leb- 260222#Duo Minerva

Show transcript

00:00:28: Ich bin die Johanna Gossner, ich bin die kleine Distin von Dominerva und ich komme aus Tirol und wohne momentan in

00:01:07: Wien.

00:01:09: Und ich werde wohl der zweite Part vom Dominerval, die Dame Kella, spiele Akkordeon und komme ursprünglich aus Vorarlberg.

00:01:16: Zwei Instrumente treffen auf und finden zueinander das Motto des Duos.

00:01:22: Das Dominervar ist besonders bekannt durch die einzigartige und seltene Kombination von Clarinette und Aquadion.

00:01:31: Und wir spielen Musik, die ganz viele verschiedene Chores beinhaltet also Grenzen übergreift zwischen Klassik, Jazz, Volksmusik, manchmal ein bisschen zeitgenössische Musik, Klesma, Tango.

00:01:49: genau und wir arrangieren Bekannte Werke, also sogenannte Gassenhauer in ganz einem eigenen Stil und geben so unsere musikalische Feder weiter.

00:02:03: Wir finden nun zwei Musikerinnen zusammen!

00:02:06: Bevor wir gemeinsam angefangen haben zum Spielen hatten wir uns nicht gekannt.

00:02:10: Wir haben uns auf der Uni kennengelernt in einer Lehrveranstaltung wo die Hanne mich während der Lehrveranstalterung angesprochen hat.

00:02:17: Dazu muss ich sagen es ist Musikgeschichte und das ist nicht mein Lieblingsfach.

00:02:22: Jedenfalls hat mir die Hannah dort angesprochen und meinte so, lass uns mal was gemeinsam ausprobieren.

00:02:27: Und dann haben wir das gemacht und es hat dann so gut funktioniert dass wir auch gesagt haben ja das müssen wir weitermachen und haben uns dann so musikalisch eigentlich gefunden.

00:02:36: Wie der Damian schon gesagt hat Wir waren auf einer Lehrveranstaltung und ich glaube... Ich bin am Tag davor relativ spät nach Hause und wollte dann eigentlich einfach nicht aufpassen.

00:02:48: Und habe mit ihm gequatscht, ich hab ihn glaube ich ziemlich genervt und er hat einfach gesagt ja passt wie mach alles!

00:02:54: Ich spiele mit dir aber bitte sei jetzt leiser, ich will gerne aufpassen!

00:02:59: Genau...

00:02:59: Und da hatte ich wahrscheinlich das Glück dass ich dann das Instrument spielt, das Johanna sonst eigentlich ganz gern mag, zerkordeon und dann war das ein kleines Schuss auch gemachte Wiesen.

00:03:10: Dann geht es darum, passen die Stile zusammen und findet man gemeinsam einen

00:03:14: neuen.

00:03:15: So wie es die meisten Studentenaushaubels machen wenn man so möchte trifft man sich auf der Uni dann schaut mal was geht reparatuarmäßig?

00:03:23: Was ist möglich?

00:03:24: Dann am Anfang haben wir noch relativ klassisch begonnen mit kleinetten Literatur die eigentlich für Kleinete und Klavier begleitet geschrieben wurde und dann hat man das halt irgendwie geschaut wie man das im Akkordeon spielen kann

00:03:36: Besser gesagt, du hast geschaut.

00:03:37: Weil ich hab eigentlich keinen Plan gehabt!

00:03:39: Und das hat dann eh ganz gut gelungen.

00:03:41: und am Anfang war es sehr klassisch.

00:03:43: und irgendwann haben wir gesagt na wir wollen mehr machen, wir müssen einen eigenen Weg finden wo wir uns unsere Ideen auch ausdrücken können und dann haben wir unsere eigene Arrangements anfangen zu schreiben.

00:03:55: Da hört man den Xieberger raus, aber auch die Dame aus Tirol hat sich kurz eingemischt.

00:04:01: Das macht beide so frischend bei einem Treffen – da wird gelacht und es zeigen sich die charakterlichen Unterschiede von Damian und Johanna, die sich beim Duo Minerva perfekt musikalisch ergänzen.

00:04:14: Apropos!

00:04:14: Wir haben sie eine Talent-und Interesse entdeckt.

00:04:18: Eigentlich….

00:04:19: also meine Familie ist ziemlich in der Volksmusik und in der Plasmusik verwurzelt Und mein Papa spielte im A-Klarinette und war Cablemaster.

00:04:29: Bei der Musik daheim hat es seit Klarinetten gebraucht, dann wurde das eigentlich ziemlich festgenagelt, dass ich A-klarinetten lerne.

00:04:38: Ich glaube, ich war am Anfang nicht so begeistert, aber ich habe fürs Üben immer Geld bekommen von meinem Papa.

00:04:43: Das war seine pädagogische Art!

00:04:47: Und ich bin wirtschaftlich sehr interessiert.

00:04:54: Ja, es ist doch mit allen Dingen so.

00:04:59: Wenn man's dann ein bisschen kann macht schon mehr Spaß als wenn man schauen muss dass irgendwas geht.

00:05:05: Bei der Blockflöte.

00:05:07: Ich hab's gehaßt!

00:05:09: Ich habe ja nur Uma gegickt aber ja... Man hat halt was gelernt weil ich glaube für Kinder ist das eh super wenn sie musikalisch früher Ausbildungen kriegen.

00:05:18: Aber ich glaub' ich war ganz auf rechte Musikschülerin

00:05:23: Wobei, ich glaube das tut der Blockflirt ja unrecht.

00:05:26: Weil jeder muss das lernen die Blockflirte bevor man ein richtiges Instrument lernen darf und da sind Werte dann die Block Flirte auch.

00:05:32: Ja

00:05:33: eigentlich

00:05:33: eh.

00:05:33: Obwohl sie eh nichts dafür könnte.

00:05:35: Könnte vielleicht eher nicht das Instrument sein wenn man es richtig übt.

00:05:38: Nicht für

00:05:39: mich!

00:05:40: So wie bei dir mit dem Mund haben.

00:05:42: oder was wurde?

00:05:42: Naja auf der Block Flirt habe ich nur rumgekaut.

00:05:45: Da hat Mama gesagt naja er ist ihre eigene zu wertvoll auf der wird nicht mehr gespielt.

00:05:52: Ich wollte vor Anfang an Akkorde lernen und war dann aber noch nicht weit genug, und dann ist meine Mama mit mir zu einer Melodikalärerin und wollte mir dieses Instrument zwischenzeitlich näher bringen.

00:06:06: weil es von Tasten her ja schon nahe ist braucht beides Luft.

00:06:10: Ja ich würde jetzt mal so rückblickend behaupten ein braves Kind begeistert und habe das dann zum Ausdruck gebracht.

00:06:21: Sorgs, sag's genau wie es ist gesagt hast!

00:06:23: Bevor ich den Scheiß lernen lerne gar nix.

00:06:27: Ich muss das nicht lernen aber ich musste noch ein Jahr warten bis sie dann alt oder weit genug war.

00:06:33: sage jetzt mal bis ich mit Makodian beginnen konnte.

00:08:49: Rinnete und Akkadion – Wie funktionieren diese Instrumente?

00:08:53: Ja es ist einfach bei Makodan braucht es kognitiv sehr viel am Anfang entweder intuitiv so geschickt, dass das Verleihne funktioniert.

00:09:00: Das war scheinbar nicht.

00:09:01: Heißt ich musste dann kognitiv weit genug sein, dass es für mich funktioniert und da bin ich dann wahrscheinlich ein Jahr später reingewachsen?

00:09:09: Ja also die Grundlage ziehen drücken und auf der linken und der rechten Seite halt Knüpfe zusätzlich betätigen.

00:09:17: Die Unabhängigkeit der beiden Hände ist ja das Maßgebliche weil wir so gesehen drei Sachen gleichzeitig ausführen dann doch nicht gemeinsam.

00:09:30: Und das ist oft das Schwierige und ich glaube es funktioniert nicht, wenn man dran denkt muss ah jetzt muss sich den Finger drücken in der linken Hand denen weil der Mensch kann nicht gleichzeitig an die linke und rechte Hand gleichzeitig eine Bewegung denken.

00:09:43: Es geht nur gemeinsam und das heißt eine muss komplett auf Automatik laufen.

00:09:48: Wir sagen immer ganz gern wir müssen ein bisschen schizofrient sein im positiven Sinne damit das funktioniert.

00:09:54: Also ich zitiere gerne meinen Lehrer, mein Hero der immer sagt einfach gescheite eine Blasen.

00:10:02: Viel Luft geben.

00:10:04: Das würde ich sagen und einfach ja spülen.

00:10:08: Keine Ahnung!

00:10:08: Ich bin eher so ein Typ der eher wenig darüber nachdenkt wie was funktioniert sondern eher intuitiv das macht.

00:10:17: Okay wie funktioniert eine Klarinette?

00:10:20: Gute Frage also.

00:10:23: Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument.

00:10:25: Auf der Klarinete ist ein Blatt gespannt am Mundstück, das durchs Rheinblasenschwingungen erzeugt und so irgendwie entsteht der Ton und da hätte sich es vielleicht sehr gut geeignet wenn ich auch bei Instrumentenkunde aufgepasst hätte was ich nicht gemacht habe wie man jetzt gerade sieht.

00:10:42: auf alle Fälle betätige ich die Klarinett mit viel Luft.

00:10:47: Und ja, mit Bewegung der Finger und mit der Schwingung von der Luft erzeuge ich einen Ton.

00:10:53: Stimmt das damit?

00:10:54: Ja, jeder dem welche Klappe du halt schließt wird die Länge vom Rohr verändert und dann kommt ein entsprechend unterschiedlicher Ton raus!

00:11:03: Ich bin aber der Überzeugung wenn man dann ungefähres Handwerk drauf hat, dann glaube ich dass es einfach besser ist.

00:11:11: Man denkt nicht zu viel nach sondern spürt einfach und hat Spaß.

00:11:17: Sonst wird das zu verkopft, so steif und ja...

00:11:22: Jetzt kennen wir uns aus!

00:11:24: Übrigens, Johanna Gossner gibt es nicht nur im Duo sondern auch zur Tritt.

00:11:28: Genau ich habe noch einen Trio, Trianima heißt es, das clarinette Cello & Harve.

00:11:34: Und da haben wir jetzt gerade unsere erste TD veröffentlicht, Re-Coloured heißte.

00:11:41: Das ist auch so ein Kamermusik, Asobrel.

00:11:45: Wir nennen es gerne Fusion Chamber Music weil es eben auch so verschiedene Stile miteinander verbindet.

00:11:52: Ich habe einfach zwei hübsche Mädels gesucht die das mit mir machen und ja und hab dann diese zwei wunderbaren Damen gefunden.

00:14:09: Vom Trio Trianima wieder zum Duo Minerva.

00:14:13: Da haben wir ein Keller schildert zur Namensgebung

00:14:15: Duo minerva?

00:14:16: Weil wir ganz kurz vor einem Wettbewerb dringende Namen braucht haben und uns nicht Keller-Gostner-Duo nennen wollten, wie es so viele gibt.

00:14:26: Oder Gergostner Keller je nachdem wie man möchte der Isl voran.

00:14:30: Hahahaha!

00:14:33: Jedenfalls haben wir uns dann ein bisschen umgeschaut.

00:14:38: was wird eigentlich ganz gut klingen?

00:14:40: Und Minerva hat einen schönen Klang würde ich mal so sagen.

00:14:47: dass eine Bedeutung hat es, ja.

00:14:49: Es ist nämlich eine Göttin der Kunst und des Handwerks und dann haben wir gedacht das passt eigentlich ganz gut zu uns.

00:14:55: Später haben wir dann auch erfahren, dass es auch eine Göttin der Kriegskunst ist.

00:15:00: vor dem distanzieren wir uns jetzt in unserer Kunst und auch menschlich.

00:15:05: genau so sind wir eigentlich zu unserem Namen gekommen.

00:15:08: Wie funktioniert das im Alltag?

00:15:10: Konzerttournien Unterricht und dergleichen?

00:15:14: Wir haben da ein gutes Miteinander gefunden.

00:15:16: Klar, am Anfang war es – da waren wir auch noch jünger.

00:15:19: Mit dem Alter wird man reifer und man merkt was man selber braucht.

00:15:24: Und wenn man so lang unterwegs ist lernt man auch die andere Person brauchen.

00:15:30: Da haben wir uns mittlerweile wirklich ganz gut aufeinander eingegrooft, dass wir wissen wer etwas braucht und das uns gegenseitig geben.

00:15:38: Wir sind auch sehr gute Freunde und nicht nur musikalische Partner.

00:15:42: Das macht's auch sehr schön eigentlich!

00:15:45: Wie ist das mit dem Off-Tournee sein, dazu sagen Johanna Gossner und Damian Keller?

00:15:50: Also dadurch dass der Damian auch unterrichtet sind es meistens nicht drei Wochen sondern eher kürzere Abschnitte.

00:15:57: Und ja da treffen wir uns am Flughafen fliegen wohin wo wir die Konzerte haben.

00:16:03: Ich quatsche viel!

00:16:04: Damien hofft viel zu.

00:16:06: Wir gehen schön essen spielen Konzert.

00:16:09: Genau durch das man halt gemeinsam hinreißt und dann vor Ort sich Sachen anschaut, wenn man Zeit hat.

00:16:16: Meistens klingt oft schöner als es ist, weil man sagt wir sind auf Konzerttournee, weil er dann halt hinfliegt und Probe hat am Abendkonzert und ins Hotel geht und am nächsten Tag jetzt wieder weiter in die nächste Stadt wo man dann halt wieder... Also viel Zeit des Reisezeit!

00:16:34: Man geht natürlich gemeinsam erst und wenn man zeit hat schaut man auch gemeinsam was an.

00:16:38: Also meistens ist der Dame an der Kulturell Interessierte.

00:16:42: Ich bin wieder für die Soziale.

00:16:44: Wir hatten in

00:16:56: Griechenland und Türkei Tournee, wir waren in Serbien.

00:17:00: also wir sind ein bisschen rumgekommen letztes Jahr aber wir haben natürlich auch im deutschsprachigen Raum doch einige sein Konzerten gespielt.

00:17:07: Wir haben eigentlich ganz Österreich abdeckt letztes Jahr.

00:17:12: Wir waren in jedem Bundesland aus in Salzburg, meine ich.

00:17:47: Also Bonds ist es in erster Linie so wenn wir ein neues Programm einstudieren oder neue Stücke einstudien dann treffen uns sehr wohl zum Proben.

00:17:54: Dann nehmen wir uns meistens auch wirklich ordentlich Zeit davor Proben gemeinsam schauen, wie die Arrangements funktionieren.

00:18:01: Weil sie sind ja auch von uns selber geschrieben und dann schaut man dass sich das in einem Probenprozess dann entwickelt.

00:18:08: Wenn denn ein Programm auf der Bühne ist, treffen wir uns jetzt weniger zum Proben eher vor den Konzerten, dass man kurz Sachen durchspielt bei denen man dann danach im Konzert ein besseres Gefühl hat.

00:18:23: Aber wenn...

00:18:23: Die letzten Mal nicht funktioniert haben wir

00:18:25: eigentlich, oder?

00:18:26: So kann man es auch sagen!

00:18:27: Genau also vor den Konzerten ist das eigentlich so dass die Programme so gut schon drauf dass wir die so gut drauf haben dass wir dann eigentlich nicht mehr nochmal zwei Tage vom Konzern zusammenkommen und noch mal proben.

00:18:41: in dem Sinn

00:18:42: Wir haben ja einen Programm das heißt Hymal Amour Und das wird in jedem KonzERT angeboten.

00:18:49: Es ist jetzt nicht so, dass man bei jedem Konzert was Neues

00:18:51: spielt.

00:18:52: Aber wenn jetzt wirklich der Wunsch da war, dass wir ein spezielles Stück spielen und das dann ins Programm aufnehmen, wird es natürlich

00:18:57: geprobt?

00:18:58: Die Weihnachtskonzerte zum Beispiel!

00:19:02: Da wünschen sich ja jeder immer Weihnachtslieder und die muss man dann schon einmal kurz proben.

00:19:08: Wir kommen beziehungsweise finden die beiden neue Musikstücke für ihr Programm.

00:19:13: Momentan schickt Johanna neue Vorschläge und fragt mich, was ich davon halte.

00:19:18: Also momentan ist die Johanna sehr inspiriert, neue Sachen zu finden.

00:19:23: Meistens mitten in der Nacht.

00:19:24: Meinstens mitte in der Nacht und dann bekomme ich die Frage wie findest das?

00:19:28: Und dann gibt es eigentlich nur eine Antwort.

00:19:31: Natürlich finde ich sie super!

00:19:34: Da muss man dazu sagen, Johanna hat einen guten Geschmack.

00:19:36: meistens, finde ich Sie tatsächlich super oder ich finde ein diplomatischen Weg zum Sagen... dass ich was anderes schöner finde.

00:19:51: Die beiden sind und das sei angeführt privat kein Paar, aber sie verstehen sich einfach prächtig auch abseits des musikalischen Miteinander-Tons.

00:20:08: Ich verstehe schon, das habe ich mein ganzes Leben schon gehört.

00:20:10: Das sagt immer für einen Lacher wenn wir dann sagen wir sind kein Paar und am besten ist die Frage dann danach warum nicht?

00:20:20: Worauf ich ganz gerne antworte wenn ihr die Johanna besser kennen würdet's

00:20:24: Aber es macht nichts!

00:20:25: Ich bin auch frisch verliebt also ich steige nicht leer aus.

00:20:29: Es wird passend gemacht.

00:20:30: natürlich braucht es auch ein Verständnisvolle Partnerinnen.

00:20:36: Was hören die beiden eigentlich privat für eine Musik?

00:21:05: Das kommt aber jetzt eher aus der Richtung World Music, würde ich sagen.

00:21:10: Klar hat es auch Vorteile wenn man in der U-Bahn sich etwas anhört zum einfach die Außenwelt abschalten.

00:21:16: Aber wenn man Platte hört dann ist das dieses.

00:21:19: Ich muss mich bewusst hinsetzen Hör dem zu und spätestens wenn die Platte am Ende ist muss sie umdrehen.

00:21:29: Das heißt ich kann jetzt da nicht nebenbei schon, aber dann wird es schwieriger wenn ich in der Küche stehe und was schnippel.

00:21:35: Dann werde ich wahrscheinlich nicht dieses mitbekommen wenn die Platte am Ende ist.

00:21:39: das heißt ich setze mich wirklich hin und höre mal die platte von vorne bis hinten an.

00:21:45: also ich persönlich ohne jetzt irgendjemand auf den Schlips treten zu wollen behaupte dass... Also man braucht einfach eine gute Anlage.

00:21:52: grundsätzlich dass man den Unterschied überhaupt höher zwischen Platte.

00:21:59: Lautsprechend anhören bringt man die beste Qualität deiner Platte nicht.

00:22:02: Klar, eine CD wird komprimiert da können einfach nicht so viel Daten drauf sein wie auf einer Platte.

00:22:09: und dementsprechend wenn ich eine gute Anlage habe dann kann ich das auch ganz anders wahrnehmen im Klang.

00:22:17: Die Frage ist ob Ob manche das auch einfach glauben, dass sie es hören obwohl's eigentlich gar nicht da ist.

00:22:23: Natürlich höre ich Monkme Musik aber es ist halt schon mein Beruf irgendwie und ich kann nicht ständig die Musik hören.

00:22:30: Das macht meinen Kopf voll.

00:22:32: Also ich... Ich tu auch sehr gern wenn ich Musik hör analysieren Und dann fällt mir auf, dass wenn ich musik hört das ist oft nicht als Genusshör sondern viel im Kopf habe und denk drüber nach.

00:22:48: Und dann ist es mehr anstrengend als zufriedenstellend, will ich sagen.

00:22:53: Meistens freut man irgendwas ein oder her irgendwas unbewusst irgendwo und denke ich mir auch das ist eigentlich ein cooles Lidl und dann Google-ie und dann schaue ich was so Alternativen gibt, was so ähnliche Sachen gibt und wenn ihr dann irgendetwas gefunden habt, was mal gefällt, dann schicke es an.

00:23:09: Also mehr Recherche Zwecke als Genuss hören?

00:23:12: Genau!

00:23:13: Ich krieg zum Beispiel die Krise, wenn ich aufstehe in der Frühjahr und es läuft irgendwo Musik.

00:23:20: Ich kriege da die Krese!

00:23:21: Ich kann das nämlich nicht als Genuss... Also natürlich, Musik ist Genuss.

00:23:25: Aber wie in der Frier viele Menschen, wenn sie in der Freie aufstehen, das erste was sie machen ist den Radio einschalten.

00:23:31: Super!

00:23:32: Wenn ihr als erstes den Radio anschaut, dann bin ich sofort in meinem Business.

00:23:37: Und das sofort in der frieren, das haut ja nicht aus.

00:23:40: Ein liebliches Hobby ist für Jana Gossner Eine tierische Freundin.

00:23:44: Mein größtes Hobby ist mein Hund, weil ich einen rot-braunen amerikanischen Langhaar Tigerzberg Dackel nenne ich Ella wie Ella Fitzgerald und sie ist die süßeste überhaupt.

00:23:58: Sie ist mein Baby.

00:23:59: Sie liebt den Damien heiß göttisch, weil der immer lecker ist für sie mithört also er schleimt sich da schon ziemlich ein Und sie schläft wenn wir spielen oder proben.

00:24:11: Sie ist so brav

00:24:12: und so süß.

00:24:13: Wir hatten einen schwierigen Start,

00:24:15: sie hat den Kleimer auf die Laptop-Tasche gepisst.

00:24:21: Manch Johanna hat mich vorgeweiht aber danach haben wir ein gutes Miteinander gefunden und ich glaube die Ella mag mich und ich mag sie auch.

00:24:27: Johanna Gossner ist jetzt seit vielmusikalisch international unterwegs.

00:24:31: Sie ist Clarinet Tistin der Staatskapelletristen in der Semperoper Damian Keller unterrichtet.

00:24:38: Ja, ich würde jetzt nicht sagen dass es die Pflicht ist, sie tust gerne, also ihr Unterricht gern und ich versuche das beides gleichwertig eigentlich ist.

00:24:47: Wobei natürlich bin ich drücklich mich gern musikalisch aus, würd jetzt mal sagen.

00:24:55: Johanna Grossner sagt zu ihrer Tätigkeit

00:24:57: Ich bin Freelancerin freischaffende Musikerin und hauptsächlich Kammermusik, aber manchmal werde ich auch für so Projekte oder Zeitverträge oder Zeitabschnitte gefragt im Orchester zu spülen.

00:25:12: Und das ist dann eigentlich eine sehr nebenher sehr angenehme Arbeit weil man muss nicht so viel einbringen an Persönlichkeit sondern sich einfach niedersitzen und spüren wo es da steht.

00:25:24: und mein Lehrer sagt dann immer gerne einfach Niedersitzungspiel und Klappe halten Ist jetzt nicht mein Hauptberuf, aber hat sich so

00:26:44: ergeben.

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