Perspektiven: Das letzte Weiß.
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00:00:02: Winter war auf jeden Fall immer Skifahren, Rodeln, Schneeballschlacht, Schneemannbaum.
00:00:10: Und es war keine Frage, gibt es Schnee oder nicht, sondern es war, das machen wir.
00:00:21: Wenn ich jetzt irgendwie in den letzten Jahren im Dezember in der Vorweihnachtszeit in Innsbruck mal war, dann war das Skifahren dort eigentlich nie
00:00:30: möglich.
00:00:34: Da hätte man schon auf den Gatscher fahren müssen, um in den vergangenen Jahren dort Skifahren zu können.
00:00:39: Erinnert sich Moritz Nachtschatt.
00:00:43: Unsere Gletscher schrumpfen.
00:00:45: Ein keiter und schneerreicher Winter, so wie wir ihn heuer doch noch erlebt haben, wird zur Ausnahme, zu etwas Besondere.
00:00:52: Viele Orts kennt man das Weiß des Winters nur noch aus Kindheitserinnerungen.
00:00:57: Moritz Nachtschatt will sich damit nicht begnügen.
00:01:00: Seit fast einem Jahrzehnt setzt er sich dafür ein, dass wir die Winterwelt die Bergwelt schützen.
00:01:14: Es ist eine Welt, die er tatsächlich noch gut aus seiner Kindheit kennt.
00:01:18: Und das, obwohl Moritz Nachzart in der Stadt aufgewachsen ist.
00:01:22: Woran erinnert er sich, wenn er an sein allererstes Erlebnis im Schnee denkt?
00:01:30: Pa, mein allererstes Erlebnis im Schnee.
00:01:35: Ich kann mich an ein paar Ereignisse erinnern, die haben lustigerweise nicht mit Ski fahren zu tun, sondern die sind, also ich bin in Wien aufgewachsen.
00:01:44: Eines war, ich bin irgendwie, ich glaube mit meinem Vater, mit meiner Mutter, bei der Straßenbahnstation Hitzing gestanden und aus der Ferne ist so eine weiße Wolke auf uns zugekommen und ich habe mir gedacht, was ist denn das?
00:02:00: Also es ist zu dem Zeitpunkt kein Schneegelegen.
00:02:02: Und dann war es richtig so eine Art blizzert Schneesturm.
00:02:06: Also ungefährlich, mir hat es eine Riesenfreude bereitet und Genau, das war auf jeden Fall eine meiner frühesten Erinnerungen, glaube ich, wobei ich überhaupt nicht einschätzen kann, wie alt ich da war.
00:02:18: Eine andere war, wie ich aufgewachsen bin im Dreizehnbezirk in Wien, hatten wir so einen kleinen Garten und da haben wir uns so einen Schnee vorgebaut oder so eine kleine Schneeburg und haben dann alle vorbeikommen, Leute mit Schneebählen abgeschossen, wobei da werde ich wahrscheinlich schon sicher sieben, sechs, sieben Jahre alt gewesen sein.
00:02:39: Immer wieder war Moritz Nachtschatt als Kind auch in Innsbruck, denn seine Mutter kommt von dort.
00:02:43: Wenn ich meinen Eltern so glauben kann, dann bin ich das erste Mal mit zweieinhalb kurz, bevor ich drei war, auf Skien gestanden oder mit drei.
00:02:53: Und seitdem dann eigentlich das erste Jahr war noch, da waren sie sich noch nicht ganz sicher, ob mir das Skifahren auch wirklich gefällt.
00:03:00: Da war ich im Skikurs nicht sehr glücklich, aber dann ist es eigentlich sehr, sehr gut gegangen und immer und immer mehr.
00:03:08: Der Winter war für ihn auf jeden Fall immer eines.
00:03:10: Weiß.
00:03:11: Wir sind jetzt nie irgendwie weit weggefahren, sondern halt immer wieder zu den Verwandten nach Innsbruck oder manchmal auch nach Kärnten und also auch dort zu Freunden.
00:03:23: Und genau, also es war eigentlich Skifahren, war schon auf jeden Fall ein Fixpunkt in den Weihnachtsferien und dann meistens auch in den Semesterferien.
00:03:33: Vor allem das Tiefschneefahren hat es ihm angetan.
00:03:36: Das ist dann schon das Allergrößte.
00:03:41: Das ist das schönste Gefühl, also durch den Tiefschnee, wenn es dann auch noch kalt genug ist und der Schnee nur noch so staubt.
00:03:48: Das ist für mich auch, ich gehe zwar auch gerne wandern, aber das Tiefschnee fahren, powdern, das ist schon wirklich so mitunter das absolute Freiheitsgefühl.
00:04:08: An einem Tiefschnetag erinnert sich Moritz Nachzart besonders gern.
00:04:15: Eben auch in Innsbruck auf der Seegrube oben, also das ist der Skigebiet direkt oberhalb von Innsbruck, die Nordkette.
00:04:22: Und es hat eben drei Tage durchgeschneit, wir sind jeden Tag, ich glaube um sechs aufgestanden oder so, haben angerufen.
00:04:29: Sie haben uns jeden Tag gesagt, na es ist leider gesperrt, es wird noch gesprengt und dann haben ... Dritten oder vierten Tage war es plötzlich wolkenlos.
00:04:37: Wir sagten, es ist offen.
00:04:38: Wir waren mit der ersten Gondel oben.
00:04:40: Es wurde nichts geräumt.
00:04:42: Bei jeder Piste ist der Radtrag nur eine Spur durchgefahren.
00:04:45: Das war überall.
00:04:47: Ich weiß nicht.
00:04:48: Es war so viel Schnee, dass man hüfttief durchgefahren und das bis ganz runter in die Stadt.
00:04:57: Wir haben dann irgendwie auch den ganzen Tag, es gibt dann unten Lavinenkegel, wenn es, ja, würde ich vielleicht meinen Kindern nicht gerade empfehlen, wir haben uns dann dort eben jedenfalls die Schanzen gebaut und sind dann da reingesprungen und das bislang nach Liftschluss und sind dann in der Dämmerung mit den Stirnlampen erst wieder runtergefahren und haben also so den ganzen Tag draußen verbracht und das, ja.
00:05:22: So in die Richtung haben wir es zu öfter gemacht, aber so extrem, das war wirklich diese eine Tage, in denen werde ich mich mit Leben lang erinnern können.
00:05:38: Heute ist Schnee hierzulande und darüber hinaus nicht mehr so verfügbar wie früher.
00:05:43: Laut dem Climate Change Center Ostwehr hat der Schnee in den vergangenen sechszig Jahren in tiefen Lagen um über fünfzig Prozent abgenommen.
00:05:51: Noch in den siebziger Jahren konnten die Touristen und Touristinnen in den Alpen bis zu vierunddreißig Tage länger Skifahren als heute.
00:05:59: Wann hat Moritz Nachzart erstmals bewusst bemerkt, dass sich hier etwas zu ändern beginnt?
00:06:10: Ja, das ist eine gute Frage, so wirklich einen bewussten Punkt nicht, aber schon irgendwie eine Zeitspanne.
00:06:17: Also spätestens, wie ich dann Student war, war das Skifahren natürlich nicht mehr wirklich so einfach leistbar.
00:06:23: Das heißt, da musst du nur nicht mal abwägen, ein Monat billig essen oder Skifahren oder je nachdem, wie mich halt eben die Eltern unterstützt haben.
00:06:32: Aber... Also so nachdem ich zwanzig war, war ich definitiv auch aus Kostengründen weniger Skifahren.
00:06:40: Und später, wo ich es mir dann eben schon eher wieder leisten hätte können, da war dann merklich weniger Schnee.
00:07:00: Ich bin wahnsinnig gerne in den Bergen, das ist auch bis heute das, was mir einfach so dann irgendwie Kraft gibt, auch irgendwie dann so für die Zeit in Wien.
00:07:11: Ich komme, vor allem im Winter ist es immer schwieriger.
00:07:14: Ich habe zwei Kinder, also zwei Jahre und fünf Jahre.
00:07:19: und da ist es natürlich, zum einen ist die Leistbarkeit nochmal eine ganz andere Frage, weil der Ski-Urlaub als Familie ist natürlich noch einmal um ein vielfaches teurer, als wenn man als Einzelperson unterwegs ist.
00:07:34: und auf der anderen Seite ... Ja, kommen natürlich auch noch ganz viele andere Faktoren dazu.
00:07:39: Das heißt, wenn ich jetzt, ja, wenn ich auf die letzten fünf Jahre zurückschau, dann bin ich vielleicht auf durchschnittlich drei Skitage gekommen pro Jahr.
00:07:50: Die freuen mich dann zwar natürlich umso mehr, aber es ist ... Ja, tut irgendwo dann schon auch weh.
00:07:56: Ich versuche dann halt dafür, im Sommer häufiger in den Bergen zu sein.
00:07:59: Aber auch die Situation in den Bergen im Sommer hat sich durch die Klimakrise verändert.
00:08:03: Die Klimakrise ist ja leider nicht nur im Winter sichtbar.
00:08:07: Vielleicht sogar, ich finde sogar eigentlich verstärkt im Sommer, weil die Temperaturen einfach wirklich... Absurd und schon gefährlich sind.
00:08:17: Ich habe in Osterol auch mit den Bauern geredet.
00:08:20: Die sagen, es ist auch für die Tiere wirklich gefährlich, weil sie einfach aufgrund der Hitze zum Teil immer höher rauf gehen.
00:08:28: Wollen müssen.
00:08:29: Dort gibt es dann aber weniger Wasser.
00:08:31: Das heißt, das ist wirklich ein Problem.
00:08:33: Das war vor allem vor, glaube ich, im Sommer vor zwei oder drei Jahren, war das ein riesengroßes Problem, der war besonders heiß.
00:08:39: Moritz Nachtschatt erinnert sich an ein frisch geborenes Lamm, das er in so einem Sommer einmal beim Wandern in den Bergen gesehen hat.
00:08:46: Das war wirklich sehr dramatisch, also da habe ich vor zwei oder drei Jahren, habe ich gesehen, wie ein frisch gebrochenes Lamm mehr oder weniger verdurstet ist, weil die Wasserquellen oben auf zwei, vier, zwei, fünf einfach nicht mehr da waren.
00:09:04: Also die restliche Herde war eben oben und die älteren Tiere, die konnten sich das natürlich einteilen, aber das Junge, das war vielleicht was.
00:09:12: Ein paar Tage alt, war jetzt noch nicht ganz so fit, dass irgendwie ein paar Hundert Höhenmeter hätte rauf- und runterlaufen können.
00:09:19: Und das wäre aber notwendig gewesen für die nächste Wasserquelle und das war schon ein sehr dramatischer Anblick.
00:09:25: Gefährlich ist die Bergwelt auch, weil das Gestein mitunter immer brüchiger wird.
00:09:30: Durch die Klimakrise treten im Hochgebirge immer öfter Steinschläge und Felsstürze auf.
00:09:35: Das zeigt eine Untersuchung der Universität für Bodenkultur Wien.
00:09:39: Bei der Entstehung und Ursache solcher Sachen bin ich definitiv kein Experte.
00:09:45: Aber ja, der Permafrost schmilzt.
00:09:48: Das bedeutet eben, dass das Eis im Inneren der Berge, das ja eigentlich sehr gut isoliert ist und wie eine Art Klebstoff funktioniert, der die Berge zusammenhält, der löst sich auf wegen der großen Hitze.
00:10:02: Also wenn man eben im Sommer über mehrere Tage hinweg so eine extreme Hitze hat, dann geht das eben bis in den bis in den Kern des Berges hinein.
00:10:13: Wir haben den dort eben auf.
00:10:15: Und da gibt es auch in der Zugspitze die größte Forschungsstation für Permafrost Europas.
00:10:22: Und das ist sehr spannend, aber auch sehr schockierend.
00:10:27: Und wir haben vor allem in der Schweiz in den letzten Jahren gesehen, was für Unglücken das geführt hat, also wo es wirklich den Bergstürze gibt, die ganze Dörfer im Tal unter sich begraben.
00:10:37: Also für die Freizeit ist das natürlich auch relevant, weil einfach ganz viele Bergsteiger einfach zu gefährlich sind oder auch einfach nicht mehr zugänglich.
00:10:45: Und das Schlimmste ist, dass es ein bisschen ein Teufelskreis ist.
00:10:50: Also die Gletscher schmelzen, dadurch kommt der Stein zum Vorschein, das heißt, die Sonne wird nicht mehr reflektiert.
00:10:56: Der Stein nimmt die Hitze natürlich stärker auf, speichert die Hitze auch eher und dadurch schmilzt der Permafrost dann noch schneller und so dreht sich das dann immer weiter im Kreis.
00:11:35: Im Jahr ist der Verein Protect Our Winters unter.
00:11:41: Ein Verein, der sich eines zu seiner Aufgabe gemacht hat, die Bergwelt zu schützen.
00:11:48: Ich habe in einem Magazin davon gelesen oder im Internet.
00:11:52: Vielleicht habe ich auch einfach nur einen Sticker gesehen, jedenfalls war ich damals noch Hauptberuflich Fotograf und bin gerade im Zug gesessen, am Weg nach Tirol oder auf den Arlberg sogar und habe damit gespielt, mit der Idee meine erste Einzelausstellung zu machen.
00:12:09: Und die Idee war damals schon, ich möchte der Natur irgendwie was zurückgeben, dafür, dass ich eben die selbst so meine Kraft aus den Bergen entziehen möchte, ich eben auch irgendwie mich so quasi revanchieren.
00:12:21: Und zufälligerweise habe ich eben ein, zwei Wochen da vor Protektor Winters kennengelernt.
00:12:27: Da wusste ich schon, ich möchte eine Ausstellung über minimalistische Fotografie, Landschaftsfotografie im Schnee machen.
00:12:33: Und das hat irgendwie halt einfach perfekt zusammengepasst und habe eben beschlossen, den gesamten Gewinn am Protektor Winters zu spenden, was ich dann auch gemacht habe.
00:12:43: Und habe dann auch immer wieder mal Fotos zur Verfügung gestellt und Grafiken gebastelt.
00:12:49: Auch inhaltlich bringt sich Moritz Nachzert immer stärker ein.
00:12:52: Irgendwann, nach einem halben Jahr, also die Ausstellung war das Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr.
00:13:15: Und dann hat sich viel geändert.
00:13:16: Und im Jahr ist es in den ganzen Vereinen übernommen und umstrukturiert.
00:13:22: Und im Jahr ist es im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:13:26: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
00:13:43: Jahr im Jahr.
00:13:43: Protektor Winters ist ein Klimaschutzverein, eine gemeinnützige NGO und wir versuchen der... Berg Sport, Gemeinschaft, eine Stimme im Kampf gegen die Klimakrise zu geben.
00:13:57: Wir heißen zwar Protect Our Winters, aber wir beziehen uns schon auf Berg Sport aus dem ganzen Jahr.
00:14:02: Also Sommersportarten, also vom Trail laufen, zum Berg steigen, zum Paragleiten, überschiefen Snowboarden, lang laufen.
00:14:10: Gehörte irgendwie alles dazu.
00:14:14: Wir haben ursprünglich begonnen, eher so regional mit Aufräumen, also Müllsammelaktionen und vielleicht Filmabende, wo man ein bisschen Bewusstseinschaft in der Community, haben das aber in den letzten Jahren sehr stark ausgeweitet und sind im Diskurs mit allen Parteien, also wir sind auf jeden Fall komplett unparteiisch und unabhängig, unterhalten uns also auch mit allen im Parlament vertretenen Parteien und setzen uns einfach... überparteilich für ambitionierten Klimaschutz ein
00:14:44: Imperfect Advocacy.
00:14:46: So das Motto des Vereins.
00:14:47: Was wir für uns übersetzt haben als Fortschritt statt Perfektion.
00:14:51: Wir zeigen auch nicht mit dem Finger auf andere Leute, weil niemand ist perfekt.
00:14:55: Wir sind es nicht.
00:14:56: Andere Organisationen sind es nicht.
00:14:59: Und Politikerinnen sind es eben auch nicht.
00:15:01: Und auch Firmen sind es nicht.
00:15:03: Und das heißt, wenn jemand am Land wohnt, muss er sein Auto verwenden.
00:15:06: Wenn jemand gerne Fleisch ist, dann soll er natürlich auch gerne Fleisch essen.
00:15:09: Auch wenn es natürlich besser wäre, wenn es ein bisschen weniger oft wäre.
00:15:13: Aber man ... kann und soll einfach tun, was einem möglich ist.
00:15:17: Man soll sich da jetzt nicht zu sehr irgendwie ausrundend komplett locker angehen, aber man soll eben das nehmen und das machen, wo man seine eigenen Stärken hat.
00:15:28: Und das ist ganz oft drin, seine Stimme zu nutzen.
00:15:31: Das heißt also, wählen zu gehen, mit anderen drüber zu sprechen und gerade... die mit denen wir viel zusammenarbeiten, also Firmen, professionelle Athleten oder Athletinnen, die eben eine größere Reichweite haben, die sollen dann eben diese Reichweite nutzen, um eben Bewusstsein zu schaffen.
00:15:47: Gerade das ist bei Spitzensportlern und Sportlerinnen nicht immer einfach.
00:15:51: Kommen sie doch mitunter in einen Konflikt, wenn es um Umwelt und Klimaschutz geht.
00:15:56: Wenn professionelle Athletinnen zum Beispiel im Ski-Weltcup beruflich um die Welt fliegen, aber dann eben sich für Klimaschutz einsetzen, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass sie von irgendwelchen anderen Aktivistinnen und Aktivisten vorgeworfen bekommen, dass sie scheinheilig wären.
00:16:17: Und ich verstehe, dass man das jemandem vorwerfen möchte, aber das ist dann, finde ich, auch ein bisschen zu kurzsichtig, weil natürlich kann man beruflich um die Welt fliegen und sich trotzdem für ambitionierten Klimaschutz einsetzen.
00:16:30: Und das ist, finde ich, ganz, ganz wichtig, dass man das auch versteht und akzeptiert.
00:16:34: Und das ist Das bringt unsere Zugangsweise, finde ich, auch eigentlich ganz gut auf den Punkt.
00:16:39: Dennoch hat der Verein auch schon so manchen Widerspruch in der Profisportwelt aufgedeckt.
00:16:44: Eines unserer vergangenen Projekte war ja auch die Kampagne gegen die FISS, also der Internationale Ski-Verband.
00:16:51: Und da haben wir auch vor drei Jahren, erstmals begonnen oder vor zweieinhalb Jahren, mit einem offenen Brief von Athletinnen für eben zum einen transparentere, aber auch nachhaltigere Maßnahmen innerhalb des Schieferbands.
00:17:06: Weil das Problem damals war, dass sich der Schieferband selbst das Klima positiv dargestellt hat, also dass sie nicht nur keine Emissionen erzeugen, sondern dass sie sogar mehr machen, als sie verursachen, im Sinne von also Gutes machen.
00:17:22: Und das betrifft also in ihrem Fall, vor allem die Kompensation mit Regenwaldprojekten.
00:17:29: Was wir dann eben überprüfen haben lassen und da waren nicht sehr viel dran und von Transparenz war so und so keine Spur und auch sonst keine nachhaltige Managerin, keine Reduktionspläne und nichts.
00:17:43: Das hat sich mittlerweile durch den Druck des Vereins Protect Our Winters verändert.
00:17:48: Jetzt eben drei Jahre später.
00:17:50: gibt es eine Nachhaltigkeitsbeauftragte innerhalb der Ski-Verband.
00:17:54: Sie haben, ich glaube, kürzlich ihre dritte Bilanz veröffentlicht, die mittlerweile schon sehr, sehr viel glaubwürdiger ist als die erste.
00:18:03: Sie behaupten, nicht mehr klimapositiv zu sein, sondern haben den Plan, bis zu vierzig klimaneutral zu sein.
00:18:10: Und insofern ist das eben ein großer Sieg eigentlich.
00:18:14: Wir sind jetzt auch.
00:18:16: nachdem es zwei Kampagnen so ein bisschen gegen sie, aber irgendwo dann auch wieder für sie gegeben hat, sind wir jetzt in sehr engem Austausch mit ihnen, sehr konstruktiv.
00:18:26: Natürlich kritisieren wir nach wie vor, aber die Unterhaltungen sind sehr konstruktiv.
00:18:30: Das letzte Treffen war tatsächlich jetzt im Anfang Jänner.
00:18:36: Und ja, wir sind da eigentlich durchaus zuversichtlich, dass die FIS zu einem Vorbild, was Klimaschutzmaßnahmen betrifft, werden könnte.
00:18:57: In wenigen Tagen am sechsten Februar starten die olympischen Winterspiele zum fünfundzwanzigsten Mal.
00:19:03: Auch hier hat der Verein Protect Our Winters einiges zu kritisieren, wenn es um Klimaschutz geht.
00:19:13: Das ist ein bisschen schwieriger, weil es eine Veranstaltung ist, die nur alle vier Jahre stattfindet.
00:19:17: Also vor allem für uns relevant sind natürlich die Winterspiele, weil die Sommerspiele mit den Bergen jetzt nicht so viel zu tun haben.
00:19:24: Also insofern, da tatsächlich nur die Winterspiele.
00:19:28: Die sind ja auch leider sehr weit weg davon nachhaltig zu sein.
00:19:34: bzw.
00:19:34: hängt sich sehr stark vom Austragungsort ab.
00:19:37: Jetzt bei den kommenden Spielen in Milan und Quartina ist wahnsinnig viel schief gelaufen.
00:19:43: Das wahrscheinlich schlimmste Beispiel ist die Bobbahn, noch von den Olympischen Spielen in Turin, ist bis heute nicht abbezahlt und die ganze Region ist deswegen verschuldet.
00:19:54: Wurde seit den Spielen noch nicht mehr verwendet und trotzdem haben sie jetzt eine neue gebaut für die neuen Olympischen Spiele.
00:20:00: Da ist es ganz schwer.
00:20:03: Auch für uns was zu machen, weil die Olympischen Spiele sind einfach auch ein sehr positives Event, das sehr positiv wahrgenommen wird.
00:20:09: Wir wollen ja auch die Athletinnen nicht stören, weil für viele ist das das Highlight ihres Lebens und zurecht.
00:20:16: Das sind ja wahnsinnige Leistungen, die dort geboten werden.
00:20:20: Aber trotzdem müsste es als IOC möglich sein, den Veranstaltungsorten gewisse nachhaltige Rahmenbedingungen abzuverlangen.
00:20:32: dass es zum Beispiel ein Mobilitätskonzept gibt, das nicht nur während den olympischen Spielen genutzt wird, sondern von dem die regionale Bevölkerung auch danach noch was hat, dass auch die Austragungsstätten auch nachträglich noch genutzt werden können, sei das jetzt irgendwie die Bobbahn oder irgendwelche Eishallen oder sonst was.
00:20:51: Es muss ja auch nicht das Eishaller wieder genutzt werden, man kann es ja dann auch einfach als Indoor-Tennis-Plätze oder sonst was nutzen.
00:21:06: Für ihre Aktionen kooperiert der Verein Protect Our Winters immer wieder bewusst mit ungewöhnlichen Partnern und Partnerinnen.
00:21:13: Zum Beispiel der Kirche.
00:21:15: Konkret um etwa gemeinsam auf eines aufmerksam zu machen.
00:21:19: Schmelzende Kletcher.
00:21:20: Wir versuchen bei vielen unserer Projekte so ein bisschen dieser... diese unlikely allies zu finden, also so ungewohnte Verbündete.
00:21:29: Das heißt, man ist jetzt nicht wirklich gewohnt, dass Klimaschutzorganisationen mit der Kirche zusammenarbeiten oder auch nicht mit, ja, vielleicht auch nicht mit Brauereien oder sonstigen.
00:21:40: Das heißt, im Jahr zwanzig, dreiundzwanzig haben wir ein Gletscherbegräbnis organisiert auf der Pasterze.
00:21:45: Das war eben in Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Kirche und haben wirklich eine Prozession veranstaltet.
00:21:55: Das haben wir uns in keinster Weise darüber lustig gemacht.
00:21:59: Deswegen war es auch wichtig, dass die Kirche dabei ist, dass das eben nicht als Spaß wahrgenommen wird, sondern dass das sehr wohl auch ernst genommen wird.
00:22:06: Es gab einen Saag aus Eis und Musik und sind dann wirklich eben auf der Pasterze oben von der Warte runtergegangen, den Steig bis auf die Aussichtsplattform, wo dann noch die ganzen Besucher hinkommen.
00:22:21: Und das hat schon für sehr, sehr viel auf Seen gesorgt.
00:22:24: Wir waren, glaube ich, doch in so ziemlich jeder österreichweiten Zeitung, entweder am Titelblatt oder sonst irgendwo prominent vertreten und haben so eine Reichweite von geschätzt zehn Millionen gehabt.
00:22:36: Immer wieder versucht der Verein auch politische oder wirtschaftliche Entscheidungsträger mit in die Diskussion rund um Umwelt- und Klimaschutz zu bekommen.
00:22:44: Etwa bei einer Aktion im Jahr der EU-Wahl und Nationalratswahl in Österreich,
00:22:50: Also während der EU-Wahl und der Nationalratswahl, im Jahr zwanzig, vierundzwanzig, haben wir dann einen Almauftrieb und einen Almabtrieb organisiert in Innsbruck.
00:22:58: Statt Kühen hatten wir Mountainbikes dabei, die wir beim Almabtrieb auch genauso geschmückt haben wie Kühe.
00:23:04: Beim Almauftrieb war dann der Teil, wie wir oben angekommen sind, weil dann eben dieser Hauptteil war eine Diskussion der Wirtschaft mit Beteiligung auch aus der Landwirtschaftskammer und Firmenvertreterinnen.
00:23:16: Und beim Weg runter, also beim Almabtrieb im September, da haben wir die erste Podiumsdiskussion der Umweltsprecherinnen der Parteien organisiert.
00:23:26: Gerade wenn es um Umweltpolitik geht, ist auch in Österreich in einigen Bereichen ein Zurück rodern zu bemerken.
00:23:32: So findet sich das Ziel, Österreich bis zu zwei Tausendviertig klimaneutral zu machen, nicht mehr im aktuellen Entwurf für das Klimagesetz.
00:23:40: Was sieht der Geschäftsführer von Protect Our Winters als einen der größten Hebel an, um unsere Umwelt zu schützen?
00:23:46: Mit Abstand größter Hebel sind mit Sicherheit die klimaschädlichen Subventionen.
00:23:52: Das ist eigentlich schon von der letzten Regierung beschlossen worden, dass die abgeschafft werden.
00:23:58: Bisher merkt man auch nichts davon.
00:24:00: Es ist aber ganz klar, dass die nicht.
00:24:04: ersatzlos abgeschafft werden können.
00:24:06: Also natürlich, es ist ganz klar, dass Leute am Land nicht den gleichen Zugang zur öffentlicher Mobilität haben wie Leute in einer Großstadt, aber Sachen wie das Kerosin von Flugzeugen nicht besteuert wird.
00:24:20: Gut, dass es wieder was, was man wahrscheinlich europaweit angehen muss, aber auch das Dieselprivileg, die Mineralölsteuer ist schon seit Jahren oder ja fast schon Jahrzehnt nicht mehr angepasst worden.
00:24:32: Es gibt ganz viele klimaschädliche Subventionen, die insgesamt circa fünf bis sechs Milliarden pro Jahr ausmachen.
00:24:42: Die könnten einen sehr großen Teil auch das Budgetdefizits wieder stopfen.
00:24:47: Und gleichzeitig würden wir aber auch aus klimatischer Sicht wahnsinnig davon profitieren.
00:24:53: Und vor allem darf man nicht vergessen, wenn wir die Klimaziele nicht erreichen, dann haben wir nicht nur einen wirtschaftlichen Nachteil gegenüber anderen EU-Länder, sondern vor allem kommen ja dann noch Strafzahlungen auf uns zu.
00:25:04: Das heißt, wir zahlen dann in Wirklichkeiten nicht nur einfach oder doppelt, sondern wir zahlen dann tatsächlich dreifach.
00:25:09: die Investitionen, die müssen wir früher später so und so tätigen.
00:25:13: Nur später kommt es uns halt einfach um ein vielfaches Teur aus, wenn wir das gleich jetzt machen würden.
00:25:19: Ja, da gibt es eigentlich auch keinen Kompromiss.
00:25:22: Jeder Diskurs, jedes Gespräch mit einer Politiker, einer Politikerin könne etwas verändern, ist Moritz Nachtschatt überzeugt.
00:25:30: Und er ermutigt ganz generell zu einem, die eigene Stimme zu erheben.
00:25:35: Das ist was, was nicht nur Organisationen machen können, sondern das können auch Privatpersonen machen.
00:25:39: Also man kann eigentlich fast jeden Politiker und jeder Politikerin in Österreich einfach eine E-Mail schreiben.
00:25:45: Und auch wenn Antworten manchmal lange dauern, ich traue mich zu sagen, dass sie in den seltensten Fällen komplett ignoriert werden.
00:25:53: das Ausmaß zählt und wenn viele Leute an irgendwem schreiben, dann wird das auch ernst genommen.
00:25:59: Also so wie das Klima seine Kipppunkte hat, haben Menschen auch ihre Kipppunkte und wenn genügend Menschen sich über etwas beschweren oder auch etwas loben, ist ja auch in die andere Richtung möglich, dann wird das wahrgenommen und dann so kann man eben Veränderungen auch bewirken.
00:26:36: Es war schon oft, dass ich irgendwie Experten in der ZIP II gehört habe und mir dann gedacht habe, irgendwie würde ich da jetzt gerne eine Frage stellen und ohne die jemals gesehen getroffen zu haben oder sonst irgendwie oder irgendeine Verbindung zu ihnen zu haben, habe ich mir dann schon mehrmals gedacht,
00:26:53: ja
00:26:54: probiere ich es doch einfach mal telefonisch und rufe sie an, ohne mir viel Hoffnung zu machen, dass ich da jetzt durchkomme.
00:27:00: Und ich bin in den meisten Fällen beim ersten Versuch durchgekommen und die Expertinnen sind am meisten auch wahnsinnig mit und geben auch gerne Auskunft darüber und oft haben wir dann irgendwie zehn, fünfzehn, manchmal sogar schon zwanzig Minuten telefoniert und uns darüber unterhalten.
00:27:17: Und das sind natürlich wahnsinnig wertvolle Informationen, weil eine ZIP-Zwei ist einfach auch begrenzt.
00:27:23: Die Interviews da sind zehn Minuten, da bleiben oft Fragen offen.
00:27:26: Und ich will jetzt nicht dazu aufrufen, alle Expertinnen anzurufen.
00:27:30: Aber ich möchte ein bisschen diese Distanz nehmen.
00:27:35: Also man kann auch Politikerinnen, Expertinnen und sonst... Man kann alle Leute versuchen zu erreichen.
00:27:41: Im schlimmsten Fall antworten sie halt nicht oder man kommt nicht durch.
00:27:45: Aber im besten Fall eben doch und im allerbesten Fall werden die Bedenken oder auch das Lob gehört und führt dann eben langfristig zur Verbesserung.
00:28:03: Immer wieder kooperiert Protektor Winters auch mit den großen Alpinenvereinen in Österreich.
00:28:07: Was unterscheidet die Vereine grundsätzlich?
00:28:10: Es gibt einen gravierenden Unterschied und der ist, dass eben die traditionellen Alpinenvereine wie Alpenvereintouristenclub und auch Naturfreunde politisch nicht wirklich aktiv sind.
00:28:23: Da sind wir eben schon.
00:28:24: Wir sind zwar Partei neutral, aber wir sind sehr politisch.
00:28:28: Das machen die anderen Organisationen eben nicht, zumindest meistens nicht.
00:28:34: Es gibt dann natürlich Sektionen, die dann irgendwie ausreißen.
00:28:36: Man denkt, braucht irgendwie nur an die Abstimmung zu den Windrädern letzten Sommer in Kärnten denken.
00:28:44: Das war natürlich sehr politisch, aber das war eben eine absolute Ausnahme und wurde dann auch zurückgerudert.
00:28:49: Aber es gibt eben auch die Kooperation und wir versuchen doch verstärkt zusammenzuarbeiten, weil wir da ganz viel Potenzial sehen.
00:28:56: Zum Beispiel ist vom Alpenverein erst im November oder Oktober ein neues E-Learning veröffentlicht worden, eben zum Thema Auswirkungen der Klimakrise auf den Alpinenraum und das passiert.
00:29:10: weitgehend auf unserem Workshop für Bergführerinnen.
00:29:14: Das sieht man natürlich auch online, dass das in Kooperation entstanden ist.
00:29:17: Wir haben auch ein Gletschermemory mit dem Alpenverein zusammen herausgebracht und mit dem Fotograf Jürgen Merz.
00:29:24: Zu sehen sind es darauf Gletscherfotos, die die vergangenen zwei Jahre im Naturhistorischen Museum ausgestellt waren.
00:29:31: Alpengletscher im Wandel, historische Vergleichsfotos, so der Titel der Ausstellung.
00:29:36: Archivbildern von Gletschern werden darin neue Aufnahmen von Jürgen Merz gegenübergestellt.
00:29:42: Wer die Ausstellung im Museum verpasst hat, kann auf das Gletscher-Memory von Protect Our Winters und dem Alpenverein zurückgreifen.
00:29:49: Memor Ice genannt.
00:29:57: So oft wie möglich versucht Moritz Nachtschatt in den Bergen zu verbringen, an so oft es mit einer Familie und eben zwei kleinen Kindern möglich ist.
00:30:05: Dazu gehört etwa der jährliche Urlaub in Osttirol.
00:30:08: Für den Geschäftsführer von Protect Our Winters sind die Berge nicht nur ein Ort zum sich sportlich betätigen, zum Wandern oder Skifahren, sondern ein Ort zum Kraft
00:30:17: tanken.
00:30:20: Gerade wenn man in der Großstadt aufgewachsen ist, also in meinem Fall Wien, dann ist das einfach ... Das ist einfach ein wahnsinniger Ausgleich und Unterschied.
00:30:30: Also wenn man senkt natürlich auch davon ab, wo man in den Bergen unterwegs ist, aber gerade in Ostirol, wo wir sind, das ist auch sehr ruhig, also kein Auto weit und breit.
00:30:40: Wenn man da oben am Berg ist und man hört einfach nichts außer der Natur, dem Wetter, einfach da direkt in der Umgebung, dann ist das einfach, das ist einfach ein Erlebnis und das ist einfach ein Wahnsinnig schönes, aber auch wichtiges Kontrastprogramm zum sonstigen Leben in der Stadt.
00:31:03: Wenn Moritz Nachtschatt an seine zwei Kinder denkt, was wünscht er ihnen, wenn es um die Zukunft unserer Winterwelten und Bergwelten geht?
00:31:21: Den Winter, wie ich ihn über eine Kindheit erlebt habe, werden sie vermutlich nicht mehr erleben.
00:31:26: Leider, aber ich wünsche... ihnen und auch mir und unseres Familie, dass wir die Natur noch möglichst lange so genießen können, wie ich es auch gewohnt bin und dass wir das Ruder noch irgendwie herumreißen, damit sie auch ohne Sorge selbst an Familienplanung denken können.
00:31:49: Ich muss gestehen, ich selbst habe da durchaus schon, für mich war das durchaus ein Faktor bei der Familienplanung.
00:31:56: Und wenn es aber so weitergeht, dann könnte ich niemanden mit zehn, zwanzig Jahren mir raten, Kinder zu haben, wenn es also so weitergeht, ohne dass Maßnahmen getroffen werden.
00:32:06: Und da hoffe ich natürlich und wünsche ihnen sehr, dass wir da dieses Ruder noch herumreißen und dass sie das alles, die Natur, die Berge, das alles genauso genießen können, wie es auch ich in meiner Kindheit genossen habe.
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