beitrag- 260303#worldvision_Corti_Esther
Show transcript
00:00:00: Sebastian Carti, der Geschäftsführer von World Vision Österreich ist regelmäßig im Austausch mit dem internationalen Board der überkonfessionellen Hilfsorganisation.
00:00:10: Im vergangenen Meeting einer Konferenzschaltung mit dem Internationalen Präsidenten und Chief Executive Officer von WorldVision International Andrew Morley erfuhr die berührende Lebensgeschichte von Esther in Tanzania
00:00:24: Die das wunderbar illustriert, die mich wirklich tief berührt hat und zwar von einem Kollegen im Norden von Tanzania auf Projektbesuch war und in eine Schule hineingekommen ist, mit seinen Kollegen kommt rein und will den Kindern dazuhören.
00:00:37: Und ein eines der Mädchen nimmt ihn am Ärmel und zupft ihn und sagt darf ich dir meine Geschichte erzählen?
00:00:43: Das war überhaupt nicht Teil des Programms.
00:00:44: und er dreht sich zu hier.
00:00:45: und sie sagt Ich bin als junges Mädchen von meinen Eltern wie es üblich ist In unserer Dorfgemeinschaft genital verstümmelt worden.
00:00:53: Meine Eltern waren sehr, sehr arm und ich bin früh verheiratet worden an einen anderen Mann.
00:01:00: und mein Kollege fragt sie, mein Kollege der ungefähr sechzig ist wie all dieser Mann gewesen ist.
00:01:05: Und sie schaut ihn an und sagt Der war älter als du!
00:01:08: Sie ist an diesem Mann verheiratet worden und dieser Mann hat sich sehr geschlagen und sie ist geflohen von dort, ist zurück zu ihren Eltern wo jedes Kind hinlaufen würde wenn es geschlagen wird und kommt bei ihren Eltern an und so wie der Kollege erzählt die Mutter nimmt sie eine linken Hand und der Vater nimmt sie ein rechten Hand und bringt sie zurück zu diesen Mann.
00:01:25: und Dieser Mann schlägt sie weiter.
00:01:28: Sie ist noch einmal geflogen und sie ist wieder zu ihren Eltern geflohen.
00:01:31: Und wiederum bringen die Eltern sie zurück zum Mann, der nicht aufhört, sie zu schlagen und zu missbrauchen.
00:01:38: Das dritte Mal als ich weglaufe, dass sie nicht mehr zu ihren Eltern war, sondern es zu der Dorfvorsteherin gelaufen und hat dort Schuss gesucht und jetzt sie weggeschickt weil das war sehr üblich in dieser Gemeinschaft, dass Kinder kinderal verstimmelt werden und auch früh verheiratet werden.
00:01:53: Dann ist sie zur Polizei Und die Polizei hat sie auch weggeschickt, hat sie komplett ignoriert.
00:01:59: Und sie hatte nicht mehr gewusst was sie machen sollen und ist in eine ganz kleine Hütte hineingelaufen ohne zu wissen wer da drinnen ist.
00:02:07: Da war zufällig eine Kollegin von uns, die Patenschaftsbriefe von Patenkindern übersetzt hat.
00:02:13: Diese Kollegin hat dieses Mädchen in den Arm genommen und hat sie erst einmal in ein Gang ausgebracht.
00:02:19: Dort hat sie eine Woche lang bleiben müssen weil sich schwere Verletzungen... davon getragen hat durch den Missbrauch und hat sie dann zu Pflegeeltern gebracht, die zufällig auch der Onkel und die Tante waren von dem Kind.
00:02:30: Und von dort hat sie in die Schule gehen können.
00:02:33: Zum damaligen Zeitpunkt war dieses Mädel acht Jahre alt.
00:02:36: Da ist auf einmal Hoffnung wieder aufgeblüht einerseits durch die Kollegin, durch den Schutz, den sie erfahren hat, durch die Möglichkeit dann aber auch in die Schule zu gehen und inzwischen ist das Mädel elf Jahre alt.
00:02:46: wir haben dann sehen können bei einer Konferenz wie Sie mit dem Kollegen gesprochen hat in relativ gutem Englisch, weil sie relativ gut verstehen können.
00:02:54: Und sie erzählt das ihr größter Wunsch ist Kindern wie ihr selbst später zu helfen Lehrerinnen zu werden ihnen diese Hoffnung zu schenken.
00:03:02: Sie hat mit so einem Selbstbewusstsein gesprochen und mit so einer Freude auch man kann sich das fast gar nicht vorstellen dass dieses Mädel noch drei Jahre davor ja missbracht worden ist wie der Scheiben noch lesen konnte all das erleben musste und die Kinder sind eben auch ein Verdenschaftskind.
00:03:16: Das ist die Lebensrealität von vielen Kindern, von vielen Mädchen.
00:03:19: In vielen Ländern der Welt an.
00:03:20: Sania ist nur ein Beispiel und unser Anliegen ist es eben diesen Mädchen und ihren Geschwister noch in Familie nach Hoffnung zu schenken.
00:03:28: Sebastian Korte, World Vision Geschäftsführer Österreich, schildert über berührende Reaktionen auf die Geschichte von Esther.
00:03:36: Die Geschichte gehört habe ich und viele anderen also uns sind die Tränen wirklich in den Augen gestanden Und vor allem auch dieses Mädchen zu erleben in so einer Videoschaltung, das war schon extremer mutigend.
00:03:45: Er hat diese Geschichte erzählt, er ist ja auch in verschiedenen Unhofforen und dann hat er diese Geschichte erzählt und sagt da waren mehrere Präsidenten von Ländern die auch davon betroffen sind und ihm drinnen in den Augen gehabt haben und haben ihm persönlich gesagt dass sie sich einsetzen werden, dass Kinder herrät abgeschafft wird.
00:04:00: in ihrem Land also von ganz klein kann so ein Mädchen auch eine Riesenwirkung haben.
New comment