Impuls für den Tag am 21.3. mit Josef Schultes
Show notes
16. März bis 21. März 2026 - 4. Woche der Fastenzeit
Die Texte des Johannesevangeliums laden uns zu tieferem Hinhören ein. Theologe Josef Schultes vergleicht es mit dem Schöpfen aus einem Brunnen. Johannes selbst schreibt "... der Brunnen ist tief."
Wir hören in dieser Woche Gedanken zu den Evangelien, die für katholische Gottesdienste zur Vorbereitung auf Ostern ausgewählt wurden vom Bibelwissenschaftler und Autor Josef Schultes. (Wie wiederholen Sendungen aus dem Jahr 2025)
Samstag, 21. März
Jesu Botschaft ist heilend und befreiend.
Johannes 7, 40-53
Show transcript
00:00:08: Im Puls für den Tag, diese Woche mit dem Bibelwissenschaftler Josef Schulters.
00:00:39: wo David gelebt hat, beim Laubhütten fest prallen die Meinungen aufeinander.
00:00:45: Sogar im hohen Rat kommt es darüber zum Streit!
00:00:49: Denn als die Hohe Priester und die Pharisäer – die Gerichtslinne – fragen, warum sie Jesus nicht festgenommen haben antworten diese noch nie hat ein Mensch so gesprochen.
00:01:02: Mich erinnert das an den Schluss der Bergpredigt bei Matthäus.
00:01:06: Dort heißt es Undes geschah.
00:01:09: Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge vollstaunen über seine Lehre.
00:01:15: Denn er lehrte sie wie einer der Vollmacht hat und nicht wie ihre Schrift gelehrten.
00:01:23: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen – bezäugen die Gerichtsdiener.
00:01:28: Was Jesus sagt was und wie er leert gibt Antwort auf die existenziellen Fragen der Menschen.
00:01:36: Seine Botschaft ist heilend und befreiend ist ein Geschenk, das Glück und Lebensfreude vermittelt.
00:01:45: Doch nicht nur seine Rede ist einmalig sondern eher als ganzer Mensch!
00:01:52: Mit den Worten des Nicodemus eines Pharisäers der Jesus einmal bei Nacht aufsucht Raby wir wissen du bist ein Lehrer von Gott gekommen denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust wenn nicht Gott mit ihm ist.
00:02:12: Das Johannes Evangelium ist keine Biografie, sondern hohe Christologie.
00:02:19: Verfasst wird diese Schrift am Ende des Ersten oder zu Beginn des Zweiten Jahrhunderts.
00:02:25: Damals herrschen Domitianen über das gewaltige Imperium Romanum.
00:02:32: Sie lassen sich dem Kaisergult entsprechend als Dominus et Deus verehren – als Herr und Gott!
00:02:43: Damals, als klares Kontra vielleicht auch machtkritisch gemeint ein Bekenntnis zu Christus.
00:02:51: Dominus meos et deus meios.
00:02:54: Mein Herr und mein Gott Es ist das kurze Credo des Thomas eines der zwölfer Postel vor dem Auferstandenen.
00:03:05: Mein Herr Und Mein Gott.
00:03:07: Für mich ist es eines der Brunnenworte aus dem Johannes Evangelium.
00:03:33: Das war der Impuls für den Tag mit dem Theologen, Bibelwissenschaftler und Autor Josef Schultes.
00:03:40: Wir haben uns in dieser Woche den Texten gewidmet, die in katholischen Gottesdiensten in der vierten Woche der Fastenzeit gelesen werden heute aus dem siebten Kapitel im Johannes Evangelium.
00:03:51: Die Textangaben finden Sie auf unserer Homepage radio-klassik.at.
00:03:56: Dort können Sie alle Impulse der Woche als Podcast nachhören.
New comment