beitrag- 260303#worldvision_Rädler_Kampagne

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00:00:00: Mädchen sind Weltredamstärksten gefährdet von Gewalt, Zwangsheirat und fehlender Bildung.

00:00:06: Bis zum Weltfrauentag am achten März suchte Herr Worldwischen Österreich hundert Patinnen und Paten.

00:00:13: Den mit einer Patenschaft schenkt man eine Mädchensicherheit, Bildung und Hoffnung auf eine selbstbestimmte Zukunft.

00:00:21: Angelika Redler von WorldWishen – Mit wichtigen Hintergründen.

00:00:26: Mädchen sind weltweit benachteiligt.

00:00:29: Sie haben weniger Chancen im Leben und das betrifft vor allem auch das Thema Bildung.

00:00:33: Die UNO geht davon aus, dass zum Beispiel in den vergangenen Jahren immer noch hundertzehn Millionen Mädchen auf der Welt nicht zur Schule gehen können.

00:00:41: Bildung ist aber ein Schlüssel, um aus der Armut herauszukommen.

00:00:44: Wenn Sie keine Ausbildung machen, dann können die Kinder nicht eine neue Lebensperspektive und einen Weg aus derarmut finden.

00:00:51: Umgekehrt ist es die Armut, die dazu führt dass gerade auch Mädchen keine Schulausbildung bekommen.

00:00:57: Oft können sich Stehl dann einfach nicht mehr leisten, auch die Mädchen zur Schule zu schicken.

00:01:02: Die Buben dürfen, die Mädchendürfen oft nicht.

00:01:05: Mädchen in Ländern subzahler Afrikas wie auch Südostasien sind besonders betroffen.

00:01:10: Die Sicherheit und das Wohl ergehen der Kinder haben bei World Vision oberste Priorität.

00:01:16: Kinderschutz bedeutet für Kinder vor Misshandlung, Ausbeutung von Nachlässigung und Gewalt zu schützen – im Ernstfall sofort einzugreffen!

00:01:25: Aber – und das ist das Gelingende – es gibt ja Volksgeschichten die beweisen wie Hilfe richtig eingesetzt ankommt….

00:01:32: Wenn man Mädchen die Möglichkeiten gibt, sich zu entfalten, dann steht ihnen die Welt offen.

00:01:38: Und manche Mädchen müssen dafür aber auch ganz schön hart kämpfen.

00:01:41: Wir von World Vision versuchen sie zu unterstützen in ihren Rechten und ihnen damit eine neue Hoffnung zu geben, neue Möglichkeiten zu geben.

00:01:49: Ein Mädchen, der das sehr gut geschafft hat ist zum Beispiel Sarah.

00:01:52: Sie kommt aus Tanzania, ist in sehr, sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen mit vielen Geschwistern.

00:01:58: ein siebzigjähriger Vater Die Großeltern auch noch zu Hause, die Familie konnte sich nichts leisten.

00:02:03: Deshalb gingen nur die Buben zur Schule.

00:02:06: Aber Sarah war ein sehr intelligentes Mädchen und sie hat sich dafür eingesetzt dass auch Sie endlich einmal die Schulbank drücken darf.

00:02:13: Gemeinsam mit World Vision und dem Dorfvorsteher, mit den wir in solchen Projekten dann oft zusammenarbeiten konnten wir es schaffen das Sarah die Schule besuchen konnte Und zeigte sich, sie ist ein besonders intelligentes Kind.

00:02:26: Sie hat zwei Klassen übersprungen und hat nun, dass Sie Lehrerin zu werden.

00:02:31: Und hat ganz zurecht auch im Blick, dass sie damit ihre Familie sehr viel besser unterstützen kann als wenn sie zu Hause geblieben wäre was die Eltern eigentlich für sie vorgesehen hätten.

00:02:41: Wenn sie zuhause geblieben wär, die Hausarbeit gemacht hätte, die anderen Kinder versorgt hätte und dann unter Umständen auch früh verheiratet worden wäre

00:02:49: Den genau das ist in den Kulturen oft das Problem die Kinder heiraten.

00:02:53: Und da setzt World Vision an, so Angelika Riedler.

00:02:57: Dass Mädchen sehr früh schon verheiratet werden ist ein sehr traditionelles Rollenbild das in vielen Gesellschaften vorherrscht.

00:03:04: auch da kämpfen wir natürlich mit unseren Kampagnen dagegen an indem wir sagen Mädchen brauchen eine Ausbildung.

00:03:10: Frühverheiratsung ist nicht gut.

00:03:12: sie ist weder für den Psychekut noch für die Gesundheit gut und sie nimmt den Mädchen oft jede Chance sich im Leben zu entfalten.

00:03:19: Und der entscheidende Hilfspunkt ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von World Vision die Dorf-Community kennen um einzugreifen und zu helfen.

00:03:28: Wir haben Projekte in sehr vielen Ländern dieser Welt unter anderem in Tanzania, in Sierra Leone oder Myanmar.

00:03:35: In diesen Projektgebieten wird die Community seit Langem begleitet und man weiß welche Familien brauchen besondere Unterstützung.

00:03:42: Welche Kinder haben gute Chancen sich weiterzuentwickeln?

00:03:45: Es gibt eigene Mitarbeiter diese Kinder heraus suchen und dann auch schauen, wie können wir da besonders gut ansetzen um die gesamte Community über die einzelnen Patenkindern zu unterstützen.

00:03:58: Wenn Sie davon berührt sind, dann helfen sie mit hundert Mädchen aus diesen prekären Umständen zu retten.

00:04:04: Infos unter www.worldwischen.at.

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