sich da weiterbilden?

00:17:01: Und dann sagt er so, ja ich bräuchte noch einen Partner.

00:17:03: Also Freundin hab' ich zwar aber für mein Business und ein Partner, den Clownpartnern wären schon super!

00:17:08: In dieser Clownschule lernt ihr dann eine Partnerin kennen und sie treten heute zusammen auf Ja und so gibt's ganz viele Beispiele.

00:17:15: Es ist nie zu spät solange du... ...und auch die Gesundheit ist nicht ein Argument Berufung zu leben.

00:17:22: Spaß zu haben gibt unglaublich viel Energie und wird auch helfen, ja gesünder zu bleiben.

00:17:28: Die Harvard Business School hat jetzt eine Studie, eine langjährige Studie veröffentlicht dass Menschen die ihre Berufung leben mehrere Jahre ich weiß nicht wie viele Jahre sie sich ausgewiesen haben einfach älter werden.

00:17:51: nichts im Leben wird wirklich erfolgreich und Erfolg kann man jetzt definieren wie man will.

00:17:56: das ist auch sehr subjektiv aber nichts wird wirklich erfüllend und erfolgreich wenn nicht der Spaß dahinter

00:18:01: steckt.

00:18:03: Die Begeisterung ist auch einer der wichtigsten Hinweisgeber, wenn es darum geht die Berufung zu finden.

00:18:09: Du daschnitt insgesamt fünf Elemente, die dabei helfen

00:18:12: können.

00:18:16: Also es ist die erste Frage was tue ich den ganzen Tag, wenn nicht dafür bezahlt werde?

00:18:22: Da war der Reto Baumgartner bei mir ehemaliger Finanzchef einer großen Eisenbahngesellschaft in der Schweiz, der zweitgrößten und sagt zu mir Andreas, ich bin Finanzchef.

00:18:33: Ich habe alles!

00:18:34: Ich verdiene viel Geld, ich hab Status, ich habe eine gewisse Macht natürlich und ich kann auch Dinge bewegen zu einem gewissen Grad aber ich bin einfach nicht

00:18:41: erfüllt.".

00:18:42: Und dann sage ich ihm einfach oder frage ihn was würdest du denn tun wenn Geld keine Rolle spielt?

00:18:46: Im ganzen Tag und Status spürt keine Rolle, dein Alter ist sieben und vierzig oder fünfundvierzig spürte keine Rolle.

00:18:52: Dann fängt er an zu strahlen und sagt, dann würde ich meinen Kindheitstraum leben.

00:18:55: Ich würde Urenmacher werden.

00:18:57: Kannst du dreimal raten was er heute ist?

00:18:59: Eine Urenmacherleere gestartet oder fünf von vierzig war glaube ich.

00:19:04: also das erste Element die Begeisterung.

00:19:06: Was liebe ich vom ganzen Herzen ohne... Also die Glaubenssätze ängste einfach ausschalten träumen hineinfühlen Was begeistert mich?

00:19:17: Und das können verschiedene Dinge sein, die dann auch sehr schön zusammenpassen oder sich ergänzen können.

00:19:32: Das zweite Thema ist sein Kernthema oder die Kernthemen im Leben aufspüren, sich zu überlegen, wann hatte ich Höhenflüge in dem Leben?

00:19:42: Wann ging es mir nicht so gut?

00:19:43: und dann aber sich zu fragen, als es mir gut ging – in der Beziehung, in der Arbeit, im Leben gesundheitlich was hat alles gestimmt?

00:19:53: Es ist viel Arbeit.

00:19:55: Wenn es mir nicht gut ging, was hat dann wirklich nicht gestimmt?

00:19:59: Und so kommen auch Kernthemen hervor die hin zeigen oder hinweisen wo das Potenzial liegt.

00:20:06: Ich hatte eine Frau bei mir, die hatte dreimal Leukämie also dreimal ein Leukemieschub innerhalb von zehn zwölf Jahren und sie hat in der IT gearbeitet als Projektleiterin.

00:20:17: ziemlich anspruchsvoller Job für Sie.

00:20:20: Dann hat sie sich nicht gut erholt und dann hat sie gesagt, ich gehe einfach reisen.

00:20:26: Weil das macht mir Spaß!

00:20:27: Und dann ging sie reisen und plötzlich war das Ding wegschwuppe oder?

00:20:31: Dann war die Reiseleiterin alles perfekt beziehungen hat gestimmt... ...und dann ging es finanziell wieder nicht so supergut.

00:20:37: Dann ging sie wieder in die IT zurück.. ..und dann kannst du raten was passiert ist.

00:20:42: Nächster Leuchemischup.

00:20:43: und so ist das immer gegangen.

00:20:44: Und dann hat sich immer gefragt warum passiert mir

00:20:47: das?!

00:20:47: Das war so klar für Sie.

00:20:50: Erstens einmal hat sie jetzt Ein Riesenpotenzial rausgeschöpft, um Menschen zu inspirieren.

00:20:56: macht euer Ding aus Liebe und vor allem auch wie ihr lernen könnt mit solchen Krisen und Zeichen im Leben als Umzugehen.

00:21:04: Also ihre Krise war wie ein Hinweis auf eine Berufung.

00:21:08: heute coacht die Leute, inspiriert Leute begleitet.

00:21:11: sie ist sehr viel in der Natur am Reisen.

00:21:13: das ist einfach das Element dass ihr Kraft gibt.

00:21:16: Das ist dieses zweite Element, das Kernthema oder die Kernthemen aufspüren.

00:21:20: So der rote Faden im Leben.

00:21:23: Als

00:21:23: drittes Element dreht Andreas Duderstad zu sich seiner Werte bewusst zu werden – was ist mir wirklich wichtig?

00:21:31: Gefolgt von den Talenten – wozu bin ich begabt?

00:21:35: Was kann nicht gut?

00:21:37: Am besten fragt man Dritte!

00:21:39: Man fragt die Eltern und Geschwister, Kollegen, Freunde Was denkst du?

00:21:43: Wo sind meine Talente?

00:21:44: und manchmal gehen da, öffnen sich Dinge wo man in der Selbstwahrnehmung immer ein bisschen stecken bleibt.

00:21:50: Also ich habe Menschen, eine Kollegin die ist zu mir gekommen und hat sich einfach hingesetzt und erzählt mir dann Andreas Ich weiß nicht was mit mir passiert aber ich setze mich hin.

00:22:00: Und dann kommen Leute zu mir und die erzählen mir Dinge eine Stunde lang.

00:22:03: Die erzählen und erzählern und erzählen.

00:22:04: Ich sage nichts!

00:22:05: Ich stelle nicht eine Frage Und dann gehen die Rasen und sagen, ich fühle mich so super gut.

00:22:10: Also das ist so genial!

00:22:12: Ich fühl mich wieder gesünder.

00:22:13: Kann ich den Honorable bezahlen?

00:22:15: Dann sagt er, aber ich habe ja nix gemacht.

00:22:17: Das ist ein Talent.

00:22:18: Heute arbeitet sie genau so.

00:22:21: Die Therapeuten, die einfach den Raum öffnet um zuzuhören.

00:22:34: Und dann Lastbutton und List sind Divisione.

00:22:37: Die Vision ... Das ist eine Riesenantriebskraft im Leben eines jeden Menschen behaupte ich.

00:22:44: Wagen zu träumen, aber eine Vision ist noch mehr.

00:22:47: Viele Unternehmen tun sich auch schwer, Visionen zu formulieren und zu finden.

00:22:51: Da geht es nicht darum zu sagen wir sind die Nummer eins oder wir machen die Nummer Eins kaputt im Markt.

00:22:56: Also ich habe das alles schon gehört und gelesen.

00:22:59: also es sind nicht so abwächige Visionen.

00:23:02: Wie kann man eine Vision sich ein bisschen zurecht schustern?

00:23:07: Zu recht bauen?

00:23:08: gibt's einen einfach Reformel sich zu fragen, mit welchen begeisterten Tätigkeiten und welchen Talenten kann ich für meine Lieblingszielgruppe einen entsprechenden Nutzen für eine für mich bessere Welt erwirken?

00:23:24: Es ist ein langer Satz.

00:23:25: Stecken vier, fünf Elemente drin aber die Begeisterung, die Talente... Ich betätige mich mit denen Und dann suche ich mir irgendwo, ich muss gar nicht suchen.

00:23:37: Ich ziehe die Menschen und die Lebewesen... Die Erde zieh' ich an, die zu mir passt und die das brauchen!

00:23:43: Ich öffne ja nur den Raum.

00:23:45: diesen Nutzen der wird automatisch entstehen diese Wirkung wird entstehen ob wir wollen oder nicht?

00:23:50: Und dann sich zu fragen so was soll mein Beitrag für eine für mich bessere Welt sein?

00:23:56: also du stellst dir eine andere Welt sehr wahrscheinlich voralles ich mir Und das ist schon eine ganz große Sogwirkung, die entsteht um dann auch zu zeigen wo unsere Potenziale sind.

00:24:06: Wo sich unsere Seele wirklich entfalten will.

00:24:10: Das sind so die Elemente und in der Schnittmenge von diesen Elementen liegt irgendwo die Berufung.

00:24:19: Es gibt für mich so die Zauberformel Die Berufung zu finden, dass es das eine die Klarheit Wenn die mal da ist schon viel gewonnen Dann das nächste wirklich Mut zu entwickeln.

00:24:31: Mut heißt für mich im krassesten Fall all inzugehen, also die Chips und Pokatistik in rein – all-in!

00:24:39: Weil ich habe bei so vielen Menschen bei mir auch selbst gesehen was entsteht wenn man so handelt.

00:24:44: Ich bin in ärmsten Verhältnissen aufgewachsen Und ich bin heute so dankbar für alles was ich habe und was ich in die Welt tragen darf.

00:24:51: Das ist ein absolutes Privileg.

00:24:53: und dann der letzte Teil dieser Formel ist einfach zu tun.

00:24:58: Das ist ja manchmal dort, wo wir oft scheitern.

00:25:01: Der Kopf schaltet sich ein geht nicht, kannst du nicht?

00:25:05: Ja funktioniert das wirklich?

00:25:06: Bin zu alt ich habe ja noch Familie muss doch für die Kinder sorgen da kommen so viele Dinge da plötzlich einfach zu tun.

00:25:13: mit dem Tun werden wir der Angst auch beweisen dass vieles möglich ist.

00:25:20: Also meine große Vision ist, dass jeder Mensch den es gibt auf dieser Erde seine Berufung findet den Mut hat diesen zu leben.

00:25:29: und dann haben wir aus meiner Sicht, das ist jetzt die Andreas-Sicht eine wunderbare Welt.

00:25:36: Weil es eben genau diese Kraft der Wertschätzung der Liebe, die hinausgetragen wird und ich denke so werden wir dann auch automatisch ganz anders aufeinander zugehen.

00:25:48: also... Ich weiß noch Ganz, ganz früh, soweit ich mich noch zurück erinnern kann.

00:25:53: als Kind, hat mein Vater immer gesagt, weißt du, Authentizität.

00:25:56: Authentisch zu sein heißt nicht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und eine Meinung mit allen möglichen Mitteln durchzuboxen.

00:26:04: Es ist einfach nur in dem aufzugehen wo du dich wohl fühlst.

00:26:09: Also diese Elemente, den dir drinsteckt, diese Talente, diese Begeisterung... Diese Werte auch die Mitschwingen nach außen zu tragen.

00:26:18: Und dann entsteht automatisch dieser Geist, diese Energie eines Friedvollen miteinander.

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