Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. November 2023

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Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. November 2023
Matthäus 5,1-12

Mein Vater starb an einem Freitagnachmittag, in seinem Bett. Ich durfte bei ihm sein. Die Nacht darauf blieben wir die meiste Zeit still an seinem Bett. Ein tiefer Friede war zu spüren. Am nächsten Morgen kam die Bestattung. Als der Sarg aus seiner Wohnung getragen wurde, hatte ich den starken Eindruck, als wäre er da und sähe dem Abtransport seines Leichnams zu. Eines empfand ich in diesem Moment ganz tief: Was in dem Sarg liegt, das ist nicht mehr er! Ich spürte seine Nähe, bei mir, nicht bei dem Toten. Dieser Moment ist mir unvergesslich in Erinnerung.

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