per- 260310#Franz Hilf_Lackner_Religion
Show transcript
00:00:00: Ich begrüße im Radio-Klassikstefonsturmstudio Pater Thomas Lackner, er ist Franziskana.
00:00:07: Und das seit vier Jahrzehnten.
00:00:09: gehen wir ein wenig zurück.
00:00:11: Pater Tomas, wie ist es denn gekommen?
00:00:13: Dass Sie Warnsmann wurden und gerade bei den Franziskanern.
00:00:17: Sie sind vermutlich auch in eine sehr gläubige Familie hineingeboren und da groß geworden.
00:00:23: Ja und zusätzlich bin ich gebürtiger Güssinger Südbornländer.
00:00:27: dort gibt's einen Franziskana Kloster und dort habe ich dann die Mitbrüder kennengelernt.
00:00:33: Und das sind dann Vorbilder geworden, und bei mir war es so in der zweiten Klasse Volksschule wie die Lehrerin gefragt hat wer traut sich den Berufswunsch an?
00:00:44: Die Tafelschreiben habe ich ein bisschen hin- und herüberlegt und da habe ich gedacht ja, ich probiere's!
00:00:48: Ich bin auch vormarschiert und hab mit der Kreide Priester auf die Tafel geschrieben damals noch mit Weichen B und ohne langen I. Aber das war so das erste Mal, dass ich eben nach außen hin diese Berufung diesen Berufswunsch Kund getan habe.
00:01:05: Das heißt Sie sind in einer Gläubigenfamilie groß geworden?
00:01:08: Genau ja!
00:01:09: Also bei uns war es sowieso dem Südbogeland ist... Also gerade die Großmutter hat sehr für uns auf uns geschaut, weil ja die Eltern berufstätig waren und der Sonntag war natürlich geprägt durch Gottesdienst.
00:01:25: Dann auch so die Gebete, was ich mir erinnern kann in der Kindheit, die man eben lernte Und dann habe ich begonnen nach der Erstkommunion zum Ministerieren und das war dann sozusagen genau einmal ein Stück weit einen Schritt in diese Berufungslaufbahn zum Ordensmann und Priester.
00:01:45: Haben Sie Geschwister?
00:01:47: Ja, ich habe zwei Geschwisters, jüngere Schwester und ein Bruder.
00:01:51: Und die Schwester ist ein Jahr Jünger der Bruder ist fünf Jahre jünger und die Schweste ist Lehrerin an einer Hack ins Steckersbruch und der Brudder ist Sekretär beim AMS.
00:02:08: dann vermeine ich, was für ihre Eltern ein leichteres Sie sozusagen freizugeben oder damit leben zu können, dass sie in einen Orden oder einen geistlichen Beruf einschlagen?
00:02:19: Ja und die kann man auch erinnern.
00:02:21: Wir Franziskana haben das Noviceat in Reutentirol im Außerfern und wenn wir dann eben ins Noviceate aufgebrochen sind, haben wir den Eltern den Haustausschlüssel mitgegeben und haben gesagt – und wenn es nicht dein Weg ist, kannst jederzeit zurückkommen.
00:02:39: und ich denke das ist auch wichtig, dass man dann wirklich eine große Freiheit hat.
00:02:44: Und ich bin dankbar.
00:02:46: immer sagen wenn ich zurückblick auf diese vier Jahrzehnte muss ich sagen es ist eigentlich ein Weg der stets geradlinig war und wo ich eigentlich den Eindruck habe nicht nur den Eindruck sondern mal sicher bin das jene Berufung, die Gott mir geschenkt hat und das ist mein Lebensweg.
00:03:08: Und vor allem macht es enorm viel Freude als Ordensmann, als Priester jetzt als Pfarrer, als Wohlfahrtshälsager oder jetzt mit der neuen Aufgabe für Franz Hilf für die armen Tätik zu sein?
00:03:24: Sie sprechen da etwas an für die Arme tätig zu sein.
00:03:27: Die Franzis Kanas in den Bettelorden, d. h., Knappe Güter sind Ihnen vertraut?
00:03:34: Ja, genau.
00:03:34: Ich würde sagen das Spendensammeln Moderngespräch und Sponsoring gehört zu DNA der Franziskana.
00:03:43: Wir sind allerdings immer wieder wirklich positiv überrascht wie großartig die Solidarität der Menschen ist.
00:03:52: Also wenn ich jetzt zurückblick auf meine ersten Wochen bei Franz Hilf, ich versuche mich bei den Großspändern persönlich zu bedanken und da gibt es eine ganz lange Reihe.
00:04:05: Das ist wirklich etwas Tolles.
00:04:07: also da habe ich den Eindruck so lange dieser Grundwasserspiegel der Solidarité in dieser Form vorhanden ist müssen wir wirklich zutiefst dankbar sein und können vor allem auch sehr viele Projekte umsetzen.
00:04:22: Und das ist einfach etwas Wunderschönes, dass Menschen spüren wenn ich ein Stück weit von dem was sie eigentlich gar nicht unbedingt braucht hergebe dann kann in anderen Ländern Menschen helfen die sich vieles nicht mehr leisten können wo es Strukturen gibt wo ein geregeltes Leben eigentlich fast nicht mehr möglich ist.
00:04:44: Bleiben wir bei Franz Hilf.
00:04:46: Sie haben eben seit Herbst, diese Agenda übernommen im Orden.
00:04:50: Es ist das Hilfswerk der Franziskana-Provinz Austria mit Südtirol gemeinsam.
00:04:58: Das gibt es ja schon lange – mit Schwerpunkt Osteuropa und da werden eben viele Projekte unterstützt.
00:05:07: Das war in der Nachjugoslawienzeit waren sehr viele Länder in diesem Bereich.
00:05:12: und nun natürlich wenn wir an Osteeuropa denken, ist die Ukraine ein Land!
00:05:17: dass Unterstützung benötigt.
00:05:19: Das ist eigentlich so das Land, wo wir am meisten richtig überblicke unterstützen.
00:05:27: Wir unterstützen immer so, dass wir konkret mit unseren Schwestern und Brüdern der franziskanischen Familie zusammenarbeiten.
00:05:36: Das hat einen Vorteil – wir kennen sie!
00:05:39: Wir wissen, dass dort jeder sind wirklich in dieses Projekt reinfließt und wir haben auch Regenausdage.
00:05:45: Also zum Beispiel kurz vor Weihnachten bis auf Stanislas aus Odessa mit einem Hilferuf erbraucht dringend Geld für ein Projekt und da können wir dann relativ rasch und unbürokratisch helfen.
00:06:01: Obwohl es immer so ist, nicht ich entscheide sondern wir haben eine Vergabekonferenz.
00:06:07: das heißt der Bruder Patrick hier im Büro in Wien arbeitet die Projekte aus.
00:06:14: Er schickt sie mir dann, ich mache einmal den ersten Blick drüber großes Büro und dort erfolgt dann die Projektvergabe nach bestimmten Kriterien.
00:06:29: Und auch, was ganz wichtig ist – die Projektabbrechnung!
00:06:34: Wir schauen immer dort wo es möglich ist dass es Eigenleistungen gibt bei diesen Projekten
00:06:43: Bezüglich Ukraine.
00:06:44: das ist ein Projekt da hilft.
00:06:46: man sehen beeinträchtigten Kindern und das schon lange.
00:06:49: Das ist nicht ein Projekt, dass jetzt durch die kriegerischen Handlungen vor vier Jahren entstand, sondern es gibt schon über ein Jahrzehnt.
00:06:56: Genau da gibt's franziskanische Schwestern, die wirklich großartiges leisten, die sich der sehebehinderten und blinden Kinder annehmen und da versuchen wir zu helfen durch Spezialgeräte durch die Spenden angeschafft werden und auch die brauchen für das Haus dort, für die Therapien einfach Unterstützung.
00:07:22: Und da gibt es jetzt im Heurigenjahr etwas ganz Besonderes nämlich ein wunderschönes Benefizkonzert am twenty-zwanzigsten April.
00:07:31: Auf dat kommen wir gleich zu sprechen als nähere Info.
00:07:35: Dieses Projekt ist in der westukrainischen Ortschaft Starilskalat,
00:07:39: ein
00:07:39: Rehabilisationszentrum mit dem Titel Lichter Hoffnung.
00:07:42: Waren Sie selbst schon dort?
00:07:44: Ich selber war noch nicht dort ich habe aber sehr viele Bilder bekommen und das Komitee für das Benefits-Konzert hat dieses Projekt ausgesucht.
00:07:54: Das wird auch immer demokratisch abgestimmt, wofür wollen wir einen Schwerpunkt setzen?
00:08:01: Wir unterstützen ja in der Ukraine dutzende Projekte – und das ist heuer ein Schwerbunkt.
00:08:09: gefördert durch Dieses Benefitz-Konzert und durch das Komitee sind dort, ich würde es jetzt sagen einmal zwischen dreißigundvierzig ehrenamtliche Mitstreiter die wirklich großartiges leisten.
00:08:24: Und die sich dieses Projekt ausgesucht haben.
00:08:27: Dieses Benefizkonzert ist am zwarzwanzigsten April um neunzehnhundertdreißig in der Franziskana Kirche Wien.
00:08:34: Das gibt schon seit Jahren und wer sich da schon lange engagiert?
00:08:37: Das ist die Mechthild Bartolomé
00:08:39: Genau!
00:08:40: Eine wunderbare Frau, die ihre Kontakte, die Ihre Talente da wirklich ehrenamtlich einbringt und die vor allem dafür sorgt dass wir immer Künstlerinnen und Künstlern haben, die sich ehrenamtlich gratis zur Verfügung stellen.
00:08:58: Und das sind nicht irgendwelche sondern da sind wirklich Burgschauspieler, Musiker mit Rang und Namen.
00:09:07: Das ist für mich als Franziskana berührend dass diese Menschen sagen selbstverständlich widmen wir diesen Abend für diese sehbehinderten Kinder in der Ukraine
00:09:19: Solange noch ihr Mann lebte Franz, der war da auch sehr engagiert.
00:09:23: jetzt natürlich und auch schon über die Jahre ist es der Sohn Matthias.
00:09:27: Und er spiel in diesem Ensemble Ottensamer mit das hier auftreten wird bei diesem Konzert.
00:09:31: Genau!
00:09:32: Genauso ist es.
00:09:33: Die werden das Ganze musikalisch begleiten.
00:09:37: Burg-Schauspielerin Dörtelisowski wird berührende Texte lesen.
00:09:42: Ich denke, es wird ein wunderschöner Abend und da möchte ich noch den Vorsitzenden dieses Komitees auch nennen und mich bedanken.
00:09:51: Das ist der Diplom-Engineur Niky Hartig, der das Ganze organisiert.
00:09:57: Wir haben ja monatlich dann unsere Besprechungssitzungen Und es ist für mich schon faszinierend, wie viel Geld da aufgestellt wird.
00:10:09: Also sagenhaft und das jedes Jahr aufs Neue!
00:10:15: Die Mitarbeiterinnen sind dort keine Fünfzigjährigen sondern die sind fünfzig Plus aber sie arbeiten wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die zwanzig plus sind.
00:10:25: also da ist ein Schwung drinnen.
00:10:26: modern gesprochen würde ich sagen ertreif dieser Gruppe nicht zutrauen.
00:10:32: Also da bin ich sehr, sehr dankbar dass ich dieses Komitee habe.
00:10:36: Wer der jetzt Interesse hat und dieses Konzert wahrnehmen möchte und sozusagen dafür auch eine Spende gibt, dann gibt es alle Informationen unter www.francilf.org.
00:10:48: Genau auf unserer Homepage ist das alles zu finden.
00:10:51: Und wenn es Sponsoren gibt, ich sage mal wir haben für im Jahr zwanzig noch etwas in unserem Sponsoring Etat bitte nur melden.
00:11:01: Das Geld kommt direkt bei den sehbehinderten und blinden Kindern in der Ukraine an diesem Projekt an!
00:11:10: Abgesehen vom Benefitz-Konzert Bartot Thomas Lackner senden sie mehrmals im Jahr auch in einen Spendenbrief aus, wo man eben sehen kann wie breit diese Palette ist.
00:11:25: hier international aufstellen.
00:11:26: Vielleicht können Sie da einen Überblick geben?
00:11:28: Genau, also ich habe heute in der Früh wieder zwei Projekte reinbekommen.
00:11:32: Eines ist in Albanien, in Skoda und zwar geht es da um ein Projekt das sogenannten Schwestern.
00:11:39: die nennen sie Stichmartinerinnen.
00:11:41: Ich hab das auch das erste Mal gehört.
00:11:43: Die sind so im XIX Jahrhundert gegründet worden im franziskanischen Umfeld Arbeiten in besonderer Weise dort in Skoda, neuerdings mit Kindern die unter Autismus leiden und bauen jetzt eine eigene Therapiestation auf.
00:12:05: Und die unterstützen wir jetzt – das war das vorletzte Projekt.
00:12:09: und das letzte Projekt ist auch wieder in der Ukraine.
00:12:14: Da geht es um ein Projekt, um Essensausgabe.
00:12:18: Das heißt wir erleben das in der Ukraine durch den Krieg sehr viel zerstört wurde die Menschen wirklich nicht einmal was zum Essen haben und da können wir Franziskana mit unseren Strukturen Klöstern Glosterporten einfach anbieten.
00:12:36: Er war mir super ein Stück Brot, Lebensmittel.
00:12:40: und verstärkt.
00:12:41: in den letzten Jahren haben wir auch aufgebaut dass es Medikamentenausgaben gibt.
00:12:46: Weil die Menschen sich das nicht leisten können und weil viele Medikamente gar nicht vorhanden sind.
00:12:52: Entscheidend ist da auch zu schauen, da geht's nicht darum, dass man hier Katholiken hilft sondern den benachteiligten Menschen fort.
00:13:00: Wir fragen grundsätzlich nicht!
00:13:01: Das heißt... Ich würde sagen, jetzt im Vergleich wenn in Frank-Kirchen jemand an die Tür klopft dann frag ich nicht ob er katholisch ist aber den Kirchenbeitrag zahlt.
00:13:13: Ob er aus der Umgebung ist oder aus Österreich ist oder sonst wo sondern das erste Mal zu schauen mit welchem Anliegen und Sorge mit welcher Bitte kommt er?
00:13:26: Und dann versuchen wir zu helfen und genauso geschieht es in Albanien Ungarn in der Slowakei.
00:13:35: Wir haben dort zum Beispiel große Projekte auch mit Roma, wo wir versuchen den Kindern eine Zukunft zu eröffnen, indem Schwestern in einer Ort und Weise die wirklich bewundernswert ist – mit diesen Kindern Hausaufgaben machen.
00:13:53: Und wir haben jetzt bereits die ersten Kinder, die ins Gymnasium kommen.
00:13:57: Das heißt da weiß man okay Da eröffnet sich wirklich eine hoffnungsvolle Zukunft.
00:14:03: Wir haben dort in Waschmaschinen investiert, weil die Hygiene in diesen Siedlungen nicht sehr gut ist.
00:14:12: Ich bin in zwei Wochen bei einem Projekt in Lomnitzka – das ist in der Slowakei wo ich mir direkt dieses Projekt anschaue Und der Bruder Patrick, der hier die Projekte macht, hat mir schon so ein wenig vorgewarnt.
00:14:28: Ich werde den Eindruck haben ich komme in einen Slamm.
00:14:33: und das mitten in der Slowakei.
00:14:36: das große Problem.
00:14:37: Die Roma haben dort keine Ausbildung und dadurch ist die Arbeitslosigkeit natürlich Wahnsinn Und das ist so weitergegeben worden.
00:14:47: Da versuchen wir zu helfen, dass jetzt die Kinder aus diesem Teufelskreis herauskommen und ich denke es ist eine gute Sache.
00:14:56: Weil es oft eine Stigmatisierung vor Ort gibt wo man die Gesellschaftsgruppe der Roma ausgrenzt von den anderen aus Bildung anlangt oder eben auch sonst gesellschaftlich?
00:15:09: Ja und ich glaube Grenzung auf beiden Seiten stattfindet.
00:15:14: Das heißt, auf Seiten der Bevölkerung aber auch die Roma selber weil die ja durch zu wenig oder fast gar keine Bildung gar nicht fähig sind.
00:15:25: Wir können das eigentlich auf der ganzen Welt beobachten.
00:15:28: Die versuchen sich dann gemeinsam irgendwo niederzulassen und leben ihr Leben.
00:15:36: Aber von außen betrachtet muss man sagen, die brauchen eine Hilfe, dass sie einen Schritt weiterkommen.
00:15:42: Und da setzen wir eben an bei der Bildung.
00:15:45: Da setzen wir auch in der Hygiene.
00:15:47: Es gibt im Sommer für diese Kinder auch immer wieder so Sommerwochen wo sie einmal herausgenommen werden aus ihrer sehr engen Umgebung.
00:15:58: und so versuchen wir durch Bewusstseinsbildung Hilfen im schulischen Bereich, diese Roma-Kinder dann wirklich in eine Zukunft zu führen wo sie da nicht anal verbeten sind sondern wo Sie wirklich einen Beruf erlernen bzw.
00:16:15: ich bin jetzt gespannt wer dort die erste Ärztin oder der erste Arzt werden wird.
00:16:21: Da können wir gerne mal eine Sendung drüber machen.
00:16:23: Kommen wir auf die Franziskana Austria und Südtirol zu sprechen auf diese Provinz.
00:16:29: Man kennt natürlich die Franziskana bei uns in Wien hier am Franziskanerplatz, ein gewachsener Ort eben bei ihnen auch in Vorrangkirchen beziehungsweise ein wesentlicher Punkt ist auch im Pupping in Oberösterreich.
00:16:43: was beschreibt denn das Wirken der Franziskaner Provinze?
00:16:47: Also wir haben in unserer Provinz um die Zweiundzwanzig Kloster aufgeteilt, ganz Österreich Südtirol und ich würde sagen wenn man in so ein Kloster reinkommt gibt es in jedem Kloster einen anderen Stallgeruch wenn ich das jetzt so bezeichnen kann.
00:17:08: Das heißt wir haben hier bei uns in Frankirchen einen Schwerpunkt, das ist die Wallfahrt.
00:17:15: Wir haben hunderttausend Menschen, die die Basilika besuchen wir haben dort auch die Fahrarbeit und gleichzeitig haben wir begonnen mit Gesprächsselnsorge.
00:17:24: Das heißt es kommen immer wieder Menschen zu uns denen es nicht gut geht mit den unterschiedlichsten Auffälligkeiten und wir begleiten sie, das mache ich gemeinsam mit dem zweiten Orden die dort bei uns eine Heimat gefunden haben.
00:17:39: Das sind die Josefschwestern vom heiligen Josef von Tarbes.
00:17:43: in Österreich leben da neun Schwestern auf drei Konvente aufgeteilt.
00:17:47: übrigens die haben vor zwei Jahren Ein neues Klos der öffnet, wo es ja in Österreich nicht so oft vorkommt.
00:17:53: Ganz im Süden in Güssing.
00:17:55: Dann sind sie bei uns in Frank-Kirchen seit twenty-fünf Jahren und einen Konvent haben Sie in Eisenstadt Und mit den Schwestern gemeinsam versuchen wir jenen Menschen zu helfen In seelischen Nöten teilweise psychisch auffällig die einfach reden wollen, die einfach an Ort suchen wo sie so aufgenommen werden wie sie sind.
00:18:20: Ist nicht immer einfach.
00:18:22: wir haben auch bestimmte Vorgaben.
00:18:24: das heißt wenn jemand psychisch krank ist muss er die Medikamente nehmen die ihm verschrieben werden er muss die medizinische Betreuung annämmen und dann sind wir bereit die können zu uns kommen.
00:18:38: Wir führen Gespräche und da habe ich den Eindruck dass die Schwester Ranie und ich machen das hauptsächlich, dass wir zwei eben ganz unterschiedliche Zugänge haben.
00:18:47: Und es dort diesen Menschen auch gut.
00:18:50: Und was interessant ist wenn man sie dann so aus der ersten Krise herausführen konnte, dass sie uns dann auch immer wieder besuchen.
00:18:59: Für mich ist es im Blick auf die Zukunft wahrscheinlich ein Aspekt der Aufgaben, die auf die Klöster zukommen.
00:19:10: Dann hat man natürlich Puppink, unser Schalomkloster.
00:19:14: Dort ist es so dass die jeden der Möchte aufnehmen und er kann mit ihnen mitteleben.
00:19:19: Es gibt auch eine bestimmte Struktur.
00:19:22: Dieses Kloster ist eben geprägt von einer bunten Schau von Menschen die dort leben Aber alle mit dem Hintergrund das Franz von Assisi Eine Gestalt für uns ist nicht nur Vorbild, sondern Fürsprecher und ich würde sagen ein riesengroßer Ideengeber.
00:19:44: Jetzt haben Sie etwas mitgenommen und zwar eine Dose wenn ich das beschreiben kann und in einem Satz ausgedrückt die Basilika Frau und Kirchen und die Sachertorte.
00:19:58: da gibt es nämlich einen Konex?
00:20:00: Ja!
00:20:00: Die wenigsten wissen das.
00:20:02: und zwar Unter der Basilika haben wir eine Krypta, wo die Estherhasis de Galanta bestattet sind.
00:20:08: Und einer dieser Estherhasi ist nämlich Johannes Carolus'.
00:20:12: Estherhasite galanta hat einen berühmten Koch angestellt gehabt auf seinem Schloss, nämlich den Franz Sacher.
00:20:19: Der hat sich dann selbstständig gemacht.
00:20:21: Zuerst war er in Budapest, dann in Baden bei Wien und der hat eigentlich die Sachertorte entwickelt haben lange versucht, in irgendeiner Weise das sozusagen für die vielen Besucher ja mundgerecht zuzubereiten und haben sie jetzt geschafft mit dieser Dose.
00:20:41: Und bei Kirchenführungen sage ich immer wieder also wenn jemand ein Stück Sache dort ist und er wird vielleicht ein bisschen schräg angeschaut kann er sagen er tut das in Anlehnung an die Basilika Frank-Kirchen an diesem Besuch und wer in der Basilika Vater unser Bett der darf sehr einen Schlag obers rauf gehen.
00:20:59: Kommen wir von ihrer Basilika auf die bekannteste der Franziskana zu sprechen, das ist die in Assisi.
00:21:07: Denn heuer ist ein Jubiläumsjahr!
00:21:09: Wir haben den achttundertsten Todestag des Heiligen Franziskus.
00:21:13: Da gibt es jetzt einige Wochen die Möglichkeit die Gebeine zu sehen und es gibt einen riesigen Boom.
00:21:20: aber Assisi ist eigentlich immer ein Ort der einen fasziniert.
00:21:26: So ist es, also ich war natürlich schon unzählige Male in Assisi.
00:21:30: Nächstes Jahr ist wieder geplant eine Pilgerfahrt.
00:21:33: interessanterweise die Mitglieder meines Pfarrgemeinderates haben jetzt gesagt bei der letzten Sitzung sie wollen unbedingt noch Assisi fahren.
00:21:42: wir werden's heuer nicht schaffen weil eben die Zeit zu kurz ist und der Andrang zu groß.
00:21:46: aber für nächstes Jahr im Oktober planen wir dann diese Pilger Fahrt.
00:21:51: Für mich ist es immer beeindruckend wenn man nach Assisi kommen.
00:21:55: diese Stadt atmet sehr viel von diesem Heiligen aus dem zwölften, threizenden Jahrhundert.
00:22:02: Von unserem Ordensvater Franziskus und es ist eine ganz eigene Stimmung.
00:22:08: also sehr oft kommt man entweder über Rom noch an Sisi oder wir fahren auch oft über Padoa runter und wenn man dann noch als Sisi kommt man kann das fast nicht beschreiben und wir versuchen dann aufgrund der Biografie diese Stadt quasi uns anzueignen.
00:22:25: Und es ist ja beeindruckend, wenn man die einzelnen Städten von Franziskus besucht bis hin.
00:22:32: Dass wir dann auch Berutscher fahren, wo er im Gefängnis war oder dann die Städte im Rietetal, die Einzideleien – das sind schon Orte, die atmen sehr viel vom Geist unseres Ordensgründers.
00:22:48: Jetzt haben wir natürlich neu gemacht!
00:22:50: Was macht denn?
00:22:52: Die Person, die Spiritualität des Heiligen Franziskos auch heute noch aus?
00:22:58: Also ich glaube diese Einfachheit, diese Zuwendung zu den Armen.
00:23:03: Die Botschaft, die gar nicht so sehr nur mit Worten verkündet wurde sondern der Franziskus hat gesagt wenn sie das Evangelium verkünden wollte geht es auf die Straße.
00:23:15: und dann haben die ersten gefragt ja an was soll man tun?
00:23:18: Das ist eigentlich schon die erste Verkündigung.
00:23:20: Und das erlebe ich auch.
00:23:22: in der heutigen Zeit, also wenn ich im Habit irgendwo unterwegs bin, ist mir noch nie passiert dass es nicht angesprochen wird und zwar nicht nur irgendwo angepöbelt sondern wirklich, dass jemand eine Frage hat.
00:23:35: beziehungsweise ich erlebe es bei uns in Frankirchen mit unserer sogenannten Messweintankstelle.
00:23:40: da ist einmal zuerst so ein Geblänkel
00:23:43: d.h.,
00:23:43: hier ist der Schmäh Und dann der zweite, dritte, vierte Satz.
00:23:48: Der geht bereits so in die Tiefe, dass man sagen könnte, da habe ich mehr Unteranführungszeichen Beichtgespräche bei der Messweindankstelle wie im Beichtsstuhl.
00:23:59: Das heißt Ich merke das es... Orte gibt, wenn wir dort hinkommen dann kommen die Menschen auf uns zu.
00:24:07: Dann kommen wir mit den Menschen ins Gespräch und zwar nicht nur über das Wetter oder sonstige Panalitäten sondern wirklich über existenzielle Fragen dieses woher komme ich wohin gehe Ich was ist der tiefe Sinn meines Lebens?
00:24:22: Was wird einmal aus mir werden Wenn ich ein Vergangener sein werde?
00:24:27: Das sind so die die Fragen, die den heutigen Menschen beschäftigen und wo der heutige Mensch oft glaubt da brauche ich einen Ordensmann an Priester mit dem er das besprechen kann.
00:24:41: Wie kommt man denen am besten zu ihnen?
00:24:43: Also all das ist möglich!
00:24:45: Zu Fuß mit dem Rad, mit dem Autobus, mit der Bahn.
00:24:51: Wir haben jetzt letztes Jahr haben wir sogar gehabt ein Vesper-Wallfahrer Die sind auch mit der VESPA unterwegs gewesen und wir erleben, dass der Mensch im Urlaub zumindest einen kurzen Obstecher in die Mystik macht.
00:25:07: Und da ist bei uns natürlich der richtige Platz!
00:25:10: Wir versuchen auch immer wieder durch bestimmte Aktionen Menschen abzuholen – also wir haben im letzten Jahr Engelsflügel installiert wo es einen Foto Point gibt, wo die Menschen sich hinstellen.
00:25:27: Es geht ein Scheinwerfer an und dann steht ein Engel aus der Basilika Frank-Kirchen.
00:25:32: Der Hintergrund ist wir leben in einer Welt, wo wir sehr oft mit negativen Schlagzeilen Krieg, Terror, Amokläufen uns auseinanderzusetzen haben, die uns begegnen.
00:25:44: Und ich möchte das von Frank Kirchen eine positive Botschaft!
00:25:51: in die Welt geht.
00:25:52: und wie geht es besser?
00:25:53: Wie mit diesen hunderten Engelsfotos, die dann per WhatsApp oder wie auch immer in die welt geschickt werden.
00:26:01: Und ich denke dass sich da mit unserem Ordensvater dem heiligen Franziskus auf einer Welle liegt.
00:26:08: also ich denke wenn der bei uns in Frank-Kirchen arbeiten wird würde sagen du schau mal das wir jetzt wieder was für die Leute machen?
00:26:16: ein niederschwelliges Angebot.
00:26:19: wer uns jetzt zugehört hat Da hat jetzt viele Angebote bekommen.
00:26:23: Einerseits natürlich nach Frauenkirchen zu kommen, die Messwendankstelle zu besuchen, eine Sachertorte zu verkosten andererseits ihr spirituelles Angebot wahrzunehmen und erwähnt sein.
00:26:36: noch einmal an das Benefizkonzert für Franz Hilf am zwanzigsten April in Wien in der Franziskana-Kirche um die Projekte, die Sie auch erwähnten haben, Pater Thomas Lackner von Franz Hilff zu unterstützen.
00:26:50: Danke schön.
New comment