Theater an der Wien: Regisseur Cezary Tomaszewski über Donizettis „Les Martyrs“

Show notes

Um „the real Donizetti“ geht es gleich zu Beginn der Saison. Das MusikTheater an der Wien im Museumsquartier in der Halle E präsentiert die selten zu erlebende Grand Opéra „Les Martyrs“ von Gaetano Donizetti. Es ist die revidierte Fassung der von der Zensur verbotenen italienischen Oper „Poliuto“. Polyeuktos war ein römischer Soldat griechischer Herkunft, der in der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in der armenischen Stadt Melitene (heute Malatya) das Martyrium erlitt. Er wird in der orthodoxen und katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Musikchefin Ursula Magnes hat mit dem polnischen Regisseur und Choreographen Cezary Tomaszewski gesprochen. Der sich mitten in den intensiven Probenarbeiten in der Halle E dafür Zeit genommen hat. Ein Anknüpfungspunkt ist der amerikanische Stummfilm „Ravished Armenia“ auch bekannt als „Auction of Souls“ nach den autobiografischen Erlebnissen einer Überlebenden des armenischen Genozid.

In Polen wird Cezary Tomaszewski demnächst "Hamlet ohne Hamlet" inszenieren, wobei es um stereotype Castings geht und ein Musical herausbringen das Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“ kombiniert mit der Biografie des polnischen Schauspielers Jan Peszek.

Premiere seiner Entdeckungsreise mit Donizettis „Les Martyrs“ am Montag, 18. September. Karten sind schon jetzt auf www.theater-wien.at erhältlich.


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