Impuls für den Tag am 14.3.2026 mit Franziska Libisch-Lehner
Show notes
Franziska Libisch-Lehner ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Kathpress.
Freitag, 13.3.
Markus 12, 28b-34
Die Frage nach dem wichtigsten Gebot
Show transcript
00:00:08: Im Puls für den Tag.
00:00:12: Diese Woche mit Monika Fischer und Franziska Liebisch-Lehner.
00:00:18: Es gibt Menschen, und bisweilen zählen wir alle zu diesen die erachten sich selbst als besser oder gerechter als viele ihrer Mitmenschen.
00:00:29: Genau an diese Menschen richtet sich Jesus im heutigen Tagesevangelium das mit den Worten endet wer sich selbst erhöht wird erniedrigt.
00:00:38: Wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
00:00:42: Jesus erzählt von einem Gesetzestreuen Pharisäer und von einem Zöllner der einiges an Schuld auf sich geladen hat.
00:00:49: Beide Männer beten im Tempel – Aber was sie vor Gott tragen ist sehr verschieden!
00:00:57: Franziska Liebeschlener beginnt mit dem Gebet des Pharisäus.
00:01:02: Mein Danke, dass ich nicht so bin wie die anderen.
00:01:05: Danke Gott dass ich kein Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch sonst nur irgendwie wie die Zöller dort bin.
00:01:13: Also das ist so eine Form von Selbstgerechtigkeit.
00:01:15: sehr schön plagativ dargestellt – auch Arroganz gegenüber den anderen Sündern, was sagt Danke Gott, dass ich besser bin als der Anderen?
00:01:25: Das sitzt ziemlich und es geht dann noch weiter.
00:01:29: Dieser Farisier ist ja nicht nur besser als alle anderen sondern erfastet auch nach zweimalte Woche, ergeht in den Tempel und gibt den Tempel, den zehnten Teil seines Einkommens.
00:01:41: Also er ist einfach komplett perfekt und vielerfrei
00:01:46: scheinbar.".
00:01:47: Und dann bringt Jesus das Beispiel von dem Zöllner der sagt Gott sei mir sündern kniedig!
00:01:54: Der reue Selbstreflexion betreibt und einen Willen zur Umkehr zeigt... ...und hier ist dieser Knackpunkt so der gerechte, dieser scheinbare Gerechte sieht die Ungerecht und sagt man Gott sei Dank bin ich besser.
00:02:09: Und ich kenne das ja von mir selbst, wenn wir ein Papier auf die Straße haben, denke ich mal naja, der Miss Cuba wird da drüben gewesen und es fallen einem sicher tausende Beispiele ein wo man i-Typ verleitet oder sich denkt naja Ich bin schon besser oder wir machen das schon besser in unserer Familie oder meine Arbeit ist schon besser hochwertiger schneller was auch immer als die von den anderen.
00:02:34: Es ist so ein Fingerzeige auf die eigene Überheblichkeit, die man wahrscheinlich tagt täglich unterbewusst betreibt und Jesus gehört das um.
00:02:42: Er sagt der Gerechte oder der, der Reue zeigt, er ist eigentlich der Zönder, der um seine eigene Ungerechtigkeit, um eine seine eigene Sündhaftigkeit, Um sein eigenes Tun weiß.
00:02:54: Da braucht es nicht viel Tra-la-la!
00:02:56: Das ist eigentlich wieder sehr klar.
00:02:58: und natürlich ist es auch schwierig dann zu hören Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht.
00:03:05: Dieses Wort erniedrigt ist bei mir hängen geblieben.
00:03:07: aber es geht hier nicht um Erniedrigen wie ich erniedrege dich Ich mach dich klein, ich mach dich nieder.
00:03:13: Es geht um eine Form von Selbstreflexion Eine Form von Unrechtsbewusstsein Nicht nur den anderen gegenüber sondern vor allem sich selbst Und auch an dem Willen zur Umkehr.
00:03:26: Das ist die wahre Selbstgröße für Gott und für sich selbst.
00:03:31: Diese Bibelsteine regen halt auch immer an, ein bisschen in sich selbst zu gehen und zu fragen ja wo bin ich denn selbstgerecht?
00:03:39: Wo bin ich dann vor schnell in meinen Urteilen?
00:03:43: Wo Bin Ich sehr streng mit den anderen aber weniger streng Mit mir.
00:03:53: Franziska Libisch-Lehner ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Katpress.
00:04:00: Das heutige Tages Evangelium finden Sie bei Lukas Kapitel.
00:04:05: Die Impulse können Sie auf radio-klassik.at.
00:04:08: slashimpuls für den Tag nachhören – wir haben auch die Bibeltexte für sie verlinkt!
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