Impuls für den Tag am 11.3.2026 mit Franziska Libisch-Lehner
Show notes
Franziska Libisch-Lehner ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Kathpress.
Mittwoch, 11.3.
Matthäus 5,17–19
Vom Gesetz und von den Propheten
Show transcript
00:00:08: Im Puls für den Tag, diese Woche mit Monika Fischer und Franziska Liebisch-Lehner.
00:00:18: Denkt nicht ich sei gekommen um das Gesetz und die Propheten aufzuheben!
00:00:24: Ich bin nicht gekommen um auf zu heben sondern um zu erfüllen.
00:00:29: Das sagt Jesus im heutigen sehr kurzen Tages Evangelium.
00:00:33: Es endet mit den Worten Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend leert, der wird im Himmel der Kleinste sein.
00:00:43: Wer sie aber hält und halten leert – der wird groß sein in dem
00:00:47: Himmelreich.".
00:00:49: Wir erleben deinem Beginn der Bergpredigt!
00:00:52: Und ganz spannend Jesus tritt hier nicht gegen die jüdischen Gesetze, die jüdische Terror und die Propheten auf sondern will Sie zur Vollendung bringen?
00:01:03: also den eigentlichen Sinn dahinter sichtbar machen.
00:01:07: Und er sagt, wer auch nur eines der kleinsten Gebote aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein.
00:01:16: Wer sie aber hält und halten lehrts, der wett groß sein im Himmelreicht.
00:01:19: Und so die Gesetze Torah vielleicht als Hintergrund.
00:01:22: das sind jetzt nicht wirklich nur Gesetzen du sollst, du musst, du wirst sondern es bedeutet doch Lehre Unterweisungen, Weisungen zur rechten Lebensführung Und es ist keine Kritik an der Torah oder an der Auslegung, sondern an den Pharisäern.
00:01:40: An den Geliaten und Jesus stellt sich somit in Kontinuität zum Judentum.
00:01:46: Also er ist nicht der Antijude.
00:01:49: Er isst nicht der, der das Judenturm aufheben will, sondern zur Vollendung bringen will.
00:01:55: Vertiefen!
00:01:56: Nicht abschaffen!
00:01:58: Hier geht's um Kontinuität innerhalb der jüdischen Tradition Und Jesus und auch in der Bergpredigt stehen darin, also die stehen wirklich in dieser Linie des Judentums.
00:02:10: Sie verschärfen das noch im Sinne von Nächstenliebe- und Gottesliebezusammendenken.
00:02:16: Also nicht nur die Gotteslieben sondern auch das zentrale Gebot, dass der Liebe wird im weiterer Folge dann wenn man dann weiter liest nach vorne oder nach oben gehoben.
00:02:30: Ich finde diese Stelle eine gute Erinnerung, dass wir Christinnen und Christen in einer jüdischen Tradition in Fußstapfen stehen.
00:02:38: Diese Erinnerungen tut ganz gut!
00:02:41: Denn wie ich schon gesagt habe Jesus war nicht der Anti-Jude, der wollte das Judentum nicht aufheben – auch unsere Aufgabe von uns Christinnen ist es nicht gegen das Judendum zu sein sondern wir stehen in Kontinuität großen, jahrhunderte langen sehr alten wunderschönen Tradition.
00:03:01: Das regelmäßig zu erinnern tut ganz gut!
00:03:04: Jesus war nicht dieser neue ultimative Prophet auch natürlich aus Gottes Sohn aber erbaut schon auf etwas auf.
00:03:13: Wir alle bauen auf etwas Auf.
00:03:15: Es ist eine permanente Erinnerung.
00:03:18: wir sind in einer Geschichte.
00:03:19: wir können nicht ohne.
00:03:26: Franziska Libisch-Lehner ist Theologin und Redakteurin der katholischen Presseagentur Katpress.
00:03:33: Das heutige Tages Evangelium finden Sie bei Matthäus Kapitel V, siebzehn bis neunzehn.
00:03:38: Die Impulse können Sie auf radioklassik.at slashimpuls für den Tag nachhören – wir haben auch die Bibeltexte für Sie verlinkt!
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