Evangelium, 29. Mai 2022

Show notes

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 29. Mai 2022.

Johannes 17, 20-26

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, nichts anderes  mehr geht, dann sagen oder hören wir meist diesen Spruch. Bei schwerer  Krankheit, wenn die Kunst der Ärzte am Ende ist, dann kann man nur mehr beten. Im schon viel zu langen Krieg in der Ukraine scheint eine  friedliche Lösung weit entfernt zu sein. Bleibt nur das Beten um das  Wunder des Friedens? Gebet als letzte Zuflucht? Ist das nicht das  Eingeständnis der Ohnmacht, das Versagen aller menschlicher Macht? Ist  das Gebet überhaupt eine Macht? Kann es den Lauf der Dinge ändern oder wenigstens mildern?

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