Perspektiven über die Passionsspiele in St. Margarethen

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Show transcript

00:00:00: Willkommen zur Perspektivensendung am Aschermittwoch.

00:00:04: Passend dazu darf ich Ihnen heute die neue Fassung der Jubiläums-Passionsspiele in St.

00:00:10: Margareten vorstellen!

00:00:12: Mein Name ist Veronica Bonelli, mein Gesprächspartner wird gleich Fahrer, Spielleiter und Autor Richard Geyer sein.

00:00:21: Zu Beginn möchte ich Sie aber einladen dass wir uns über die Musik auf die Sendung einstimmen.

00:00:27: Sie hören im Hintergrund schon das Hauptthema für die Passionsspiele, komponiert von Albin Rudisch.

00:02:48: Ja da ist irgendwie schon alles drin Geheimnis Liebe Drama Schmerz und Licht.

00:02:55: All das ist Teil der Passionsgeschichte Leben und Leiden des Jesus von Nazareth.

00:03:01: Seit hundert Jahren gibt es die Passion Spiele Im Steinbruch von Sankt Margareten in Burgenland.

00:03:07: Anlass genug für eine neue Textfassung mit dem Titel Mirjam Stark wie der Tod ist die Liebe.

00:03:14: Erzählt wird also aus dem Blickwinkel einer Frau, Maria Magdalena.

00:03:20: Geschrieben hat den Text Richard Geyer erst Pfarrer der Gemeinde Insanktmageräten und Spielleiter.

00:03:28: Bevor wir Ihnen gleich fragen warum er Mirja – das ist die hebrische Form von Maria in den Mittelpunkt stellt wollen wir erstmal noch klären was sind Passionsspiele eigentlich?

00:03:39: Und wie sind sie entstanden?

00:03:41: Passionsspiele sind eine Tradition, die etwa so vierhundert Jahre alt ist.

00:03:47: In einer Zeit entstanden in der es große äußere Not gab nach einem dreißigjährigen Krieg und man stellte sich die Frage wie man den Glauben an eine vom Krieg ziemlich mitgenommene Bevölkerung weitergeben kann.

00:04:04: Vieles was man vorher gesagt hatte hat einfach nicht mehr sonst gepasst nach diesen leidvollen Erfahrungen des Krieges.

00:04:13: Und so sind die Jesuiten eigentlich auf die Idee gekommen, den Glauben szenisch darzustellen.

00:04:20: an ihren Jesuitenschulen haben sie sogenannte Jesuitenspiele aufgeführt und dabei ist es um die christliche Botschaft gegangen, um die Darstellung von biblischen Szenen und aus dieser Tradition ist dann etwas geworden, das fast ein bisschen in die Volksfräumigkeit dann hineingewachsen ist.

00:04:45: Viele Menschen haben unter den Erfahrungen des Krieges gelitten, waren verzweifelt und haben Tod- und Leiderfahren.

00:04:54: Und dann boden Passionsspiele plötzlich die Möglichkeit sich mit dem Leiden Jesu zu identifizieren indem es zähnisch dargestellt worden ist.

00:05:06: Und oft sind Passionsspiele auch die Erfüllung eines Gelübdes.

00:05:10: Man hat sich Hilfe versprochen dadurch, dass man gesagt hat wir opfern unsere Zeit und unser Engagement für die Darstellung des Leidens Jesu und dadurch entsteht Segen für uns.

00:05:25: so ungefähr war also der Grundgedanke.

00:05:29: und da gibt es dann eben eine ganze reiche Tradition von Passions- spielorten Bei uns hier im Alpenbereich, wo dann hörtlich der Alpen sind es vor allem Oberammergau.

00:05:42: Geht auf ein Pest gelübte zurück und Erl in Tirol ist auch so ein Ort, der ganz lange Tradition hat.

00:05:52: Die Passionsspiele in St.

00:05:53: Margareten sind eine bähte Folge dieser Tradition Und wir haben eine hundertjährige Geschichte Auch ein gelübter Stand im Vordergrund.

00:06:05: Man wollte sich Zeit nehmen für Passionsspiele, um damit die Gnade zu erbitten, dass man eine eigene Kirche bauen kann.

00:06:17: Und?

00:06:17: Es ist tatsächlich geglückt!

00:06:19: Also, in dem Jahr neunzehntelzwanzig waren die ersten Spiele.

00:06:23: Das war noch so ein Projekt eines Pfarrers der sehr leidenschaftlich war um die Jugend an der Kirche zu binden.

00:06:34: Und als das so erfolgreich war, hat man gesagt, dass wäre eine Möglichkeit, um auch Geld zu sammeln für den Kirchen-Neubau und hat es mit einem Gelübde verbunden.

00:06:45: Und tatsächlich, so... ...Ninzenhundertneunundfünfzig konnte dann der Grundstein für die Kirche gelegt werden in der ich bisher noch tätig

00:06:56: bin.".

00:06:56: Welchen Wert kann diese Tradition heute noch haben?

00:07:00: Nach wie vor sind Passionsspieler ja belebt, werden gut besucht und immer noch finden sich hunderte Menschen die bereit sind als Leihendarsteller in ihrer Freizeit mitzumachen.

00:07:12: Also ich sehe darin den Versuch von Menschen den Glauben zu verkünden.

00:07:20: Normalerweise kennen wir die Predigt- und Bücher als Möglichkeit der Glaubensverkündigung.

00:07:27: da ist das immer sehr, sehr sachlich und so weiter.

00:07:31: Und wenig emotional!

00:07:34: Hier versuchen Menschen Zeugnis für ihren Glauben zu geben indem sie das Leben Jesu darstellen und dabei die bübliche Botschaft natürlich weitergeben und gleichzeitig aber auch Ihren eigenen Glaubens, dass Sie selber bereit sind dafür einzustehen setzten sich auch in gewisser Weise einem geistlichen Programm aus, wenn sie als Darsteller mitwirken.

00:08:03: Ich kenne so manche Jesus-Darsteller die gesagt haben diese Rolle hat mein Leben eigentlich verändert, hat meinen Glauben verändert.

00:08:13: nun ist es so dass natürlich alte Art und Weise Passionsspiele aufzuführen dieses etwas weihvolle Bebildern von biblischen Szenen nicht mehr so ganz den Funken überspringen lässt zu einem Publikum, das heute ja mit einer Fülle von Bildern konfrontiert ist.

00:08:38: Früher war es also noch in den siebziger Jahren eigentlich einzigartigt, so in der eigenen Atmosphäre eines Dorfes das darzustellen.

00:08:48: und heute funktioniert das natürlich nicht mehr.

00:08:52: Aber es gibt immer noch bei uns in St.

00:08:55: Margareten etwa vierhundert Leute aus dem Dorf, das ungefähr zweitausend Einwohner hat die da bereit sind mitzumachen weil sie eine Chance spüren Menschen für den Glauben zu gewinnen, Menschen anzusprechen.

00:09:13: Und zu denen gehört auch Pfarrer Richard Geier obwohl er selbst Man hört es wohl ja nicht aus dem Burgenland, sondern aus Bayern kommt.

00:09:21: Also kein Einheimischer ist der immer schon dabei war und trotzdem man hat den Eindruck dass er sehr gut hierher passt und seiner Verantwortung als Spielleiter mehr als gerecht

00:09:34: wird.

00:09:34: also ich habe mich immer für die hatte interessiert und als junger Mann war ich wirklich auch ein bisschen so im Schwanken ob ich nicht da eine Ausbildung beginne habe ich aber dann für Spreester seine entschieden und habe eigentlich nie mehr daran gedacht, dass irgendwie das Theater oder die Bühne näher an mich herankommt.

00:10:01: Unser Bischof in Eisenstadt hat mich angesprochen als ich gerade so vakant war und eine neue Stelle besuchte.

00:10:10: er hätte da was für mich es hätte mit den Passionsspielen zu tun und er würde es mir zutrauen.

00:10:18: Und so habe ich dann innerlich mich eigentlich sofort und sehr schnell gefreut, weil ich ganz spontan die Ahnung bekommen habe.

00:10:28: Das ist jetzt etwas das ganz gut zu mir passt und wo ich so auf meine alten Tage noch etwas machen kann was ich eigentlich schon immer machen wollte nämlich ins Theater zu kommen.

00:10:44: Natürlich kam ich als Fremder in diese Tradition hinein.

00:10:47: das Dorf hat da so seine eigene Art und Weise, seine Routine auch mit diesen Passionsspielen umzugehen.

00:10:54: Und ich musste dann zunächst wirklich sehr stark die Menschen für den Gedanken gewinnen, dass wir neu ansetzen, dass sie etwas ausprobieren, dass Sie die Tradition nicht Adakta legen sondern aus der Tradition heraus etwas machen was die Menschen von heute ansprechen könnte

00:11:16: neu ansetzen, die alterwürdigen Passionsspiele also ein bisschen verändern.

00:11:21: Wie ist das gelungen?

00:11:22: Das war die einfache Idee neben der szenischen Aufarbeitung der Lebenssituationen von Jesus und seiner Predigt und seinen Wundern bis hin zum Kreuz noch eine andere Geschichte zu erzählen.

00:11:40: Ich habe ein bisschen überlegt soll es wirklich so ganz fiktiv sein oder greif ich etwas auf, was in der Bibel durchaus auch stattgefunden hat.

00:11:48: Und so bin ich auf den Gedanken gekommen die Emmaus Jünger, die nach Ostern, nach der Karfreitagssituation nach Hause gehen frustriert und mit vielen Fragen dass sie einen Dialog führen und miteinander sprechen.

00:12:04: Jesus begegnet ihnen die bekannte Szene aus dem Lukas Evangelium nachdem sie Jesus begegnet sind und ihn erkannt haben am Brotbrechen wieder zurückgehen, nach Jerusalem und den Jüngern davon erzählen.

00:12:18: Und auf diesem Weg reflektieren Sie – und Sie stellen sich Fragen die dann letztendlich auch unsere Fragen sind, die fragen unserer Zeit.

00:12:28: So hatte ich eine Möglichkeit aktuelle Themen hineinzubringen und sie zu beantworten in dem dann Szenen aus dem Leben Jesu die Gedanken, die sie immer irgendwie im Dialog hatten illustriert haben.

00:12:45: Dieser Neustart ist gelungen aber mit ein bisschen Vorlauf.

00:12:50: unter den Spielern gab es natürlich eine große Skepsis.

00:12:53: warum denn schon ein neues Spiel?

00:12:56: das alte ist doch noch gar nicht so alt vielleicht zwanzig Jahre und eh immer wieder verändert also jetzt ganz was neues.

00:13:03: aber da ist ein kleines Wunder passiert und die Leute haben mir einfach vertraut Und ich habe ihnen dann den Text stückweise so im Entstehen vorgelegt.

00:13:14: Sie konnten darüber befinden und sie haben sehr schnell gemerkt, da kommen wir selber vor und vieles was aus der alten Tradition vertraut war kommt auch hier wieder denn das Leben Jesu kann man nur in ganz gewissen Szenen einfach darstellen und am Schluss ist immer die Kreuzigung und Verstehung waren dann doch bereit, mitzumachen.

00:13:42: Und... Dann ist allerdings Corona gekommen und hat uns einen großen Strich durch die Rechnung gemacht.

00:13:48: Wir hätten einundzwanzig gespielt und konnten dann erst zweiundzwantig spielen und hatten Schwierigkeiten bei der Vorbereitung weil wir eigentlich bis vier, fünf Wochen vor der Premiere nicht wussten ob wir überhaupt spielen durften.

00:14:03: Ich denke es ist gelungen!

00:14:04: Die Leute haben gespürt man kann an das Thema auch mit einem anderen Zugang herankommen.

00:14:12: Und während des Spiels, und während der Vorbereitung des Spieles entsteht ja eine Dynamik und ein Feeling und ein Gemeinschaftsgefühl und einen Ergriffensein von dem was da zustande gebracht wird dass es geradezu in Euphorie geendet ist.

00:14:32: dann aber nicht nur über meine Texte oder über das Stück sondern Ein neues Stück, das man auf die Welt bringen konnte und dass die Zuschauer davon angetan waren.

00:14:47: Das hat unsere Leute in St.

00:14:49: Margareten ziemlich

00:14:51: beeindruckt.".

00:14:52: Und so kommt es, dass es für dieses Jahr zum hundertjährigen Jubiläum wieder eine neue Fassung geben wird?

00:14:59: Ja ich glaube, dass man heute fast immer ein neues Spiel bieten muss – funktioniert irgendwie nicht mehr so ganz, obwohl es immer wieder gleiche Szene natürlich gibt.

00:15:15: Aber ich denke man muss neu ansetzen und es gibt auch immer neue Fragestellungen.

00:15:21: heuer im Jubiläumsjahr habe ich mich getraut die Frage der Frauen in der Kirche oder in der Bibel zu stellen.

00:15:31: Ich lasse also Eine Frau erzählen über ihre Erfahrungen mit Jesus.

00:15:36: Es ist Maria Magdalena, die in unserem Stück Miriam heißt – das ist ja der herbräische Name des lateinischen Wortes Maria.

00:15:45: und sie erzählt und reflektiert in einer gewissen zeitlichen Distanz über Ihre Erfahrungen wie Jesus als Frau.

00:15:57: Und dabei kommen viele, viele Fragen, die auch heute Frauen umtreiben wenn Sie an die Kirche denken zur Sprache.

00:16:06: Wie war der Umgang Jesu mit Frauen?

00:16:11: Wie hat er die Grenzen übersprungen, seine Religion damals als Mann gegeben hat?

00:16:20: im Umgang mit Frauen?

00:16:23: wie war die Antwort von Frauen?

00:16:25: gibt es eine spezifisch weibliche Sicht des Evangeliums und der Botschaft Jesu?

00:16:37: Verarbeiten Frauen die befreierende Botschaft.

00:16:41: Ja, all diese Fragen habe ich versucht ein bisschen hineinzubekommen.

00:16:44: Ich bin zwar einen Mann, ein alter weißer Mann der solche Fragen stellt aber ich habe mich glaube ich viel unterhalten auch mit Frauen und kenne die Fragen die Frauen an das Evangelium haben ganz gut.

00:17:18: für mich ist Miriam eine Frau die Liebe die sie erfahren hat Durch Jesus Christus in der Begleitung Jesu auf seiner Wegen durch Galilea und Judea, und schließlich auch am Kreuz dass sie diese Liebe die sie erfahren hat verinnerlichen konnte so einer inneren Weisheit umgestaltet hat.

00:17:43: Und für mich ist Maria Magdalena Miriam eine Art Mystikerin eigentlich geworden.

00:17:51: dieses Wissen, das sie von Jesus hatte umgemünzt hat in ein inneres spirituelles Wissen.

00:17:59: Das sich in einer großen Geduld, in einer grossen Warmherzigkeit für die Menschen In einer großen Liebe zu den Menschen gezeigt hat.

00:18:12: und ich lasse ihr auch zusammen mit ihrer Familie auftreten in diesem Stück also Lazarus und Martha.

00:18:19: Es gibt viele Theorien, wer Maria Magdalene eigentlich war.

00:18:22: In meinen Augen ist sie die Maria aus Britannien und auch die Mutter Gottes, der andere Maria kommt vor und sie thematisieren eigentlich innere Einsichten über die Botschaft Jesu.

00:18:38: Manche sind ein bisschen enttäuscht weil die Miriam in meinen Augen keine so revoluzerin gewesen ist oder Ich glaube, sie hat aus der Erfahrung mit der Männerkirche diese gemacht und unter sehr schwierigen Bedingungen Christenverfolgung usw.

00:18:55: Jerusalem hat sie eine Form des Lebens gefunden die von innerer Weisheit

00:19:01: geprägt war.

00:19:50: Diesmal kommt ein Neuling auf die Bühne nämlich albinrudisch ist Ein ausgezeichneter Musiker, der ein Instrument nur in die Hand nehmen muss und kann es auch gleich spielen irgendwie.

00:20:05: Und ich habe ihn gebeten für uns Passionsmusik zu machen schon vor drei Jahren oder vier Jahren jetzt weil das ja eine gewisse Zeit braucht.

00:20:15: er ist nebenher dirigent von einem Orchester dass auch in Wien auftritt.

00:20:21: im musikverein hat sich wirklich das zugetraut, hat große Freude daran gehabt und was rausgekommen ist eine sehr emotionale und berührende Musik.

00:20:36: Die Musik hat ja die Fähigkeit wenn man in Theater ist die Bilder des Szenen die da entstehen noch einmal eine große emotionale Tiefe zu verleihen und ich glaube dass ein gutes Gesamtkunstwerk werden wird.

00:20:53: Also ich glaube, man kann nach so einem Nachmittag ganz bereichert wieder Aushandmageräten weggehen.

00:20:59: Am XXIII.

00:21:00: Mai geht es los.

00:21:02: also ein bisschen Zeit ist noch.

00:21:04: Karten werden allerdings schon rege verkauft.

00:21:06: also wenn sie Interesse haben

00:21:08: www.pasio.at

00:21:11: Und wie Sie sich vorstellen können bis zu ein Stück noch dazu eine Neufassung dann wirklich sitzt und bühnenreif ist.

00:21:18: das dauert So circa eineinhalb Jahre davor wird es Kreperlik in Sankt Magaretten.

00:21:24: Und dann beginnt das mit Casting, ja?

00:21:28: Die Leute kommen melden sich an sie wollen diese eine Rolle oder wir überlegen gemeinsam welche Rolle denn passen würde.

00:21:36: wie können wir auch junge Leute wieder integrieren dass Sie Hauptrollen übernehmen?

00:21:42: und Ja, beginnen irgendwann die Proben.

00:21:45: Natürlich nebenher viel Organisationsarbeit vom Marketing bis zum Bau einer Bühne.

00:21:52: All das muss ja auch bewältigt werden.

00:21:55: aber wenn dann so alles im Laufen ist dann ein Jahr vorher dreivierteljahr beginnen wir mit den Proben und da ist es für mich faszinierend dass wirklich wenn wir Samstag Sonntag Nachmittag proben September, Oktober ihre Wochenenden opfern um dabei zu sein.

00:22:17: Nicht nur fünf Leute sondern vierhundert Leute und das ist in unserer Freizeitgesellschaft schon etwas Großartiges wie ich finde.

00:22:27: Jetzt wird noch Indoor geprobt aber falls der Winter sich dann doch langsam zurückzieht geht es ab März wahrscheinlich langsam auf die große Bühne im Steinbruch

00:22:38: Und dort werden wir zunächst mit den Sprechrollen sehr viel üben Und dann kommen die Massen dazu.

00:22:44: Unsere Passionsspiele zeichnen sich hier aus durch große Massenszenen, es sind mehrere hundert Leute auf der Bühne.

00:22:50: auch das will geprobt und choreografiert sein und da wartet noch allerhand Arbeit jetzt auf

00:22:59: uns.".

00:23:00: Ab Ostern geht's in die Intensivphase vor der Premiere.

00:23:05: Wie Sie zu Tickets kommen, finden sie auf der Homepage www.pasio.at.

00:23:10: Es gibt auch Möglichkeiten mit Bussen anzureisen.

00:23:13: Vielleicht möchten Sie auch selbst eine Fahrt zum Beispiel mit Ihrer Pfarrgemeinde organisieren.

00:23:19: Mit dem Erlös wird die Renovierung der Pfarrkirche finanziert aber auch karitativer und soziale Projekte unterstützt.

00:23:45: Also ich denke die Fassenzeit die vor uns liegt eröffnet uns ja die Möglichkeit uns zu öffnen also offener zu werden, dadurch dass wir manches hinter uns lassen zurücklassen essen und so weiter trinken.

00:24:01: Dass wir einfacher leben und das öffnet unsere Seele glaube ich sehr stark Und Ich glaube die Fastenzeit ist eine Zeit wo wir wieder neu offen werden können für eine Begegnung oder Erfahrung mit Jesus.

00:24:18: Er spricht uns an durch seinen Kreuzweg durch seinen Weg, wie er Leiden auf sich genommen hat.

00:24:26: Wie er den Misserfolg seiner Verkündigung eigentlich verwandeln wollte in etwas das für Menschen eine Befreiung sein könnte und diesen Wege so nachzuvollziehen, sich darin zu vertiefen... Das machen wir bei den Passionsspielen.

00:24:49: aber ich glaube jeder Mensch der sich in die fassen Zeit bewusst hineinbegibt kann so eine Identifikation mit Jesus und seinem Weg vollziehen.

00:25:00: Es geht darum, wieder auf die wesentlichen Dinge des Lebens sich einzulassen... ...und die bestehen hauptsächlich aus Liebe und Leiden.

00:25:11: Wie gehe ich mit Konflikt, mit Leiden um?

00:25:15: Aber auch kann ich die Liebe, die mir entgegen gebracht wird sehen,... ...die Liebe Gottes, die Liebe der Menschen.

00:25:23: Ich glaube das Fastenzeit immer dazu da ist, dass wir wesentlicher werden.

00:25:40: dann holen wir den Kabel in die Linie.

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