akj- 260309#Andreas Unterweger

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00:00:02: In

00:00:16: unserer heutigen Ausgabe des Auslandskulturschonals steht der Literat und Herausgeber der Grazer Literatur, Zeitschrift Manuskripte Andreas Unterweger im Mittelpunkt.

00:00:33: auch aus Graz.

00:00:35: Die meisten dieser Bücher waren Romane oder Erzählungen, zum Beispiel mein erster Roman der heißt Wiem Siemten und spielt in Wien zwischen dem siebten Himmel und dem harten Boden des siebte Wiener Gemeindepizirks.

00:00:51: und zuletzt ist ein Gedichtband erschienen mit dem Titel Haus ohne

00:00:55: Türen.".

00:00:56: Was ist Andreas Unterweger wichtigen Bezug auf Literatur?

00:01:01: Beim Schreiben ist mir wichtig, dass überhaupt geschrieben wird.

00:01:05: Ich bin jetzt sicherlich niemand der einen Richtung streit anzetteln wird und sagen wird man darf nur so oder so schreiben, nur experimentell oder keine Ahnung nur erzählen.

00:01:18: Ich finde Literatur ist unheimlich wichtig für unsere Gesellschaft.

00:01:22: Literatur is ein ganz wichtiges Analyseinstrument zur Selbsterkenntnis es Mittel, um andere besser zu verstehen.

00:01:32: Das heißt es fördert Empathie.

00:01:35: Man kann sich in die Köpfe anderer hineinversetzen und sie dadurch besser verstehen.

00:01:40: Ich glaube das ist in unserer Zeit unheimlich wichtig.

00:01:43: Außerdem fühlt man sich wenn man liest weniger allein.

00:01:46: Wer sich weniger allein fühlt ist weniger empfänglich für Radikalisierungen Und ähnliches.

00:01:53: ich finde wie die Belarusische Schriftstellerin gesagt hat Zeilen sind Linien oder Fäden, die den Menschen miteinander verbinden.

00:02:03: Und ich denke das wird diese Verbindung in unserer Zeit dringender denn je brauchen.

00:02:09: Andreas Unterweger ist herausgeber der Manuskripte – der wohl renommiertesten Literaturzeitschrift des Landes und sehr bekannt im deutschsprachigen Raum.

00:02:17: Die Manuscrypte wurde aus den Sechzig gegründet in Graz von Alfred Kollerich der sich daraufhin sechzig Jahre lang herausgegeben hat bis zu seinem Tod im Jahr zwanzig.

00:02:28: Ich glaube das ist Weltrekord, dass jemand sechszig Jahre lange in so einer Funktion tätig war.

00:02:35: Die Manuskripte sind praktisch eine Plattform für noch nicht veröffentlichte Literatur.

00:02:42: also wir veröffentlichen nur Texte, die noch in keinem Buch stehen oder so.

00:02:47: Präsentieren deshalb häufig auch junge Stimmen.

00:02:51: Zum Beispiel die erste Veröffentlichung von Peter Handke dem späteren Literatur-Nobelpreisträger bis Anfang der Sechziger in der Literaturzeitschaft Manuskriptor passiert.

00:03:00: und dann Nummer zehn auch Alfredi Jelenek, Friederike Mayröcker, Barbara Frischmuth, Klaus Hofer.

00:03:09: Die österreichische Auslandskultur unterstützt heimische Literatinnen und Literaten, international bekannter zu werden.

00:03:16: Andreas Unterweger freut sich über diese Begleitung!

00:03:19: Das Österreichische Außenministerium versteht österreichischer Kunst- und Kultur als Softpower der Diplomatie wenn ich das richtig verstanden habe und unterstützt deshalb in vielen Fällen Reisen von österreichischen auch Schriftstellerinnen und Schriftstellern zu Lesungen in internationalen Rahmen.

00:03:43: Bei mir ist die Kooperation besonders intensiv geworden den letzten Jahren, da ich gemeinsam mit zehn, zwölf anderen Kolleginnen und Kollegen in einer Empfehlungsantologie des österreichischen Außenministeriums Aufscheine, die heißt Schreibart.

00:04:00: Und das ist schon ein tolles Buch an sich einfach zu lesen, weil da Auszüge aus ich glaube es sind zwölf Romanern zu lesend sind.

00:04:08: Das wurde verschickt um die österreichische Kultur voran, die es an vielen Orten in der Welt gibt und die dann Veranstaltungen vor Ort unterstützen indem sie etwa die Reisekosten oder Kosten für Unterkunft der anreisenden Künstlerinnen und Künstlern übernehmen.

00:04:27: Genau, ich habe das Glück, dass sich seit Beginn meiner Karriere immer wieder einmal vom Ausministerium bei solchen Reisen unterstützt

00:04:35: wurde.".

00:04:35: Durch Vermittlung der österreichischen Auslandskultur war es Andreas Unterweger zu Jahresbeginn möglich seine Literatur auf dem indischen Subcontinent zu präsentieren – dazu erläutert er!

00:04:47: Eher meine Reise zum Jaipur Literature Festival in Indien war sicherlich mein spektakulärster Ausflug im Zusammenhang mit der Auslandskultur, bisher wobei letzten Herbst Uzbekistan und Kazakhstan das so auch eindrucksvoll.

00:05:05: Indien ist natürlich wie man vielerorts hört eine andere Welt also Man kann's eigentlich gar nicht erklären, warum.

00:05:12: Aber es ist einfach dort alles eine Spur intensiver, farbengräftiger oder schärfer.

00:05:22: Meine Auftritt in Indien sind passiert im Rahmen der Aktion Austria and Ukraine.

00:05:29: Das heißt da ging es darum neben österreichischen Autoren und Autoren auch ukrainische Autoren und Autoren zu präsentieren.

00:05:38: In Deli sind wir aufgetreten, Wallachy Fritsch meine liebe Kratzerkollegin und ich gemeinsam mit Iljubomir Denes einem ukrainischen Romancier.

00:05:50: Wir haben uns dann im Ausgetauscht über die politische Lage in Europa und es war glaube ich ein sehr berührender Auftritt.

00:06:01: Wir wissen ja, in welcher Situation die Ukraine steckt und diese Tränglichkeit spürt man eigentlich in jedem gesprochenen

00:06:08: Satz.".

00:06:09: Nebst der Präsentation der Literatur aus Österreich blieb Andreas Unterweger Zeit zur Wahrnehmung indischen Lebensindeli und Jaipur – er hatte eine besondere Erinnerung daran!

00:06:21: Ja und das Schöne am Affentempel, also mein Höhepunkt wenn ich so einen Moment herausbicken müsste.

00:06:27: Das wäre der als dann ein Arfe mal auf meiner Schulter gesessen ist.

00:06:32: irgendwie hatte ich das Gefühl indem der Arfe auf mir angekommen ist bin ich auch in Indien angekommen.

00:06:46: In Zusammenarbeit mit der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten des Außenministeriums.

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