Impuls für den Tag am 13.3.2026 mit Franziska Libisch-Lehner

Show notes

Franziska Libisch-Lehner ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Kathpress.


Freitag, 13.3.
Markus 12, 28b-34
Die Frage nach dem wichtigsten Gebot

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00:00:08:

00:00:34: Hier wird Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt und er antwortet mit höre israel also schmar israel aus dem deutronomium aus dem alten testament.

00:00:45: hier ist jesus in der linie mit dem judentum aber ergänzt es denn er sagt als zweites kommt dazu du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.

00:00:56: kein anderes gebotes größer als diese beiden.

00:00:59: Also, hier wird Gottesliebe und Nächstenliebe verbunden.

00:01:02: das eine geht nicht ohne den anderen Und es kommen hier ein paar Mal Wörter vor, die sich oder es wiederholen sich Wörtern wie mit ganzen Herzen, mit ganzer Seele.

00:01:13: Mit Gedanken, mit all deiner Kraft.

00:01:17: Mit ganzem Verstand!

00:01:19: Also das heißt als gläubige Person bin ich aufgerufen wirklich körperlich quasi körperliche diese beiden Gebote zu leben, diese Gottesliebe und diese Nächstenliebe, die nicht ohne dem anderen möglich sind.

00:01:32: Das heisst diese echte Nähe Zu Gott, zu Torah führt in die Nähe zu Gottes Reich und in der Nähe zum Mitmenschen.

00:01:40: Es greift alles ineinander – wie so Gliederketten ein bisschen!

00:01:45: Im Mitmensch begegnet man Gott.

00:01:49: Das ist wirklich dieses neue Novum in Jesus.

00:01:54: Also es geht nicht nur um irgendwelche Opfer, es geht auch nicht um das reine Gebet sondern es geht um den anderen, dem ich mich nicht verschließen

00:02:02: soll.".

00:02:03: Denn verschliesse ich mich meinem Nächsten, verschlisse mir meinen Nachbarinnen und Nachbarn der Gesellschaft.

00:02:08: Verschließe ich mich Gott andererseits ist das auch kein Aufruf zum reinen Aktivismus.

00:02:14: Denn auch meine Liebe zum nächsten soll in einer Spiritualität verfestigt sein, in einer Nähe zu Gott.

00:02:22: Sonst dieses sehr viel Engagement Das kennt man wahrscheinlich sehr viele.

00:02:27: Aber dieses christliche Novum ist eben dieses beides.

00:02:31: Es geht nicht unter dem anderen Das ist auch nicht gewertet, es steht nebeneinander gleichwertig da.

00:02:38: Es ist natürlich immer eine Herausforderung weil ich glaube viele die jetzt zuhören kennen das vielleicht von der Pfarrkaritas, vom Engagement.

00:02:46: man kommt das so leicht hinein ins tun in handeln ins machen.

00:02:51: und da die Frage, das kenne ich aus der eigenen Pfarre ja wo bleibt denn jetzt Gott?

00:02:56: Wo bleibt dann unser Gebet?

00:02:57: Wo bleiben unsere Verwurzelungen?

00:03:00: Das erscheint dann ja fast manchmal als lästig, weil ich bin ja im Tun.

00:03:03: Ich bin ja in Handeln.

00:03:05: Aber diese Rückbesinnung auch so zu fragen warum mache ich denn das jetzt?

00:03:09: Was ist denn das Wurzelwerk meines täglichen Tuns und Handelns meines Engagements?

00:03:16: Warum setze ich mich für eine Sache ein?

00:03:19: Warum erscheinend es mir als gut?

00:03:21: Diese Bibelstelle kann da zur Reflexion Anregen, so das eigene Tun handeln.

00:03:27: Das eigene christliche gute Engagement zu hinterfragen nach den Wurzeln zu fragen.

00:03:33: Warum tue ich denn das?

00:03:34: Wo kriege ich auch vielleicht meine Kraft her für dieses

00:03:37: Tun?".

00:03:42: Franziska Libisch-Lehner ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Katpress.

00:03:49: Das heutige Tages Evangelium finden Sie bei Markus, Kapitel zwölf, achtundzwanzig B bis vierdreißig.

00:03:57: Die Impulse können sie auf radioklassik.at.

00:04:00: slashimpuls für den Tag nachhören.

00:04:02: Wir haben auch die Bibeltexte für Sie verlinkt.

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